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Vorrichtung zur selbsttätigen Schmierung von Fahrdraht und Stromabnehmerscbleif- stück bei elektrischen Bahnen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Schmierung von Fahrdraht und Stromabnehmerschleifstück bei elektrischen Bahnen mittels eines. im Schleifstück breiter Kontaktfläche ein-
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lösbarer Verbindung steht, in welchem der Schmierdocht ständig taucht, Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung liegt in der besonderen Ausbildung der Verbindung der beiden Teile.
Es sind bereits derartige Vorrichtungen bekannt, bei welchen das Schleifstück selbst als Olvorrats- behälter ausgebildet ist und zwei zueinander senkrechte Schleifflächen besitzt. auf denen in Nuten Schmierdochte sitzen, deren jeweils nicht in Betrieb befindlichen durch einen Kanal das Öl so lange zugeführt wird, bis durch Änderung der Fahrtrichtung die beiden Schleifflächen verdreht werden, so dass der frisch gesättigte nunmehr am Fahrdraht gleitet, während der zweite jetzt mit Öl getränkt wird.
Diese Anordnung hat zunächst den Nachteil, dass der Schmierdoeht nicht dauernd in Öl badet, sondern nur bei Fahrtriehtungsweehsel wieder von neuem getränkt wird. in der unbestimmbaren Zwischenzeit jedoch nach Abgabe seines Ölvorrates vollkommen wirkungslos, trocken am Fahrdraht gleitet.
Ausserdem wird während der Tränkung des unteren Dochtes nach dessen Sättigung das Öl ausfliessen,
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erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in Vorderansicht und teilweisem Schnitt dargestellt, Fig. 2 zeigt den Kreuzriss hiezu, Fig. 3 und 5 die Vorrichtung auf einem Stromabnehmer in Lyraform, die Fig. 4 und 6 auf einem Stromabnehmer in Scherenform.
Das entsprechend breite Schleifstiick 8 besitzt eine tiefe Mittelnut N2 sowie vor und hinter derselben die beiden seiehteren Nuten N1 und Nit welche fast über die ganze Länge des im Bügel einstellbaren
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ist eine Öffnung 0 ausgenommen, durch welche der Sehmierdocht in die Nut eingeführt wird. An der Stelle der Ausnehmung 0 whd das Schleifstück 8 durch eine zweiteilige Klammer K umfasst, welche nach unten zu eine zangenartige Ausnehmung, zur Aufnahme des an seinem oberen Ende trichterförmig erweiterten Rohrstutzen R besitzt, welch letzterer mit dem Ölvorratsbehälter B verschraubt ist.
Das trichterförmige Ende des Rohrstutzens R ist in der zangenartigen Ausnehmung der Klammer K in bestimmten Grenzen sehwingbar gelagert und durch einen Keil A an der Verdrehung in der Klammer K verhindert. Der Ölvorratsbehälter kann durchdie beiden Schrauben S1 und S2 gefüllt und entleert werden.
Die selbsttätige und stetige Schmierung des Fahrdrahtes F erfolgt nun derart, dass in den, mit schwerem Öl gefüllten Behälter B ein mehrteiliger Docht taucht, der durch das Rohr R hindurch, bei der Öffnung 0 in die Nut N2 eingeführt wird und in dieser beiderseits der Mittelebene eingepresst wird.
Über den Docht wird in die Nut N2 zweckmässigerweise ein Filzstreifen über die ganze Nutlänge eingelegt, der aus der Nut entsprechend hoch verstösst und vom Docht getränkt wird.
Das an seinen beiden Enden im Bügel frei gelagerte Schleifstiick wird infolge der Beschwerung
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Behälter B und am Bügel des Stromabnehmers befestigte, entsprechend lange Kette E wird das Schleifstück S mit der Schmiervorrichtung gegen Umkippen gesichert.
Das im Behälter befindliche Schmieröl wird durch lose liegende Drahtspiralen auch bei tiefen Aussentemperaturen saugfähig erhalten. Ausserdem wird durch die nichtstarre Verbindung zwischen Klammer K und Rohr R eine dauernde Durehschüttelung des Öles im Behälter B erzielt, welche das Aufsaugen desselben durch den Docht erleichtert.
Durch die beschriebene Anordnung kann zunächst das Öl nicht ausrinnen, sondern wird durch den Docht dauernd dem Fahrdraht zugeführt, unabhängig von der Fahrtrichtung, wobei das Schleifstiick keine besondere Ausbildung erfordert und demnach auch leicht ausgewechselt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Schmierung von Fahrdraht und Stromabnehmerschleifstiirk bei elektrischen Bahnen mittels eines im Schleifstück breiter Kontaktfläche eingelegten Schmierdochtes, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Schleifstück ein Ölvorratsbehälter in leicht lösbarer Verbindung steht, in welchen der Schmierdocht ständig taucht.
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