AT109536B - Massenschwungrad zum Belastungsausgleich. - Google Patents
Massenschwungrad zum Belastungsausgleich.Info
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Description
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Masseiischwungrad zum Belastungsausgleich.
Die in elektrischen Anlagen wie Walzwerken, Förderanlagen usw. insbesondere bei Schwungradumformer zum Belastungsausgleich verwendeten Massensehwungräder wurden bisher aus Stahlguss hergestellt. In neuerer Zeit ging man nun bei den in solchen Anlagen verwendeten elektrischen Maschinen zu immer grösseren Drehzahlen über und musste, da eine Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeit der Schwungräder mit Rücksicht auf die Festigkeit des verwendeten Materials nicht mehr möglich war, den Durchmesser der Räder beträchtlich verringern.
Die ursprunglich wirtschaftlich günstigste Form des Schwungrades, bei der ein grosser Teil des Sehwungradgewichtes im Kranz untergebracht war, musste man hiebei opfern und gelangte zu im Verhältnis zum Durchmesser breiten, walzenähnlichen Schwungrädern, bei denen die Massen nahe der Nabe angeordnet waren und infolgedessen vergrössertes Gewicht besassen. Selbst durch die Verwendung von Stahlguss mit dem teuren Nickelzusatz als Baustoff war ein wesentliches Abgehen von dieser Schwungradform nicht möglich. Ausserdem musste man jeden Abguss auch bei weniger beanspruchten Rädern mit bis'zu 100% vom Fertiggewicht erhöhtem Gewicht giessen, um die Gewähr zu haben, dass im Innern des Gussstückes keine Lunker bzw. Blasen entstehen.
Vorliegende Erfindung ermöglicht es nun, die wirtschaftlich günstigste Form des Schwungrades auch bei den höchsten bisher in den oben genannten Anlagen vorkommenden Drehzahlen wieder zu verwenden und zugleich ein solches Schwungrad in relativ einfacher und billiger Weise herzustellen.
Insbesondere gelingt es dadurch, höhere Werte für die zulässige Umfangsgeschwindigkeit zu erhalten, d. h. die Massen können in grösserer Entfernung vom Wellenmittel angeordnet werden. Das Schwungrad gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen aus einer in einem Stück geschmiedeten Scheibe von zweckmässig annähernd gleicher Dicke aus schmiedbarem Baustoff, beispielsweise aus Sehmiedestahl. Unter Scheibe ist hiebei ein Drehkörper zu verstehen, dessen Dicke wesentlich kleiner ist als der Aussendurchmesser und dessen Umfangs-und Mittelteil nicht durch ausgeprägte Arme, sondern im wesentlichen durchlaufend verbunden sind. Der Prozess des Schmiedens kann durch besondere Formgebung wesentlich erleichtert werden.
Die Schwungräder nach der Erfindung fallen zufolge günstigerer Materialverteilung im Gewicht bedeutend leichter aus und erfordern auch im Gegensatz zu den bisherigen Ausführungen bei der Herstellung keinen nennenswerten Materialüberschuss. Die Formgebung kann nachträglich durch Bearbeitung noch verbessert werden, indem zwischen Nabe und Umfang, gegebenenfalls auf beiden Radseiten, Eindrehungen vorgenommen werden, so dass ein erheblicher Teil des Gewichtes in den Kranz zn liegen kommt.
Die Befestigung des Schwungrades auf der Welle kann in einer der an sich bekannten Weisen erfolgen, indem das Rad mit einer Bohrung versehen und auf die Welle aufgekeilt wird oder es kann beiderseits mit der Welle durch Flanschen verschraubt werden. Letztere Befestigungsart bietet für geschmiedete Vollscheibe besondere Vorteile in mechanischer und werkstattechnischer Hinsieht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Massenschwungrad zum Belastungsausgleich, insbesondere für elektrische Maschinen mit hoher Drehzahl, dadurch gekennzeichnet, dass das im wesentlichen als Scheibe ausgebildete Schwungrad aus schmiedbarem Baustoff, beispielsweise Schmiedestahl, besteht.
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Claims (1)
- 2. Schwungrad nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch derartige Eindrehungen zwischen Nabe und Umfang, dass der grössere Teil des Schwungradgewichtes in den Kranz zu liegen kommt.3. Schwungrad nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Schwungrad dienende geschmiedete Vollscheibe beiderseits mit der Welle durch Flanschen verschraubt ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT109536D AT109536B (de) | 1924-09-24 | 1924-09-24 | Massenschwungrad zum Belastungsausgleich. |
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1924
- 1924-09-24 AT AT109536D patent/AT109536B/de active
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