AT109695B - Verfahren zur Herstellung von üblicherweise durch Blechbearbeitung erzeugten Hohlkörpern auf galvanoplastischem Wege. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von üblicherweise durch Blechbearbeitung erzeugten Hohlkörpern auf galvanoplastischem Wege.

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AT109695B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 von Messerheften und   Säbelscheiden,   Fässern, Blechtrommeln und sonstigen   Blechemballagen, Ölen,   Radiatoren usw., u. zw. insbesondere aus Eisen oder Nickel. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, im Dienste der figuralen Galvanoplastik geeignete Tonmodelle nach dem Imprägnieren mit Stearin u. dgl. und nach dem Graphitieren in einem Kupfergalvanoplastikbade allseitig mit einer dünnen Kupferhaut zu überziehen. Nach   verkommener Verkupferung wurde   die Form aus dem Bade genommen und so lange erhitzt, bis der Ton sich in Staubform entfernen liess, so dass alsdann nur die dünne Kupferhaut zurüekblieb. Diese Metallmatrize wurde auf der Aussenseite mit geeigneten Lacken abgedeckt und hernach wieder in das Bad eingehängt, um unter Verwendung geeigneter Innenanoden auf der Innenseite mit einer Kupferschicht versehen zu werden. In dieser Weise 
 EMI2.1 
 ist (D. R. P. Nr. 11285).

   Keine dieser beiden Methoden ist zur Herstellung von   Gebrauehsgegenständen   in Betracht gezogen worden, wie sie denn auch für diesen Zweck beide nicht geeignet sind. Zur Herstellung von   Eisenk1ischees-   ist der Vorschlag gemacht worden, auf Bleimatrizen zunächst einen harten dünnen   Nickelniedersehlag   aufzubringen und die eigentliche Schicht des Galvanos dann durch Verstärkung des   Nickelhäutehens   im warmen Eisenbade zu erzeugen. Man erhält so einen genügend starken Niederschlag, der sich mit dem   Nickelniedersehlag   zusammen von den Bleimatern abheben lässt. Auch hier findet also ein Zusammenwachsen der Zwischenschicht mit der eigentlichen Schicht des Galvanos statt. 



  (Pfanhauser a. a.   O.   S. 727, letzter Absatz). Der Gedanke, ein verlorenes Modell aus Wachs od. dgl. in kaltem Bade mit einer dünnen Metallschicht zu versehen und die so entstehende Metallmatrize hernach als Matrize für ein heisses Galvanoplastikbad zu benutzen, durch welchen erst die   Möglichkeit geschaffen   worden ist, Massenerzeugnisse der Bleehbearbeitungsindustrien auf galvanoplastischem Wege herzustellen, ist hiedurch nicht nahegelegt worden.

   Gemeinsam ist diesen beiden Methoden nur, dass die metallische Zwischenschicht zum Vorteil des Erzeugnisses mit der eigentlichen galvanoplastischen Schicht verbunden bleibt und dass hiedurch beispielsweise das Rosten von Radiatoren an der Innenseite in gleicher Weise verhütet wird, wie schon das Rosten der nach dem bekannten Verfahren erzeugten Eisengalvanos durch die auf der   Druekfläche   befindliche Nickelschicht vermieden worden ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern auf galvanoplastischem Wege, bei welchem Modelle der Hohlkörper aus leicht entfernbaren Massen mit einem dünnen metallischen Überzug versehen werden, der im Plastikbade als Kathode dient, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe dieser Methode Gebrauchsgegenstände aller Art, wie man sie üblicherweise durch Blechbearbeitung herstellt, galvanoplastisch erzeugt werden, indem man auf ein Modell aus leicht schmelzbaren Massen vom Typus der Wachsmassen EMI2.2 nach dem Ausschmelzen des Modells, in heissen Plastikbädern mit einem Metallniederschlag von der gewünschten Dicke zusammenwachsen lässt.
AT109695D 1927-01-20 1927-01-20 Verfahren zur Herstellung von üblicherweise durch Blechbearbeitung erzeugten Hohlkörpern auf galvanoplastischem Wege. AT109695B (de)

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