AT10972U1 - Absaugvorrichtung für zahnbehandlungen - Google Patents
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Description
österreichisches Patentamt AT 10 972 U1 2010-02-15
Beschreibung
ABSAUGVORRICHTUNG FUER ZAHNBEHANDLUNGEN
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausführen eines Verfahres zum Schuetzen der Zahnaerzte und Patienten waehrend einer zahnaerztlichen Behandlung. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die infizierte Luft, die durch das Bohren der Zaehne oder andere Zahnbehandlungen des Patienten erzeugt wird, vom dem Bereich des Mundraumes des Patienten angesaugt und gefiltert wird.
[0002] Einige Zahnbehandlungen wie beispielsweise das Wechseln einer Plombe, Zahnfuellun-gen, Bohren der Zaehne und Zahnreinigungen mit einem Ultraschallgeraet verursachen eine Verbreitung von kleinen Teilchen in der Luft bis zu einer Entfernung von 2 Metern vom Mund. Diese infektioese Luft zusammen mit Troepfchen Infektion koennen fluessige Loesungen oder auch von Microorganismen begleitete Tropischen sein, die gefaehrlich fuer die Gesundheit sein koennen. Die Nebelschwaden koennen in der Luft wieder sedimentieren, aber diese Troepfchen Infektionen koennen lange in der Luft bleiben, sodass die Atmosphaere im Behandlungszimmer kontaminiert bleibt und dies zu weiteren Zahninfektionen fuehren kann. Man hat versucht mit verschiedenen Arten den Zahnarzt zu schuetzen ,wie z. B. Durch Masken und Brillen, aber man konnte das Problem nicht voellig loesen, da die Verstaeubung nicht beherrscht werden konnte. Selbst ein Ventilator oder eine Klimaanlage konnte dieses Problem nicht loesen. Diese Luft kann der Gesundheit der Patienten und der Zahnaerzte schaden, in dem der Patient mehr als der Zahnarzt durch die infizierte Luft waehrend einer Zahnbehandlung gefaehrdet ist, weil diese infizierte Luft im Mundraum des Patienten produziert wird und durch die Inhalation und Verschluck in den Koerper des Patienten kommen kann. Der Zahnarzt kann sich mit einer Maske und einer Brille vor Ausatmung dieser Luft schuetzen, aber es schuetzt ihn auch nicht 100 Prozentig.
[0003] Diese Erfindung loest diesen Mangel in der Zahnpraxis in dem man eine Absaugsystem installiert, das neben dem Mund des Patientes fixiert ist. Dies vermeidet die Expansion von infektioesen Material in der Luft und von Troepfchen infection und schuetzt die Gesundheit vom Zahnarzt und Patienten. Dieses System hat eine einfache Struktur und kann kostenguenstig produziert werden.
[0004] Aus der DE 297 15 112 U1 ist bekannt, dass eine Vorrichtung die gleiche Funktion hat, dies hat jedoch Nachteile: [0005] Sie kostet viel und bezetzt viel Platz. Sie ist voluminoes und hat viele redandante Teile wie Universalarm aus mehreren hohlen Roehren, Gluehbirnen und Reflektoren auf der Maske, die wirklich nicht notwendig sind. Sie ist daher unpraktisch. Die ueblichen Zahnarztstuehle haben selbst ein Scheinwerfer und wenn diese Vorrichtung zu existierenden Zahnstuehle hin-zugefuegt wird, stellen Sie sich vor wie viele Arme werden neben einander gesetzt, d.h., dass ein neuer Zahnarztsessel wegen dieser Vorrichtung gemacht werden muss. Die Zahnaerzte wuerden normalerweise nicht ihre Zahnarztstuehle fuer solche Vorrichtung wechseln.
[0006] Die vorliegende Erfindung hat so wenige Teile wie moeglich und das Mundstueck ist kleiner und hat bessere aesthetische Gestalt. Um sie herzustellen ist keine Aenderung in den existierenden Zahnarztstuehlen notwendig.
[0007] Aus der WO 1989/10154 A1 ist auch eine Vorrichtung bekannt, die den von einem Zahnarztpatienten abgegebenen Spritznebel filtert, um den Zahnarzt vor einer Inhalation desselben und einer Infektion zu schuetzen. Der Nachteil ist ,dass sie beiseitig befestigt wird und die Untersuchung und Behandlung der Zaehne verhindert. Sie muss in dem Mundraum des Patientes befestigt werden und sie besetzt auch die ganze Mundbreite des Patienten.
[0008] Bei den Zahnbehandlungen arbeitet der Zahnarzt mit verschiedenden Geraeten und es muss auch freier Platz fuer andere zahnaerztliche Instrumente geben. Zum Beispiel ein Geraet, welches fast immer bei Zahnbehandlungen an einer Seiten des Mundraumes des Patientes 1/7
Claims (2)
- österreichisches Patentamt AT 10 972 U1 2010-02-15 angebracht werden muss ist ein Speichelabsauger. Die obengenannte Erfindung laesst eigentlich keinen freien Platz fuer die Zahnaerzte, um Zahnbehandlungen zu machen. Ausserdem ist es unangenehm fuer die Patienten. [0009] Das Mundstueck in die vorgeschlagene Vorrichtung wird aber seitlich am Mund des Patienten befestigt, wobei der Staub am wirkungsvollsten in dem Bereich abgesaugt und entfernt werden kann, in dem die Untersuchung und Behandlung des Patienten nicht behindert wird. [0010] „Fig. 1 zeigt eine perspektivischde schematische Ansicht der Ausfuehrungsform der erfindungsgemaessen Vorrichtung beim Bohren der Zaehne.“ [0011] „Fig.2 [0012] „Fig.3 [0013] „Fig.4 [0014] „Fig.5 zeigt eine Seitenansicht des Mundstueckes“ zeigt eine Vorderansicht des Mundstueckes“ zeigt eine Queransicht des Mundstueckes“ zeigt eine perspektivische schematische Ansicht ein Ausfuehrungsbeispiel der vorliegenden Erfindung die auf einem Zahnarztstuhl befestigt worden ist.“ [0015] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wenn dieses System auf Zahnstuehle ergaentzt wird ,die infizierte Luft/Abluft, die waehrend dem Bohren der Zaehne im Mund des Patienten entsteht und eine Kombination aus Tropfen Infektion und verdunstete Aerosol ist, wird aus dem System entfernt. So kommt es nicht zu einer Verbreitung der infizierten Luft innerhalb und ausserhalb des Mundes des Patienten. [0016] Wie aus Fig. 2, 3 und 4 ersichtlich besteht das Mundstueck aus einem auswechselbaren Mundstueck (1) fuer jeden Patient, ein flexibles Kunststoffrohr (2), in dem das auswechselbare Mundstueck geschraubt wird und ein Kunststoffhacken (3) die auf diesen Mundstueck gesetzt wird und an dem Mund des Patienten angebracht wird. [0017] Ein Absaugvorrichtung fuer Zahnbehandlungen umfasst einen auswechselbaren Mundstueck aus Kunststoff fuer jeden Patient (1), ein Kunststoffhacken die auf diesen Mundstueck gesetzt ist (3), ein flexibles Kunsstoffrohr (2) und ein Absaugsystem (4), das mit dem anderen Ende des Rohres verbunden ist und auf ueblichen Zahnarztstuehle angeschlossen werden kann. Dieses Absaugsystem besteht aus einer Absaugpumpe und einem Filter, der gewechselt werden kann. Die infizierte Luft, die im Mundraum des Patienten durch Zahnbehandlungen produziert wird, wird mit Hilfe einer Absaugpumpe durch einen Filter gefuehrt, woraufhin die gefilterte Luft den Vorgang verlaesst. Ansprüche 1. Absaugvorrichtung fuer Zahnbehandlungen, mit einem auswechselbaren Mundstueck aus Kunststoff (1), einem flexiblen Kunststoffrohr (2), in dem das auswechselbare Mundstueck geschraubt wird und einem Kunsstoffhacken (3) der auf dieses Mundstueck gesetzt wird und an dem Mund des Patientes angebracht wird, sowie einem Absaugsystem (4), das mit dem anderen Ende des Rohres verbunden ist und auf ueblichen Zahnarztstuehlen angeschlossen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Mundstueck eine leicht abgeflachte, nach innen gebeugte Trichterform der im Randbereich eine rundklammerformige Eindruckstelle hat aufweist, wobei dieses Mundstueck durch eine Schraubverbindung mit dem Rohr verbunden ist, der Hacken ist in der Mitte(3) der Eindruckstelle befestigt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Absaugsystem (4) einen Lufteinlass, eine Absaugpumpe, einen Luftauslass und ein Filter enthaelt. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen 2/7
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2009
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