AT109791B - Verfahren zur Beförderung von Schlacke oder anderem Massengut. - Google Patents

Verfahren zur Beförderung von Schlacke oder anderem Massengut.

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Franz Dr Ing Stipernitz
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  Verfahren zur Beförderung von Schlacke oder anderem Massengut. 



   Bei den Feuerungen von Dampfkesseln ordnet man im allgemeinen unterhalb des   Feuerraumes   einen oder mehrere Behälter (sogenannten Schlackenfall, Aschentriehter) an, die dazu bestimmt sind, die aus dem Brennraum ausgeschiedene Schlacke aufzunehmen. Um diese Behälter zu entleeren, sind bereits Vorrichtungen vorgeschlagen worden, welche die Asche vermittels eines ständig fliessenden Wasserstromes   fortspulen.   Dazu wird eine beträchtliche Wassermenge benötigt, da die einzelnen in das Wasser fallenden   Schlackenteile   im Wasserstrom schwebend erhalten werden müssen. Bei anderen Vorrichtungen, welche die Druckwirkung von Wasserstrahlen verwenden, erfordert die Erzeugung des notwendigen Druckwasser einen grossen Kraftaufwand.

   Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass man an Stelle des konstanten   Wasserzulaufes bzw. -umlaufes   erst dann der Schlacke Wasser zusetzt, wenn sich eine genügende Menge angesammelt hat. Eine für die Erfindung geeignete Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Diese Vorrichtung besteht aus einer geneigten Wanne a, einem Wasserrohr b und einer Schutzplatte   c.   a stellt den oben   erwähnten Aschenbehälter unterhalb   des Feuerraumes 
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 davon angesammelt hat, wird Wasser durch das Rohr b in die Wanne eingelassen und dadurch die Be- wegung der Schlacke eingeleitet.

   Die Wanne a muss erfindungsgemäss so angeordnet und geformt sein, dass der sich bildende   Schlaekenberg einen   quer über die Wanne verlaufenden Kamm erhält und dadurch das in die Wanne einlaufende Wasser bis   zu einer gewissen Hohe anstaut.   Die gestaute Wassermenge drückt auf den ihr vorgelagerten Schlackenberg und setzt ihn in der Neigungsrichtung der Wanne in
Bewegung. Die Wanne muss derart unterhalb des Feuerraumes angeordnet werden, dass durch den sich   bildenden Sehlackenberg   eine genügende Wassermenge angestaut werden kann.

   Damit sich der Kamm des Schlackenberges quer über a in annähernd gleicher Höhe vom Boden der Wanne ausbildet, darf die
Breite der Wanne ein gewisses   Höchstmass,   das von der Art der zu   befördernden Schlacke   abhängt, nicht   überschreiten.   Die über dém Wasserzulaufrohr b liegende Schutzplatte c hat den Zweck, das Rohr gegen
Beschädigungen durch herunterfallende Schlackenkuchen, gegen die Strahlung der noch glühenden   I Schlackenteile   und die Rohröffnungen gegen Verlegung durch   Asehenstaub   zu schützen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Beförderung von Schlacke oder anderem Massengut unter Verwendung einer Rinne oder Wanne mit geneigtem Boden, dadurch gekennzeichnet, dass die abzuführende Schlacke bzw. das Massengut in Form eines die Rinne oder Wanne der Quere nach absperrenden Dammes eingelagert und dem statischen Druck einer durch diesen Damm gestauten Wassermasse ausgesetzt wird. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT109791D 1926-11-26 1926-11-26 Verfahren zur Beförderung von Schlacke oder anderem Massengut. AT109791B (de)

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