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Mit einem Bremsmittel arbeitende kolbenlose Dämpfung für Waagen od. dgl.
Die bekannten Dämpfungen für Waagen bestehen fast ausnahmslos aus einem Zylinder mit einem darin geführten Kolben, der mit dem Waagengetriebe verbunden ist und ein im Zylinder eingeschlossenes Mittel (Luft, Flüssigkeit od. dgl. ) verdrängt.
Diese Dämpfungen haben den Nachteil, dass die zwischen Kolben und Zylinderwand unvermeidbare Reibung sich auf das Gestänge überträgt und das Arbeiten der Waage behindert. Ausserdem ist die Herstellung derartiger gut arbeitender Dämpfungen recht kostspielig.
Dieser Nachteil wird nach der Erfindung durch Schaffung einer kolbenlosen Dämpfung beseitigt, indem ein biegsames oder faltbares Gefäss derart mit dem Waagengetriebe verbunden wird, dass bei Bewegung des letzteren der Rauminhalt des Gefässes und damit der von dem Bremsmittel eingenommene Raum verändert wird.
Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt.
Bei der Dämpfung nach Fig. 1 steht das Waagengestänge 4 mit einem geschlossenen Balg in Verbindung, der aus dem biegsamen oder faltbaren Mantel 1, einem oberen beweglichen Abschlussboden 2 und e'nem unteren festgehaltenen Abschlussboden 3 besteht. Der Bdg knn aus Leder oder einem andern geschmeidigen Stoff hergestellt und mit wellen-oder zickzckförmigen Wänden versehen sein.
Das zu verdrängende Mittel ist im Innern des Balges 1 eingeschlossen und k1nn beim Zusammendrücken des Balges durch ein Rohr 5 mit einstellbarer Drosselvorrichtung ausgestoss3n werden. Das mit einem Hahn 6 versehene Rohr 5 mündet ins Freie oder in einen Flüssigkeitsbehälter, der beim Auseinanderziehen des Bilges 1 das Mittel durch das Rohr 5 in das Bllginnere zurücktreten lässt.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 steht das Gestänge 4 über die Verbindungselemente 7, 8 mit dem unteren Boden 3 in Verbindung, während der obere B) dgn 2 festgehalten wird. Die Mittelausstossung bzw. Ergänzung erfolgt ebenfalls durch das im Querschnitt einstellbare Rohr 5. Der in Fig. 2 gezeichnete Bilg besitzt weniger, aber tiefer einschneidende Weihn, wodurch eine gross) Dhrehbiegungsmoglichkeit bei geringer Raumb eanspruchung gewährleistet wird. Das Bremsmittel befindet sich ebenfalls im Innern des Balges.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 wirkt das Gestänge 4 durch den Bllg 1 hindurch auf den unteren Boden 3 ein, während der obere Boden 2 den Deckel eines feststehenden Gefässss 9 bildet. Das Bremsmittel befindet sich hiebei ausserhalb des Bilges in dem Zwischenraum zwischen Bilg und Gefässwand.
Die Wirkung ist hiebei die gleiche wie bei den in Fig. 1 und 2 beschriebenen Dämpfungen.
Statt des Bilges 1 könnte auch eine einfache Membrane Verwendung finden, die am Rand festgehalten und in der Mitte durch das Gestänge der Waage beeinflusst wird. Auch kann ein Gummiball od. dgl. an Stelle des Balges verwendet werden, überhaupt kann die Ausführung des Balges bzw. der Membran beliebige Abänderungen erfahren ; massgebend ist lediglich, dass die Bremswirkung durch die Bewegung eines reibungsfrei arbeitenden Körpers erreicht wird.
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Pistonless damping for scales operating with a braking means or the like.
The known damping systems for scales consist almost without exception of a cylinder with a piston guided in it, which is connected to the scale gear and displaces an agent (air, liquid or the like) enclosed in the cylinder.
This damping has the disadvantage that the unavoidable friction between the piston and cylinder wall is transferred to the linkage and prevents the scale from working. In addition, such well-functioning cushions are quite costly to produce.
According to the invention, this disadvantage is eliminated by creating a pistonless damping system by connecting a flexible or collapsible vessel to the balance gear in such a way that when the latter is moved, the volume of the vessel and thus the space occupied by the braking means is changed.
Some exemplary embodiments of the subject matter of the invention are shown in the drawing.
In the damping according to FIG. 1, the balance linkage 4 is connected to a closed bellows, which consists of the flexible or foldable casing 1, an upper movable closing base 2 and a lower, fixed closing base 3. The Bdg can be made of leather or some other flexible material and provided with wavy or zigzag-shaped walls.
The agent to be displaced is enclosed in the interior of the bellows 1 and can be ejected when the bellows is compressed through a tube 5 with an adjustable throttle device. The pipe 5 provided with a cock 6 opens into the open air or into a liquid container which, when the bilge 1 is pulled apart, allows the agent to recede through the pipe 5 into the interior of the ball.
In the embodiment according to FIG. 2, the linkage 4 is connected to the lower base 3 via the connecting elements 7, 8, while the upper B) dgn 2 is held. The funds are also ejected or supplemented by the pipe 5 with adjustable cross-section. The bilge shown in FIG. 2 has less, but deeper, Christmastime, which ensures that it can be bent to a large extent with less space occupancy. The braking means is also located inside the bellows.
In the embodiment according to FIG. 3, the rod 4 acts through the wing 1 on the lower base 3, while the upper base 2 forms the lid of a stationary vessel 9. The braking device is located outside the bilge in the space between the bilge and the vessel wall.
The effect is the same as in the case of the damping described in FIGS. 1 and 2.
Instead of the bilge 1, a simple membrane could also be used, which is held at the edge and influenced in the middle by the linkage of the balance. A rubber ball or the like can also be used in place of the bellows, and in general the design of the bellows or the membrane can be modified as desired; The only decisive factor is that the braking effect is achieved through the movement of a frictionless body.
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