AT109908B - Lautsprecher. - Google Patents

Lautsprecher.

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AT109908B
AT109908B AT109908DA AT109908B AT 109908 B AT109908 B AT 109908B AT 109908D A AT109908D A AT 109908DA AT 109908 B AT109908 B AT 109908B
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Josef Dr Schieszler
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Josef Dr Schieszler
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  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description


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  Lautsprecher. 



   Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein beliebig geformter, aber zumeist platten-oder kugelförmiger Schallradiator aus elastischem Material, z. B. Glas, seine mechanischen Schwingungen auf eine infolge Erwärmung in lebhafter Expansion begriffene Luftmasse überträgt. Die Erwärmung der Luft wird durch einen Glühkörper hervorgerufen, der elektrisch oder auch auf andere Weise geheizt werden kann. In den meisten Fällen wird eine elektrische Glühlampe als Heizkörper verwendet. Sonst kann aber auch jeder andere   Glühkörper   mit positivem oder negativem Temperaturkoeffizienten, z. B. eine Wehneltkathode od. dgl., verwendet werden. Dabei kann sich der Glühkörper in einem Vakuum befinden oder in Gasgemischen   (Neon-Heliumlampen)   oder auch in Flüssigkeitsdämpfen, z. B. in Weingeist, Äther u. dgl. 



   Es kann auch der Heizstrom des   Gluhkorpers   unmittelbar durch die ursprünglichen oder bereits verstärkten Spannungsschwankungen eines Kondensators, einer Induktionsspule oder durch die Widerstandssehwankungen eines spezifischen Übergangswiderstandes des z. B. eines Detektors erregt werden, die ihrerseits wiederum durch die Sprache usw. direkt oder indirekt hervorgerufen sind. So z. B. werden gemäss der vorliegenden Erfindung   Nernstlampen   mit weggelassenem Beruhigungswiderstand oder gewöhnliche Glühlampen mit thoriertem Heizfaden und sehr dünner Glaswand verwendet. Durch den thorierten   Glühfaden   wird nämlich die Elektronenemission ungemein gefördert und durch die Modulation in gleicher Weise die Widerstandsschwankungen sehr verstärkt.

   Die den letzteren entsprechenden Wärmeschwankungen werden durch die   dünne Glaswand   auf die umgebende Luft im gleichen Rhythmus   aberten.   



   Zu demselben Zweck kann aber auch eine Glimmlampe von der Art verwendet   werden, dass   zwischen festen, schwer schmelzbaren Elektroden (Wolfram, Osmium, Chromnickel od. dgl. durch das Glimmlicht in einem Edelgasgemisch ein Lichtbogen gezündet wird, auf den durch irgendeine Kopplungsart die Schwingungen der Sprache in demselben Rhythmus übertragen werden. 



   In diesem Falle werden die Stromschwankungen eines periodischen Empfängers oder die auf einer Lichtantenne übertragenen elektrischen Wellen durch irgendeine Kopplung auf den Stromkreis der Lampe übertragen und die   Spannungs-bzw. Stromschwankungen   des Lichtstroms rufen Widerstandsbzw. thermische Schwankungen hervor. Die durch Leitung und Strahlung entweder unmittelbar auf die umgebende Luft oder mittelbar durch die Glaswand auf die Luft übertragen werden. 



   Der ganze Empfangsapparat besteht demnach aus einem an den Luftleiter und die Erde angeschlossenen Lautsprecher. 



   In den Fällen, wo kein elektrisches Licht vorhanden ist, kann anstatt der Glühlampe ein anderer Schallkörper verwendet werden, so z. B. eine kreisrunde Platte, ein Linsenkörper od. dgl., wobei anstatt des verstärkenden Glühkörpers ein Resonanzboden verwendet werden kann. In diesem Falle kann die Empfindlichkeit noch gesteigert werden, wenn die Masse bzw. das Gewicht des endständigen Ankers vergrössert wird und wenn die Dimensionen des Spulenkernes unmittelbar über dem Resonanzboden geschwächt werden, indem z. B. der ferromagnetische Spulenkern zirkulär eingesägt oder eingefräst oder durch eine dünne, elastische Stahlseele mit dem Resonanzboden verbunden wird. 



   Kennzeichnend ist auch die Anordnung, dass bei der Rückkopplung bzw. Transformatorschaltung der Spulen dieselben nicht nur magnetisch (induktiv), sondern auch noch galvanisch miteinander in der Art gekoppelt werden können, dass der mit dem Detektor in Serie geschalteten Spule noch ein Kondensator und eine Hochspannungsgleichstromquelle, z. B.   eine Zambonische   oder Voltasche Säule, parallel   geschaltet   sind. 

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   Ferner wird in den-vorliegenden Konstruktionen der spezifische Übergangswiderstand, z. B. der Detektor im Wärmefeld des Heizkörpers bzw. der Glühlampe angeordnet,   u.   zw. womöglich so, dass er, durch die mechanischen Schwingungen des Magnetsystems oder des Ankers desselben nach Art eines Mikrophons beeinflusst, den Stromkreis im selben Rhythmus steuert. Anstatt eines Detektors kann in vielen Fällen auch ein normales ein-oder mehrkontaktiges Mikrophon verwendet werden, dessen Elektrodenmaterial entweder das gewöhnliche Kohle-Kohle, Kohle-Metall ist oder aus Detektormaterialien besteht, denen zur Sensibilisierung radioaktive Substanzen beigemengt sind. Dieselbe Sensibilisierung wird auch bei den Detektoren angewendet. 



   Auch die Zambonischen bzw. Voltaschen Säulen werden so   konstruiert, dass dein Elektroden-   gemenge Braunsteingraphit radioaktive Substanzen beigemengt werden, um den inneren Widerstand der Elemente herabzusetzen. 
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 des permanenten Hufeisenmagnets 2 trägt einen Polkern 4 aus ferromagnetischem Material von grosser Anfangspermeabilität, der mit einer Spule   5   versehen ist. Innerhalb des hohlen Polkernes 4 ist ein Dorn 6 aus demselben ferromagnetisehen Material mittels eines   Griffrädchens   7 kontinuierlich zwangläufig verstellbar.

   Der obere, freie Schenkel des permanenten Hufeisenmagnets 2 ist ebenfalls mit einem als Spule ausgebildeten hohlen Polkern 8 versehen, der mit seiner endständigen   Spulenseheibe   aus ferromagnetischem Material am oberen Schenkel des permanenten Hufeisenmagnets haftet und durch das 
 EMI2.2 
 gezogen wird.   Die beiden Polkeme und. S   sind mit einer Spulenwicklung versehen und zueinander konzentrisch. Sie bilden also einen Transformator mit primärer und sekundärer Wicklung mit polarisiertem Eisenkern 4 und ebenso, aber entgegengesetzt polarisierter Mantelzwischenlage 8.

   Die Schaltung kann eine verschiedene sein, im vorliegenden Falle aber sind äussere und innere Spule so hintereinander geschaltet, dass jede Spule als solche den Magnetismus ihres Schenkels   verstärkt   und in der zu ihr konzentrischen Spule den ihr entgegengesetzten, aber mit dem zugehörigen Schenkel gleichgeriehteten Strom erzeugt. Im   Nebenschluss   zur inneren Spule liegt eine Hochspannungsgleichstromquelle   1 : 2     (Zambonisehe, Voltasche Säule, Trockenbatterie mit Potentiometer od. dgl. ) parallel zu einem spezifischen Übergangswiderstand 14 (Detektor, Mikrophon od. dgl. ), zu welchem ein Kondensator 1.'3 parallel-   geschaltet sein kann.

   Der spezifische Übergangswiderstand kann auf dem   mitschwingenden Magnet-   schenkel oder auf einem indirekt erregten Resonanzboden angeordnet sein und in demselben   Rhythmus   mitschwingen. Der Antennenstrom wird bei 15 zugeführt und der Stromkreis beider Spulen ist bei 16 geerdet. 



   In Fig. 2 bedeutet 17 die Grundlage, auf welcher der   Glocken- oder Hufeisenmagnet 18   in senkrechter Stellung mit seinem Joch befestigt ist. Zur Befestigung dient der ferromagnetische Kern 19, welcher den Magnet in der Jochgegend durchsetzt, hohl ist und am freien oberen Ende eine feindrähtige 
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 schnitten oder besteht aus zwei Teilen, die durch eine dünne elastische Stahlseele miteinander verbunden sind. Die Spule 20 ist mit den Klemmen 2. 3, 24 verbunden, an welche einerseits die Antenne 25, anderseits die Erde 26 angeschlossen ist. Im   Nebenschluss   zur Spule ist ein spezifischer Übergangswiderstand. 39 (Detektor od. dgl.) lmd parallel dazu ein Kondensator 28 und eine Hochspannungsgleichstromquelle 27 angeordnet, wobei die letztere auch mit dem Detektor od. dgl. in Serie geschaltet sein könnte.

   Zur Ver-   stärkung   der Wirkung können die beiden Apparate nach Fig. 1 und 2 unter der   Glühbirne   einer Stehlampe od. dgl. angeordnet werden, so dass die Schwingungen des Schallkörpers auf einen in lebhafter Expansion begriffenen aufsteigenden Luftstrom übertragen werden. 



   Fig. 5 zeigt eine Anordnung, in welcher Lautsprecher und Glühlampe in einem Apparate vereinigt 
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 zwangläufig kontinuierlich verstellbar innerhalb des ebenfalls als Spule ausgebildeten äusseren Polkernes   69.   Die ferromagnetische Endscheibe dieser Spule wird durch die Schraube des starren, auf dem frei schwingenden Magnetschenkel 67 angeordneten   Verbindungsstückes   75 festgehalten und das Ver- 
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 umgebende Luft in lebhafte Expansion versetzt, sondern auch die durch den die Spulen 69, 70 durchfliessenden Wechselstrom in dem freien Magnetsehenkel 67 erregten, mechanischen Schwingungen unmittelbar auf die erwärmte Luft   überträgt.   Um die Schwingungen des freien Magnetschenkels 67 nicht abzubremsen, liegt das Lichtkabel auf dem Schenkel und wird von diesem mitgenommen.

   Die auf dem Grundbrett 71 angeordnete Klemme 79 verhindert jeden Zug des Lichtkabels 78. Auf dem freien Schenkel 67 ist auch noch der Detektor od. dgl. 80 angeordnet, der auch die mechanischen Schwingungen des Magnetschenkels mitmacht und hiebei nach Art eines Mikrophons verstärkend und steuernd auf den Stromkreis einwirkt. Deshalb kann in diesem Falle direkt auch ein Mikrophon der eingangs beschriebenen Art verwendet werden, welches entweder mit dem Detektor in Serie oder parallel zu ihm oder getrennt vom Detektor in den   Sekundärkreis   eingeschaltet und von einer eigenen Hochspannungsgleichstromquelle 74 über einen Kondensator 73 aufgeladen wird.

   Dabei kann die Schaltung so getroffen werden, dass Strom- 
 EMI3.1 
 parallel zum Kondensator 73 angeordnet ist, wobei das Mikrophon auf dem freischwingenden Schenkel 67 angeordnet und von den mechanischen Schwingungen desselben erregt wird, so den Sekundärkreis und durch Rückkopplung infolge Transformatorwirkung auch den Primärkreis steuert und so zu intensiver Wirkung Anlass gibt. 



   Die Ausführung kann aber auch nach Fig. 3 so getroffen werden, dass die Wechselströme in mechanische Schwingungen einer Membran umgesetzt und diese letzteren auf einen durch lokale Er-   wärmung erzeugten Luftstrom übertragen   werden. 



   Auf einer Grundlage 30 bzw. einer Unterlage 31 ist wiederum ein permanenter Hufeisenmagnet 32 mit einem Schenkel befestigt, wobei der magnetische Fluss durch einen   magnetischen Nebenschluss   33 in seiner Intensität geregelt werden kann. An den Polen der beiden Schenkel befinden sich zwei mit Spulen 34. 35 versehene ferrmnagnetische Kerne, die hohl sind und in denen ein ferromagnetischer Dorn 36,37 zwangläufig kontinuierlich verstellt werden kann. Zwischen den beiden Kernen befindet sieh das Hebewerk   48   einer Grammophondose 49, deren   Ausführungsgang   durch Gummi-oder Korkringe 50 elastiseh und gegen mechanische Schwingungen isoliert, den freien   Magnetschenkel   32 durchsetzt und mit einem   tufpenförmigen flachen Trichter M   versehen ist.

   Hinter dem Joch des Hufeisenmagnets 32 befindet sich ein Lampenständer 52 mit einem Schalter 53, an welchem zentrisch über dem   tnlpenförmigen   Trichter   51   eine Lampenfassung 54 mit Kugelförmiger Glühlampe 55 angeordnet ist. Unmittelbar hinter den beiden Spulen 34, 35 sind zwei oblonge Spulen 38, 39 über die   Magnetsehenkel   geschoben. Der Wechselstrom wird den beiden Spulen 34, 35, die zueinander in Serie geschaltet sind, 
 EMI3.2 
   gieichstromqu, elle 43 und   einen Detektor 42, dem ein Kondensator 41 parallelgeschaltet ist, kurzgeschlossen. Der Stromkreis der beiden Erregerspulen 34,35 ist mit dem Stromkreis der beiden Ver-   stärkerspulen 38,. 39 durch   die beiden Kondensatoren 44, 45 symmetrisch kapazitiv gekoppelt. 



   Wie Fig. 4 zeigt, kann anstatt der beiden Erregerspulen 34, 35 in Fig. 3 eine einzige Erregerspule verwendet werden. Auf den Polenden des Hufeisenmagnets 32 sind zwei rechtwinkelig gebogene Polschuhe 56,57 aus ferromagnetischem Material durch die Schrauben   58,   59 befestigt. Dabei trägt der 
 EMI3.3 
   röhrenförmigen, längsgeschlitzten,   zu ersterem gleichachsig angeordneten, mit Spule versehenen zweiten Polkern   61,   in welchem mittels eines Griffrädehens 63 ein axialer Dorn 62 kontinuierlich zwangläufig eingestellt werden kann. Dieser Spule   zentriseh   gegenüber befindet sich eine kreisrunde ferromagnetische Scheibe 65, welche mittels Schraube an dem Hebewerk der Grammophondose befestigt ist. 



   Eine andere Ausführungsform zeigt Fig. 6. Auf der Grundlage 81 ist ein permanenter Hufeisenmagnet 82 senkrecht so angeordnet, dass er mittels einer das Joch durchsetzenden Schraube 83 fest mit seiner Unterlage verbunden ist. Auf dem einen Schenkel ist in der Polgegend ein Polkern 85 aus ferromagnetischem Material befestigt, welcher eine Spule   84   trägt und in dessen Höhlung ein ebenfalls aus 
 EMI3.4 
 befestigt, dessen Arme 88 einen kreisringförmigen Reifen 89 tragen, in den eine Membran oder Platte 90   aus elastischem Material (Glas, Ebonit. Aluminium od. dgl. ) befestigt ist, deren Zentrum durch einen starren   metallenen Verbindungsstab 91 mit dem zweiten Schenkel in der Polgegend verbunden ist.

   Die Drahtenden der Spulenwicklung 84 führen zu den isolierten Klemmen 91'und 92, die einerseits mit der Antenne, anderseits mit der Erde verbunden sind. Parallel zur Spule ist eine   Horhspannungsgleiehstromquelle   95, ein eventuell regelbarer Kondensator 94 und ein Detektor   93   angeordnet. 



   Eine andere Ausführung wäre die, den Magnet in horizontaler Lage mit dem die Spule tragenden Schenkel auf einer Grundlage zu befestigen und mittels einer zentrisch über der Membran angeordneten Glühlampe eine in lebhafter Expansion begriffene Luftmasse herzustellen, auf welche die durch die Wechselströme der Spule erregten mechanischen Schwingungen der Membran übertragen werden. 



   Eine andere Ausführung zeigt Fig. 7. Diese Anordnung stellt eine Deckenlampe oder in umgekehrter 
 EMI3.5 
 

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 Arm befestigte Wandlampe. Diese die Sprache und die musikalischen Töne wiedergebende Lampe   kann'überhaupt   in den mannigfachsten Formen ausgeführt werden. 



   Ihr liegt die in   Fig.'2 dargestellte Anordnung zugrunde.'Ihre Ausführung   ist nach Fig. 7 folgende : 
 EMI4.1 
 befestigt ist. An dem unteren freien Ende dieses Hohlkernes   98   ist einerseits eine feindrähtige Spule 99 und anderseits ein   scheibenförmiger   Anker 100 aus ferromagnetischem Material befestigt, der eine Lampenfassung 101 und in dieser eine hochkerzige, kugelförmige Glühlampe   10. 2   trägt. Die Fassung 96 ist ausserdem'mit einem halbkugelförmigen oder paraboloidischen Reflektor 106 bzw. Schirm versehen, der die mechanischen Schwingungen der Lampe je nach der Anordnung desselben nach unten, bei auf- 
 EMI4.2 
 nach der Seite, bei Wandlampen oder ohne Schirm als aufgehängtes Pendel nach allen Seiten ausbreitet. 



  Der Lichtstrom wird durch den-hohlen Kern 98 mittels des Lichtkabels 103 zugeführt und ebenso werden die Endklemmen   103,   104 der Drähte der Spule 99 einerseits mit der Antenne, anderseits mit der Erde verbunden, wobei zur Spule 99 wiederum eine Hochspannungsgleichstromquelle, ein Kondensator und ein'Detektor parallelgeschaltet sind. Anstatt der gewöhnlichen Antenne kann aber auch eine sogenannte Lichtantenne über Kondensatoren unmittelbar vom Lichtstrom abgezweigt werden. Die Fassung 96 ist nun je nach der Verwendung der Lampe entweder mit einem Haken zum Aufhängen versehen oder als Lampenfuss ausgebildet oder mit einem Wandarm verbunden. 



   Eine weitere Ausführungsform zeigt Fig. 8. Diese stellt einen Lautsprecher als   Empfangsapparat   
 EMI4.3 
 angeordneten Schallplatte ist hier auf dem Anker als Heizkörper eine kugelförmige Glühlampe angebracht, die als zwangläufig gesteuerter   Sehallüberträger   und Wärmeradiator zugleich dient. 



   Auf einer Unterlage 107 ist ein Glocken- oder Hufeisenmagnet 108 angeordnet, welcher mittels 
 EMI4.4 
 angeschlossen wird. Von diesem Stecker 126 zweigt seitlich mittels der Steckhülsen eine   eil1dralüige   Leitung ab, welche mittels des Steckers   128,   der eine Kondensatoranordnung   enthält,   angeschlossen wird. Diese einadrige Leitung 129 ist eine sogenannte Lichtantenne, welche die den   Kondensatorsteeker     J   
 EMI4.5 
 baren Schiebekontaktes 122 mit der Induktionsspule 133 der Antenne fester oder loser gekoppelt werden. 



   Fig. 9 zeigt eine nähere Ausführung des Detektors 120. Auf einer Metallplatte ist in einer isolierenden Hülle eine metallene Fassung vorgesehen, deren Stift mit der Führungsstange bzw. Führungsrohr 109 in sicherem Kontakte steht. Die Metallfassung enthält den Detektorkristall 145 und die Gegen- 
 EMI4.6 
 drähten od. dgl. bestehenden Pinsel 146. Das diese Pinselelektrode 146 tragende Gehäuse 144 wird über die
Isolation der Fassung niedergesehraubt und berührt die auf der oberen Endplatte 115 befestigte metallene , Grundplatte   143   des Detektors, welche mit einer   Anschlussklemme   versehen ist, welche über die Erreger- spule 111 mit der Induktionsspule 135 nach den Fig. 10, 11, 12 entweder in Serie oder parallel geschaltet ist. 



   Die Spule   137   des Lautsprechers in den Schaltungsschemen Fig. 10, 11, 12 kann zur Induktions-   spule 138 nicht   nur in reiner Transformatorschaltung (Fig. 12), sondern ausserdem auch noch in Serie oder parallel zu ihr gekoppelt sein. 



   Fig. 10 zeigt eine Serienschaltung. An den Luftleiter 134 schliesst sich die Induktionsspule   . H.   mit dem die Spule des Lautsprechers 137 in Serie geschaltet ist und parallel zu ihr sind eine   Hochspannungs-   
 EMI4.7 
 galvanische Stromkreis ist einerseits durch die   Leitung 136 mit   der Antenne variabel gekoppelt, anderseits über die Leitung   138   an Erde 139 gelegt. 



   Fig. 11 zeigt die Schaltung mit der Lautsprecherspule im Nebenschluss und Fig. 12 die Anordnung in reiner Transformatorschaltung, wobei die Hochspannungsgleichstromquelle 140 in Serie zum Kondensator 141 liegt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI5.1 gesteuert wird.
    2. Lautsprecher nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die radial sich ausbreitende Expansion der Luft durch einen elektrischen Heizkörper, z. B. eine kugelförmige Glühlampe, hervor- gerufen wird, die über dem meehanisch schwingenden Schallkörper (Platte, Kugel, Linse od. dgl. ) oder der Schallmembran mit oder ohne Zwischenschaltung eines die Richtung bestimmenden oder Energie konzentrierenden kegel-oder tulpenförmigen Trichters oder einer parabolischen oder halbkugelförmigen Schale angeordnet ist.
    3. Lautsprecher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schallkörper oder die die irgendwie erzeugten Schallschwingungen steuernde Schallmembran aus einem elastischen Material von guter Resonanzfähigkeit ohne störende Klangfarbe (z. B. aus Glas, Ebonit, Glimmer od. dgl. ) her- gestellt und von solcher Form und Grösse ist, dass die Angriffsfläche der steuernden Kraft eine möglichst grosse ist.
    4. Lautsprecher nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Erregung der mechanischen Schwingungen des freien Magnetschenkels, die mit oder ohne Draht übermittelten Sprechströme od. dgl. die Polarisation zweier an den Polen eines Hufeisenmagnets od. dgl angeordneten Kerne aus ferromagnetisehem Material von grosser Anfangspermeabilität beeinflussen, die von solcher Länge sind, dass sie, Kern und Spule des einen Magnetschenkels konzentrisch in dem hohlen Kern der Spule des andern Magnetschenkels angeordnet, mit ihren freien Kernenden nicht das freie Polende des zweiten Kernes, sondern womöglich unmittelbar den anderen Magnetschenkel anziehen bzw. abstossen.
    5. Lautsprecher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder dieser beiden zueinander konzentrischen Kerne mit einer Wicklung versehen ist, so dass sie die beiden Spulen eines Transformators (Schiebetransformators) mit zwischenliegender Eisenschichte darstellen, wobei die äussere Spule eventuell mit vielen Windungen dünnen Drahtes (hochohmig), die innere dagegen mit wenigen Windungen stärkeren Drahtes (niederohmig) versehen ist (Abwärtstransformation), während der innere Eisenkern bis auf einen massiven Zapfen grösstenteils hohl und geschlitzt, der äussere ganz röhrenförmige Spulenkern.
    'itbtt-en'tweder aus feinem Eisenpulver gepresst oder aus einer Papierrolle hergestellt und mit einer Schichte Isolierlaek überzogen wird, in welchem Eisenpulver suspendiert ist.
    6. Lautsprecher nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftleiter der Antenne und der Erdansehluss an die beiden Klemmen der zueinander in Serie oder parallelgeschalteten Spulen und im Nebenschluss zu diesen ein Detektor (überhaupt ein spezifischer Übergangswiderstand) eventuell mit einem regelbaren Kondensator angeschlossen sind (modifizierter Primärempfang).
    7. Lautsprecher nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand im magnetischen Kreise sogering als möglich gemacht wird, indem der innere Kern zwangläufig kontinuierlich verstellbar ist und dem freischwingenden Magnetschenkel bis zur Berührung genähert werden kann, EMI5.2 8.
    Lautsprecher nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit seinem Joch auf einer Unterlage befestigter Hufeisenmagnet zwischen den Polen seiner Schenkel an einem derselben eine fix angeordnete feindrähtige Spule mit geschlitztem bzw. unterteiltem ferromagnetischem Kern trägt, in dessen Höhlung ein ebenfalls unterteilter Polkern mittels feinen Schraubengewindes und Griffrädchens verschoben werden kann, wobei derselbe Schenkel ein mehrarmiges zur Spule konzentrisches Gestell mit endständigem Reifen und ausserhalb des zweiten freien Schenkels eine in den Reifen eingespannte periodische, elastische Platte oder Membran aus Glas, Glimmer, Aluminium, Zelluloid, Ebonit, Papier o. dgl.
    trägt, deren Mittelpunkt durch einen starren Metallstab mit dem Pol des ihr zunächststehenden zweiten Schenkels verbunden ist, so dass bei Erregung der Spule durch Sprechwechselströme usw. die beiden Schenkel zugleich nach aussen oder zugleich nach innen schwingen, wodurch infolge der entgegengesetzten Bewegung von Gestell und Membran die Amplitüde verdoppelt und somit auch die Schallwirkung vervielfacht wird.
    9. Lautsprecher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe Anordnung anstatt mit einer den Hufeisenmagnet tragenden Unterlage mit einem Handgriff versehen ist, so dass dadurch ein lautspreehendes Handtelephon entsteht.
    10. Lautsprecher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung einer Schallmembran beispielsweise eine Grammophondose zwischen den Schenkeln eines permanenten Hufeisen- EMI5.3 Magnets durchsetzt und in eine Tulpe oder Schale aus Glas mündet, während das Hebelwerk zwischen 109908 <Desc/Clms Page number 6> den beiden polarisierenden und von Spulen umgebenen Kernes aus ferromagnetischem Material angeordnet ist.
    11. Lautsprecher nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelwerk der Dose zwei EMI6.1 angeordnet sind.
    /12. Lautsprecher nach d ('n Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar hinter den Polen auf den beiden Magnetsehenkeln noch je eine Spule angeordnet ist, die hintereinandergeschaltet und über einen spezifischen Übergangswiderstand (z. B. Detektor) mit eventuell parallelem regelbarem Kondensator kurzgeschlossen sind und auf eine oder beide Erregerspulen der Polkerne rückgekoppelt werden.
    13. Lautsprecher nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der spezifische Übergangswiderstand ein ein- oder mehrkontaktiges Körnermikrophon ist, das durch Herstellung eines radioaktiven Feldes in Form einer Beimischung von radioaktiven Substanzen (z. B. Thoroxyd, Uranoxyd, zerbrochenen Glühstrümpfen u. dgl.) zwischen den Kohlenköl'l1ern empfindlich gemacht wird.
    14. Lautsprecher nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb einer entweder runden oder vieleckigen, senkrecht gestellten, mit regelbarem Schleifkontakt versehenen Induktionsspule ein Glocken-oder Hufeisenmagnet angeordnet ist und die Windungen der Induktionsspule von dem durch einen Detektor gleichgerichteten Strom durchflossen werden, wobei an dem über die Ankerplatte hinaus verlängerten Kern ein Schallkörper in Form einer Kugel (z. B. Glühlampe, einer EMI6.2
    16. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aufsteigende Strom expandierender Luft durch eine hängende Nernstlampe erzeugt wird, deren Bemhigungswiderstand (Eisendraht in einer Wasserstoffatmosphäre) ausgeschaltet ist, wodurch die Lampe für die Spannungsschwankungen ungemein empfindlich wird, die entweder aus dem aperiodischen Empfangskreise einer Antenne oder der 1 ! Is Antenne dienenden Lichtleitung auf den kapazitiv oder induktiv gekoppelten Gluhkörper der Nernst- lampe übertragen werden, wobei die Spannungs- bzw. Stromschwankungen des Glühkörpers in thermische Schwankungen umgesetzt werden und durch Leitung und Strahlung auch die umgebende Luft in analoge Schwankungen versetzen und dadurch Sprache und Musik widergeben.
    17. Lautsprecher nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass er als Decken-oder Wandlampc. in der Weise ausgebildet ist, dass an dem Anker (Fig. 7) mittels einer Fassung eine hochkerzigc, kugel- förmige Metallfadenlampe angeordnet wird, welche die ihr im Rhythmus der Ankerschwingungen mitgeteilten mechanischen Bewegungen auf den erwärmten aufsteigenden Luftstrom in Form von Sehall- EMI6.3 konzentriert und übertragen werden können.
    : 18. Lautsprecher nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass als vereinigter Sehallüberträger und Wänneradiator irgendein anderer Glühkörper mit positivem oder negativem Temperaturkoeffizienten, z. B. eine Wehneltkathode im Vakuum oder in Gasgemischen oder in Flüsissig- keitsdämpfen, geheizt durch Gleichstrom oder durch Wechselströme verschiedenster Frequenz verwendet wird, die direkt oder indirekt von einem magnetischen System oder dessen Anker mechanisch oder dynamisch mitgenommen wird und ihre mechanischen oder molekularen Schwingungen im Rhythmus der den Magnet erregenden Ströme auf die in lebhafter Expansion begriffene Luft überträgt.
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