AT109914B - Einrichtung an elektrischen Triebfahrzeugen zur Verhinderung des Umstellens der Wendeschalter auf entgegengesetzte Fahrtrichtung während der Fahrt. - Google Patents

Einrichtung an elektrischen Triebfahrzeugen zur Verhinderung des Umstellens der Wendeschalter auf entgegengesetzte Fahrtrichtung während der Fahrt.

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AT109914B
AT109914B AT109914DA AT109914B AT 109914 B AT109914 B AT 109914B AT 109914D A AT109914D A AT 109914DA AT 109914 B AT109914 B AT 109914B
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  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung an elektrischen Triebfahrzeugen zur Verhinderung des Umstellen der
Wendeschalter auf entgegengesetzte Fahrtrichtung während der Fahrt. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 kreis der Spule   I     bei f zu schliessen.   Diese letztere verriegelt also den   Fernbetätigungssehalter     h   derart, dass ein Umstellen unmöglich wird. 



   Ein solches Umstellen kann nur erfolgen, wenn das Fahrzeug sich wieder im Stillstand befindet. 



  Sobald nämlich die Pumpe c aufhört, sich zu drehen, so nimmt der Druck im Druckraum t ab und wird der Kolben d nach links durch die Feder z bewegt, indem sie die Flüssigkeit durch den   Umlaufkanal 15   in den Saugraum   zurückdrängt.   Der Stromkreis der Spule 1 wird bei f geöffnet, wodurch die Verriegelung des Schalters   h   aufgehoben wird. 



   Der Kolben d kann anstatt den Kontakt   f   zu betätigen, auch unmittelbar auf den oder die Wendeschalter oder auf den Antrieb derselben einwirken. 



     Bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 3)   verriegelt die Flüssigkeitspumpe e den Steuerstromkreis des elektropneumatischen Antriebes des oder der Wendeschalter. Sie wird von der Achse u der Räder a über ein Kegelräderpaar   i   angetrieben, so dass ihre Drehrichtung sich mit der Fahrtrichtung ändert. Auf beiden Seiten ihrer Zahnräder sind Zylinder y, 17 vorgesehen, in welchen der Einwirkung von Rückstellfedern z, 18 ausgesetzte Kolben d, e sich bewegen.

   Die Kolben   d   und e sind mechanisch mit Kontakt- 
 EMI2.1 
 ist ebenfalls an den positiven Pol dieser letzteren über Leiter 9, Kontakte 6, 12, 7 des Schalters h und einen Leiter   25,   der Kontakt 20 über einen Leiter 26, die   Steuerspule n   und Leiter   27,     24   an den negativen Pol angeschlossen. Die Steuerspulen   m,   n betätigen Ventile   28,   29, durch welche die beiden Kammern eines Zylinders o mit einer Druckluftquelle oder mit der umgebenden Luft in Verbindung gesetzt werden können. 



  Ferner betätigt der Kolben 30 im Zylinder o den Wendeschalter p. 



   Die Wirkungsweise der zweiten Ausführungsform ist die folgende : Wenn das Fahrzeug still steht, läuft die Pumpe   c   nicht und sind die Kolben d, e in einer solchen Stellung, dass sie die Stromkreise der 
 EMI2.2 
 kreis der einen oder der andern Spule   m   bzw. n endgültig zu schliessen. 



   Falls der Führer, wie in Fig. 2 dargestellt, den Schalter   7t   auf die Stellung v bringt, so   schliesst   er den Stromkreis der Spule n. Diese letztere betätigt das Ventil 29, so dass Druckluft auf die rechte Seite des Kolbens 30 einwirkt und ihn nach links verschiebt, wodurch der Wendeschalter p in die der Stellung des Schalters   h   entsprechende Stellung gebracht wird.

   Das Fahrzeug setzt sich in Bewegung in der gewünschten Fahrtrichtung und die Pumpe   e   läuft in dem in Fig. 2 angegebenen Sinne, wodurch sie Flüssigkeit von links nach rechts fördert und den Kolben d nach rechts verschiebt, der den Stromkreis der Spule m bei f öffnet : Ein Umstellen des Wendeschalters p in die andere Fahrtrichtung ist so lange 
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Wird der Schalter h in die Stellung y gebracht und damit die Drehrichtung der Räder a eine der angenommenen entgegengesetzte, so ändert auch die Pumpe c ihre Arbeitsweise derart, dass der Kolben e verschoben wird, während der Kolben d in Ruhe bleibt : Der Wendeschalter p kann also solange das Fahrzeug sich bewegt, nicht in die gezeichnete Stellung gebracht werden. 



   Auch hier können die Kolben d, e unmittelbar auf den oder die Wendeschalter oder auf ihren Antrieb einwirken, anstatt die Kontakte f, g zu betätigen. 



   Die Flüssigkeitspumpe kann auch Sperrklinken betätigen, um eine mechanische Verriegelung herbeizuführen. 
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 magnetischen Kupplung angetriebenes Glied, z. B. ein   Zentrifugalschalter   oder ein anderer auf Zentrifugalwirkung beruhender Apparat verwendet werden. 
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PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung an elektrischen Triebfahrzeugen zur Verhinderung des Umstellen der Wendeschalter während der Fahrt auf entgegengesetzte Fahrtrichtung, gekennzeichnet durch eine von der Fahrzeugbewegung abhängige Vorrichtung, die die Wendeschalter während der Fahrt verriegelt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung den Antrieb der Wendeschalter verriegelt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung die Verriegelung der Wendesohalter zum Teil auf elektrischem Wege, zum Teil auf mechanischem Wege bewirkt.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von der einen Fahrzeugachse angetriebene Flüssigkeitspumpe (e), durch deren Überdruck die Verriegelungsvorriehtung betätigt wird.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Überdruck der Pumpe (e) ein Schalter (f, 2, 3) geschlossen wird, der einen Fernbetätigungssehalter (h) für die Wendeschalter elektrisch verriegelt (Fig. 1). <Desc/Clms Page number 3>
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Überdruck der Pumpe (e) jeweils einer der in den Steuerstromkreisen der Wendeschalter liegenden Schalter (f, 2, 3 und g, 19, 20) geöffnet wird, wodurch ein Umsteuern der Wendeschalter während der Fahrt unmöglich gemacht wird (Fig. 2).
    7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Kupplung aufweist, durch welche Verriegelungsmittel in Abhängigkeit von der Fahrzeugbewegung gebracht werden.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen auf Zentri- EMI3.1 EMI3.2
AT109914D 1925-06-09 1926-04-23 Einrichtung an elektrischen Triebfahrzeugen zur Verhinderung des Umstellens der Wendeschalter auf entgegengesetzte Fahrtrichtung während der Fahrt. AT109914B (de)

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