AT110021B - Wagenkasten, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Wagenkasten, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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AT110021B
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Austria
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car body
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Inventor
Charles Torres Weymann
Original Assignee
Charles Torres Weymann
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  Wagenkasten, insbesondere für Kraftfahrzeuge. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Wagenkasten, insbesondere für Kraftfahrzeuge, und insbesondere auf geschlossene Wagenkästen, deren Gerippe aus Holz den Bewegungen des Fahrgestelles zu folgen   vermögen,   da sie eine gewisse Nachgiebigkeit besitzen. Die Erfindung betrifft im besonderen die Anfügung der lotrechten Pfosten des Wagenkastengerippes an dem Fahrgestell, wobei diese Pfosten unmittelbar auf den   Längsträgern   des Fahrgestelles befestigt sein sollen.

   Der Zweck der Erfindung ist, in wirtschaft- 
 EMI1.1 
 dass eine gewisse Deformation des Wagenkastens in bezug auf das Fahrgestell unter Vermeidung von allen unangenehmen   Geräuschen   erreicht wird, und dieser Zweck wird verwirklicht, wenn man erfindungsgemäss die Befestigung derart ausbaut, dass sie bei Formveränderungen des Fahrgestelles Verschiebungen der Pfosten in bezug auf die Längsträger zulässt. 



   Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dar : Fig. 1 zeigt eine perspektivische Seitenansicht des Wagenkastens und des Fahrgestelles ; Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Seite der Karosserie und den   zugehörigen   Chassisträger ; Fig. 3 bringt im grösseren Massstabe einen teilweisen lotrechten Schnitt durch einen Längsträger des Fahrgestelles und durch das untere Ende des einen der Wagenkastenpfosten ; die Fig. 4 und 5 stellen eine andere Art der Befestigung der unteren Enden der Pfosten an den Längsträgern einmal von der Seite und einmal im Schnitt dar. 



   Das Fahrgstell wird durch zwei übliche Längsträger 7 aus U-Eisen, welche mittels Querschienen 8 versteift sind, gebildet. Das Fahrgestell ruht, wie üblich, auf Federn auf der vorderen und der hinteren Laufachse des Wagens auf. Das Wagenkastengerippe besteht aus den zu beiden Seiten angeordneten lotrechten Pfosten 9, durch welche die zum Verdeck gehörigen Längsträger 10 und Bogenstücke 11 mittels der Wmkeleisen 6 getragen werden. Erfindungsgemäss sind die unteren Enden der Pfosten 9 an den   Aussenflächen   der Fahrgestellträger 7 angeordnet und unmittelbar auf diesen letzteren mittels Schraubenbolzen u. zw. z. B. durch zwei Bolzen 16, 17 für jeden Pfosten befestigt. 



   Der untere Teil der Pfosten 9 könnte sich zwar unmittelbar auf die Aussenseite der Längsträger aufstützen, doch ist es vorteilhaft, zwischen Pfosten und Längsträger des Fahrgestelles eine aus Filz oder Gummi bestehende Lage zwischenzuschalten, um die Pfosten von den Längsträgern des Fahrgestelles zu isolieren und so etwaiges durch Reibung zwischen dem Wagenkasten als Ganzes und dem   Fahrgestell verursachtes Knarren und Quietschen zu vermeiden. Die zur Aufnahme dermit bezeichneten   oberen Schraubenbolzen dienenden Löcher sind etwas   grösser   gehalten als die anderen, so dass jeder untere Schraubenbolzen 16 eine Achse darstellt, um welche sich der lotrechte Pfosten unter geringer Verschwenkung etwas bewegen kann, während der Bolzen 17 die Schwenkweite dieser Schwingbewegung begrenzt. 



   Teile des Fussbodens, wie Bretter 19 (Fig. 2), werden ebenfalls mittels Schraubenbolzen 20 unmittelbar auf den oberen Flanschen der Längsträger des Fahrgestelles befestigt, so dass sie sich den Bewegungen der Pfosten 9 nicht widersetzen, wenn der Wagenkasten der Deformation ausgesetzt ist. 



   Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform wird jeder der lotrechten Pfosten 9 an seinem unteren Ende mittels Winkeleisen 21 aus dünnem Blech am Fahrgestell festgelegt. Den lotrecht stehenden Schenkeln dieser Winkeleisen wird das untere Ende jedes Pfosten 9 durch Schraubenbolzen 22 angeschlossen, die nach der Seite gerichteten, mit 23 bezeichneten Schenkel der Winkeleisen werden dagegen durch Schraubenbolzen 24 am Steg des Längsträgers 7 befestigt. Auch bei dieser Ausführung   ist wieder ein nachgiebiges Material, wie Filz oder Gummi, zwischen Pfosten 9 des Wagenkastens und Längsträger 7 des Fahrgestelles angeordnet.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wagenkasten für Kraftfahrzeuge u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Enden der lotrechten Pfosten (9) des Wagenkastens an den Längsträgern des Fahrgestelles derart befestigt sind, dass sie sich bei Formveränderungen des Gestelles zu dessen Längsträgern verschieben können, ohne sie zu berühren.
    2. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Pfosten (9) des Wagenka3tengestelles unter Zwischenschaltung einer Gummiunterlage od. dgl. an der Aussenseite der das Fahrgestell bildenden Längsträger (7) befestigt sind u. zw. mittels zweier senkrecht übereinander angeordneter Schraubenbolzen (16, 17), wobei das zur Aufnahme des oberen Schraubenbölzens (17) dienende Loch in der Tragleiste des Wagenkastengestelles etwas grösser als das untere Loch ausgeführt ist und die Leiste so um den unteren Befestigungsbolzen (16) schwingen kann.
    3. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lotrechten Pfosten (9) des Wagenkastengestelles mit ihren unteren Enden mittels schmiegsamer Beschläge (21) an den Längsträgern des Fahrgestelles befestigt sind. EMI2.1
AT110021D 1926-04-06 1926-04-06 Wagenkasten, insbesondere für Kraftfahrzeuge. AT110021B (de)

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