AT110084B - Apparat zur Behebung von Sprachstörungen. - Google Patents

Apparat zur Behebung von Sprachstörungen.

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AT110084B
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Hellmuth Turnau
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Hellmuth Turnau
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Apparat zur Behebung von Sprachstörungen. 
 EMI1.1 
 und Wirkung wesentlich von allen bekannten Sprachbehelfen. Der neue Apparat, der vom Kranken fast unbemerkt während seiner Berufsausübung im Munde getragen werden kann, versetzt ihn in die Lage, ohne jegliche vorhergehende Übung stotter-und stammelfrei zu sprechen. 



   Der Apparat, der aus Metall, aber auch aus Hartgummi oder Vulkanfiber hergestellt wird, besteht aus zwei durch eine   Feder/*   miteinander verbundenen Platten, nämlich einer Gaumenplatte g, Fig. 1, welche starr ist und durch deren Einlegung in den Mund die obere Gesichtspartie festgelegt wird, so dass Zerrungen,   Gesichtsmuskel- und Lippenverrenkungen   vermieden werden, ferner aus einer Zungenplatte z, Fig. 2, welche ebenfalls starr ist. Durch die Einlegung derselben auf die Zunge wird letztere in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, wodurch ein Einfallen ins Stottern vermieden und unmöglich wird. 



   Gaumen-und Zungenplatte besitzen, auf ihrer ganzen Fläche verteilt, Schallöcher, die bei Beginn des Sprechen Zischlaute entwickeln. Durch die an der Gaumenplatte   g angebrachten Zisehröhrchen k,   welche einerseits auf der Oberfläche der Gaumenplatte, anderseits im Innern der Vorrichtung frei schwebend münden und deren Anordnung und ungefähre Form aus Fig. 4 und 5, im Schnitte aber aus Fig. 6 zu sehen ist, und durch die an   der Zungenplatte z angebrachten vier Zisehröhrchen t, welche   unter der Wölbung der Platte so durchlaufen, dass sie beide Öffnungen im Innern der Vorrichtung haben (ihre Anordnung ist im Aufriss in Fig. 2, in Seitenansicht bzw. im Schnitt in Fig. 4 und Fig. 6 ersichtlich), werden die Zischlaute aufgesaugt und die Sprache verdeutlicht. 



   Beide Platten sind mittels der gebogenen Feder t verbunden, welche durch ihre Elastizität ein Öffnen der Platten bis zu 5 mm gestattet. Diese Verbindungsfeder, die in Fig. 4 deutlich sichtbar ist, besitzt ein sogenanntes   Sehallröhrehen   r. Dieses mündet mit seiner weiteren Öffnung in der Verbindungs-   feder t,   mit seiner engeren Öffnung aber im Inneren der Vorrichtung und verleiht dem Sprachlaute, indem es einen Teil der aus der Lunge entweichenden Luft in der angedeuteten   Pfeilrichtung durchlässt, Deutlich-   keit und Stärke. 



   Die Gaumenplatte g und die Zungenplatte z besitzen je einen bogenförmigen Zahnkranz   mund n,   welche an ihren einander gegenüberliegenden Flächen eine Anzahl   Sehallöeher   besitzen. Die beim Sprechen aufeinanderliegenden Zahnkränze nehmen der gepressten Sprache das Rauhe, verstärken sie im Laute und machen sie deutlich. Die Zahnkränze, welche auf die obere und untere Zahnschicht zu liegen kommen, zwingen den Kranken, durch den Druck der Verbindungsfeder die Zähne aufeinandergepresst zu halten. 



  Das Sprechen erfolgt so gepresst, langsam und gedehnt. Die Stimmittel werden durch Entfaltung der physischen Kraft in Gang gesetzt, wodurch der psychische Hemmungsfaktor schwindet. 



   Fig. 3 stellt den Apparat in Vorderansicht dar, Fig. 5 zeigt einen horizontalen Schnitt des Apparates, u. zw. die Gaumenplatte von der Innenseite. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Apparat zur Behebung von Sprachstörungen, gekennzeichnet durch je eine mit Schallöchern versehene Gaumenplatte und Zungenplatte (Fig. 1 und 2) mit an der Gaumenplatte (g) angeordneten, ins Innere des Apparates reichenden Zischzylinder (k) und mit an der Unterseite der Zungenplatte (z) <Desc/Clms Page number 2> durchlaufenden Schallröhren (t), welche Platten durch eine mit Schallrohr (r) versehene Feder (f) EMI2.1 EMI2.2
AT110084D 1926-09-04 1926-09-04 Apparat zur Behebung von Sprachstörungen. AT110084B (de)

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