AT110096B - Einrichtung zur Ermittlung des Gewichtes der Nutzlast bei Hebezeugen u. dgl. mit elektromotorischem Antrieb. - Google Patents

Einrichtung zur Ermittlung des Gewichtes der Nutzlast bei Hebezeugen u. dgl. mit elektromotorischem Antrieb.

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AT110096B
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AT
Austria
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weight
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Alois Dr Ing Danninger
Hans Ing Krenn
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Alois Dr Ing Danninger
Hans Ing Krenn
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  Einrichtung zur Ermittlung des Gewichtes der Nutzlast bei Hebezeugen u. dgl. mit elektromotorischem Antrieb. 



   Es ist bekannt, die von elektromotorischen Antrieben auf ruhende oder bewegte Massen ausgeübten mechanischen   Zugkräfte durch Messung elektrischer   Grössen zu ermitteln. Beispielsweise wird bei   elek-   trischen Lokomotiven, welche   Reihenschlussmotoren   besitzen, die von der Lokomotive entwickelte Zugkraft unmittelbar am Strommesser abgelesen.

   Das vom Motor ausgeübte Drehmoment und damit die am Triebrad wirksame Umfangskraft, somit auch die Kraft am Zughaken sind allein abhängig vom Motorstrom und vom unveränderlichen   Übersetzungsverhältnis zwischen   Motor und Rad ; die Skala des   Strommessers   kann daher neben der   Stromteilung   eine Zugkraftteilung nach Kilogrammen oder Tonnen erhalten, an der die Kräfte, weiche bei der Fahrt am Lokomotivzughaken wirken, unmittelbar 
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 festlegenden elektrischen Grössen. Um die zur Massenbeschleunigung oder Bremsung dienenden Drehmomente des Motors auszuschalten, die bei veränderlicher Geschwindigkeit der Last neben dem zur 
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  In beiden Fällen ist das Drehmoment sowohl bei Drehstrom-, wie auch bei Gleichstrommotoren, z. B. eine eindeutige Funktion des im Rotorkreis wirksamen Widerstandes, da dieser die Stromstärke im Rotorkreis eindeutig festlegt. Die   Gross ? dieses Widerstandes   ist somit unter den genannten Bedingungen ein Mass für das Gewicht der Last und dieses kann an einer neben der Kontaktbahn des Regulierwiderstandes angebrachten Skala nach Durchführung einer Eichung unmittelbar abgelesen werden. 



   Der Widerstand ist im Gegensatz zum meist wenigstufigen   Kontrolleranlasswiderstand   so vielstufig auszuführen, dass es   möglich   ist, die Last während der Hubperiode zum Stillstand im Schwebezustand zu bringen. An Stelle des vollkommen getrennten, feinstufigen Regulierwiderstandes kann unter bestimmten Verhältnissen auch ein Zusatzwiderstand zum Anlasswiderstand verwendet werden. 



  Er dient zur feinstufigen Unterteilung der einzelnen Schaltstufen des Kontrollers bzw. als Zusatzwiderstand zu dem gesamten Anlasswiderstand und ist in der bekannten Art derartiger Feinregulierwiderstände geschaltet. 



   Die Anwendung der Erfindung beispielsweise bei dem als Hubmotor am meisten gebrauchten Drehstrommotor lässt die Zeichnung erkennen. In derselben stellt   dar : 1 dir Statorwicklung,   2 die Rotorwicklung des Motors, 3 den Anlasswiderstand des Hubkontrollers, 5 einen Umschalter für den Übergang vom Kontrollerwiderstand auf den feinstufigen Regulierwiderstand 4. Der letztere ist mit Skala 6 versehen, die mithilfe bekannter, an den   Kranhaken gehängter Gewichte nach Kilogrammen   oder Tonnen geeicht wurde. 



   Soll das Gewicht der Last bestimmt werden, so wird der Umschalter 5 aus der Betriebsstellung auf den Kontakten 7, 8, 9, auf die Kontakte 10,   11, 12 gestellt,   die Last durch allmähliges Verringern des Regulierwiderstandes 4 gehoben und   hienaeh der Widerstand langsam   so weit wieder vergrössert, bis die Lest schwebend zum Stillstand kommt. Ein an der Widerstandskurbel angebrachter Zeiger gibt dann 

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 des   Getriebewiderstandsmomentes   infolge der Eichung   herausfällt.   



   Da derselben Last unter den gleichen Verhältnissen (Eintritt des Schwebezustandes) auch derselbe Rotorstrom bzw. dieselbe Verlustenergie im Regulicrwiderstand entspricht, so können auch diese Grössen als Mass für das Gewicht der Lust genommen werden, d. h. das Gewicht kann an einer zweiten, 
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 von diesem abhängigen Hilfsstromkreis mit   proportionalem   Stromverlauf unmittelbar abgelesen werden. 



   Die Gewichtsermittlung kann aber auch bei in Bewegung befindlicher Last während des konstanten Teils der Hubperiode stattfinden, wobei weder Beschleunigung noch Bremsung durch den   Hubmotor   
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 Einstellung des Widerstandes und damit zu ungenauer Gewichtsbestimmung führen. Es ergibt sich daher als zweckmässig, den eingetretenen   MotoKtiIlstand   durch eine geeignete Anzeigevorrichtung dem die   Wägung ausführenden ersichtlich zu machen, wenn   der Rotor selbst, wie dies meist der Fall sein wird, der Beobachtung nicht unmittelbar zugänglich ist. Eine solche Vorrichtung kann beispielsweise aus einem vor einer Scheibe umlaufenden von der Motorwelle mittels   Schnurtrieb   angetriebenen Zeiger bestehen.

   Die Feststellung der gleichbleibenden Hubgeschwindigkeit erfolgt dagegen am einfachsten mittels Dreh-   zihlmesseis, der   von der Motor-oder von einer Getriebewelle angetrieben wird. 



   Das G ? wicht der an   Hebezeugen, Kranen od.   dgl. angehängten Nutzlast wurde bisher zumeist auf mechanischem Wege mittels einer   Eranwaage   ermittelt.   Demgegenüber   bietet die Erfindung, besonders wenn es sich   um   grössere Listen handelt, den   Vorzug der grösseren Billigkeit   des Regulierwiderstandes gegenüber der Kranwaage. Durch die am Kranhaken angebrachte Waage wird aber auch ein oft nicht unbeträchtlicher Teil der Hubhöhe   weggenommen,   während diese beim   Erfindungsg'egensttnd   ganz zur Verfügung steht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Ermittlung des Gewichtes der Nutzlast bei Hebezeugen u. dgl. mit elektromotorischen Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass Messvorrichtungen für solche   elektrische Grösspn   
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 notwendige Drehmoment des Hubmotors eindeutig festlegen und daher als Mass für das Gewicht der Nutzlast dienen können, wobei die Bestimmung dieser   Grössen ism   Zustand der Ruhe oder einer Bewegung der   Ltst mit gleichbleibender Geschwindigkeit   erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Rotorstromkreis des Hubmotors ein feinstufige Regulierwiderstand mit Messskala für die Herstellung des Zustandes der Ruhe oder einer Bewegung mit gleichbleibender Geschwindigkeit angeordnet ist, wobei die Grösse des jeweils in den Rotorkreis des Hubmotors einzuschaltenden Teiles desselben das Mass für das Gewicht der Nutzlast gibt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Regulierwiderstand mit einer solchen Teilung versehen ist, dass das jeder Kurbelstellung entsprechende Gewicht der Last unmittelbar an dieser Teilung abgelesen werden kann.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenzeichnet, dass die im Rotorstromkreis bestehende Stromstärke oder die von seinem Regulierwiderstand aufgenommene Verlustleistung mittels Stromoder Laistungsanzeigers gemessen wird, welcher ausser oder an Stelle der Strom- bzw. I. istungsslch eine Einteilung nach Kilogrammen oder Tonnen besitzt und die unmittelbare Ablesung des Gewichtes der Nutzlast ermöglicht.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Stillstand bzw. gleichbleibende Geschwindigkeit des Rotors des Hubmotors durch je eine besondere Anzeigevorrichtung, beispielsweise einen von der Motorwelle durch Sehnnrtrieb angetriebenen Zeiger bzw. durch einen Drehzahlmesser EMI2.5
AT110096D 1927-04-23 1927-04-23 Einrichtung zur Ermittlung des Gewichtes der Nutzlast bei Hebezeugen u. dgl. mit elektromotorischem Antrieb. AT110096B (de)

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