AT11013U1 - Aufblasbare badewanne - Google Patents
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- A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
- A47K3/00—Baths; Showers; Appurtenances therefor
- A47K3/02—Baths
- A47K3/06—Collapsible baths, e.g. inflatable; Movable baths
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Abstract
Eine aufblasbare aus miteinander verbundenen Luftkammern gebildete Badewanne mit einem Bodenelement (4) und vom Bodenelement aufragenden Kopf- Fuß- und Seitenelementen.Es soll eine aufblasbare Badewanne geschaffen werden, welche sowohl im bestehenden Badbereich als auch im Badbereich eines Neubaus so eingebaut werden kann, dass es einem gebrechlichen Menschen ermöglicht wird ohne körperliche Anstrengung ein wohltuendes Bad zu nehmen.Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Bodenelement (4) auf einer auf eine erhöhte Fläche auflegbaren Tragplatte (2) angeordnet ist und die Tragplatte (2) eine Öffnung (15) aufweist, welche mit einer verschließbaren Ablauföffnung (18) im Bodenelement (4) verbunden ist, und zumindest einer der beiden Seitenteile (7) getrennt von den anderen Teilen aufblasbar ist.
Description
österreichisches Patentamt AT11013U1 2010-03-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine aufblasbare aus miteinander verbundenen Luftkammern gebildete Badewanne mit einem Bodenelement und vom Bodenelement aufragenden Kopf-Fuß- und Seitenelementen.
[0002] Das Ein- und Aussteigen aus einer Badewanne ist für ältere oder behinderte Personen oft nur mit großen Schwierigkeiten bzw. gar nicht möglich.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es eine aufblasbare Badewanne zu schaffen, welche sowohl im bestehenden Badbereich als auch im Badbereich eines Neubaus so eingebaut werden kann, dass es einem gebrechlichen Menschen ermöglicht wird ohne körperliche Anstrengung ein wohltuendes Bad zu nehmen.
[0004] Dies wird ausgehend von einer aufblasbaren Badewanne der eingangs angeführten Art gemäß dem Kennzeichen des Anspruches 1 erreicht.
[0005] Da das Bodenelement erhöht, üblicherweise in Gesäßhöhe, angeordnet ist, kann sich der Benützer ohne Anstrengungen auf das Bodenelement setzen. Der Benützer setzt sich auf das Bodenelement in gleicher Weise wie wenn er sein Bett besteigen wollte. Die Elemente der aufblasbaren Badewanne werden in zwei Schritten aufgeblasen. Vorzugsweise werden zuerst das Bodenelement und das Kopfelement aufgeblasen. Nachdem sich der Benützer auf das Bodenelement gesetzt und auf das Kopfelement abgestützt hat werden die Seitenelemente und das Fußelement aufgeblasen, wobei gleichzeitig mit diesem Schritt das Wasser mit einem Schlauch in die Badwanne eingelassen wird. Es können aber im ersten Schritt auch alle Elemente mit Ausnahme des Einstiegsseitenelementes aufgeblasen werden.
[0006] Um das Ablaufen des Wassers nach Beendigung des Bades zu beschleunigen, ist die Oberfläche des Bodenelementes in Richtung der Ablaufsöffnung abgeschrägt.
[0007] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Tragplatte auf dem Rand einer ortsfesten Badewanne aufsetzbar. Dadurch kann die erfindungsgemäße Badewanne leicht in ein bestehendes Bad integriert werden. Vorzugsweise ist an der Oberseite eines Elementes eine Ausbuchtung vorgesehen, welche eine im Bad vorhandene Badebatterie aufnehmen kann.
[0008] Die Erfindung wird nun an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Fig. 1 und 2 ist eine Vorder- und Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles der Erfindung in einem Altbau- Badezimmer gezeigt; Die Fig. 3 und 4 zeigen Seitenansichten zweier weiterer Ausführungsformen der Erfindung.
[0009] Die Fig. 1 und 2 zeigen eine ortsfeste Badewanne 1, auf deren Rändern eine Tragplatte 2 aufliegt. Auf dieser Tragplatte 2 wird die aufblasbare Badewanne 3 aufgesetzt. Die Tragplatte besteht etwa aus einer wasserfesten verleimten Holzplatte oder aus Kunststoff. Die aufblasbare Badewanne 3 besteht aus einem Bodenelement 4, einem Kopfelement 5, einem Fußelement 6 und zwei Seitenelementen 7 und 8. Die einzelnen Elemente sind vorzugsweise in einzelne Luftkammern unterteilt und weisen Lufteinlassöffnungen 10, 11 auf, welche über Luftleitungen 12, 13 mit einem Luftkompressor 17 verbunden sind. Das Bodenelement 4 besitzt eine durch einen Stöpsel 14 verschließbare Ablauföffnung 18, welche mit einer Durchlassöffnung 15 in der Tragplatte 2 verbunden ist. Die einzelnen Elemente sind vorzugsweise an der Innenseite anatomisch an den Körper angepasst. Das Bodenelement 4 ist im aufgeblasenen Zustand in Richtung der Ablauföffnung 18 geneigt, um das Abfließen des Wassers zu begünstigen.
[0010] Die Tragplatte 2 wird vorzugsweise in einer Höhe von 40 - 60 cm angeordnet werden, da bei dieser Höhe der Einstieg in die Badewanne 3 erleichtert wird.
[0011] Die einzelnen Elemente bestehen aus Materialien, wie sie üblicherweise für Luftmatratzen verwendet werden, wie etwa gummierte Baumwollgewebe oder Kunststofffolien.
[0012] Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Badewannenanordung ist wie folgt: 1/6
Claims (6)
- österreichisches Patentamt AT11013U1 2010-03-15 [0013] Zunächst wird das Bodenelement 4 und das Kopfelement 5 mit Hilfe des Kompressors 17 aufgeblasen. Der Kompressor 17 stellt bei entsprechend tiefem Gegendruck die Luftzufuhr automatisch ab. Jetzt nähert sich der Benützer allein oder in Begleitung einer Hilfsperson der Anordnung und setzt sich mit seinem Hinterteil auf das aufgeblasene Bodenelement 4 und stützt sich sodann mit seinem Rücken auf das aufgeblasene Kopfelement 5. Das Bodenelement 4 hat eine Höhe, welche jener eines leicht erhöhten Bettes entspricht. Nach dem Hochziehen der Beine werden mit Hilfe des Kompressors 17 die beiden Seitenelement 7 und 8 und das Fußelement 7 aufgeblasen. Schon während des Aufblasens der Seitenwände 7 und 8 und des Fußelementes 6 kann der Benützer mit einem Wasserschlauch 19 über eine Badebatterie Wasser einfließen lassen. Eine bestehende Badebatterie kann erforderlichenfalls auch in der Höhe versetzt werden. Nachdem das Badewasser den gewünschten Wasserstand erreicht hat, kann sich der Benützer selber waschen oder sich durch eine Hilfsperson waschen lassen. Für die Hilfsperson sind die Handreichungen viel einfacher, da sie im Gegensatz zu einer konventionellen Badewanne aufrecht stehen kann und keine Beugestellung einnehmen muss. [0014] Nach Beendigung des Bades wird das Wasser durch Öffnen des Stöpsels 14 durch die Durchlassöffnung 15 in der Tragplatte 2 in die ortsfeste Badewanne 1 abgelassen, wobei gleichzeitig die Luft aus den Seitenelementen 7 und 8 und dem Bodenelement 6 ausgelassen wird. Um das Badewasser möglich schnell abfließen zu lassen kann man den Durchmesserder Ablauföffnung 18 vergrößern. Das hat zur Folge, dass der Badende nach dem Badende nicht lange in der Badewanne ausharren muss. [0015] Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die Tragplatte 2 auf einem Einbaumöbel 20 angeordnet. In diesem Fall muss die Durchlassöffnung 15 über einen eigenen Ablauf 16 mit der Kanalisation verbunden werden. [0016] Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 besitzt wahlweise das Seitenelement 7 oder das Kopfelement 6 am oberen Rand Ausbuchtungen 21, 22. Dadurch kann die aufblasbare Badewanne an bestehende Badebatterien angepasst werden. Ansprüche 1. Aufblasbare aus miteinander verbundenen Luftkammern gebildete Badewanne mit einem Bodenelement (4) und vom Bodenteil aufragenden Kopf- und Fuß- und Seitenelementen (5,6,7 und 8), dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (4) auf einer auf eine erhöhte Fläche auflegbaren Tragplatte (2) angeordnet ist und die Tragplatte (2) eine Öffnung (15) aufweist, welche mit einer verschließbaren Ablauföffnung (18) im Bodenelement (4) verbunden ist, und zumindestens einer der beiden Seitenteile (7) getrennt von den anderen Teilen aufblasbar ist.
- 2. Aufblasbare Badewanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkammern des Boden- und Kopfelementes (4,5) miteinander verbunden sind und getrennt zumindestens von einem der beiden Seitenelemente (7) aufblasbar sind.
- 3. Aufblasbare Badewanne nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegefläche des Bodenelementes (4) in Richtung vom Kopfelement (5) zur verschließbaren Ablauföffnung (18) in der Bodenplatte (4) schräg abfallend ausgeführt ist.
- 4. Aufblasbare Badewanne nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (4) auf dem Rand einer ortsfesten Badewanne (1) auflegbar ist.
- 5. Aufblasbare Badewanne nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindestens an einem Element an seinem oberen Rand eine Ausbuchtung (21,22) vorgesehen ist (Fig. 4).
- 6. Aufblasbare Badewanne nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (2) in einer Höhe von 40 bis 60 cm vom Fußboden angeordnet ist. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen 2/6
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0072408U AT11013U1 (de) | 2008-12-16 | 2008-12-16 | Aufblasbare badewanne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0072408U AT11013U1 (de) | 2008-12-16 | 2008-12-16 | Aufblasbare badewanne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT11013U1 true AT11013U1 (de) | 2010-03-15 |
Family
ID=41480395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0072408U AT11013U1 (de) | 2008-12-16 | 2008-12-16 | Aufblasbare badewanne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT11013U1 (de) |
-
2008
- 2008-12-16 AT AT0072408U patent/AT11013U1/de not_active IP Right Cessation
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|---|---|---|---|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20131231 |