AT110151B - Bogenableger für Zellulosetrocken- oder ähnliche Maschinen der Zellulose, Pappen- und Papierindustrie. - Google Patents

Bogenableger für Zellulosetrocken- oder ähnliche Maschinen der Zellulose, Pappen- und Papierindustrie.

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AT110151B
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  Bogenableger für   Zellulosetrocken-oder ähnliche Maschinen   der Zellulose-, Pappen- und Papierindustrie. 



   Die Erfindung betrifft eine Maschine zum selbsttätigen Ablegen der in Bogenform dem Tische   oder der Ltde der Zellulosetroeken-oder ähnliehen Maschinen zugeführten Masse. Bekannte Anoidnungen   zu diesem Zweck bestehen gewöhnlich entweder aus Kipptischen oder aus Schwingplatte, worauf die Bogen in Stapeln aufgelegt werden, und die bei einer bestimmten Belastung oder durch mechanische Einrichtung   kippen bzw. sieh öffnen, wobei die Bogenstapel oder Stosse   auf eine unter dem Tisch angeordnete Transporteinrichtung abgelegt werden, oder der Tisch bzw. die Lade besteht aus einem Förderer oder endlosem Transportband das sich in bestimmten Zeitabschnitten durch Eimücken einer Kupplung fortbewegt und die Bogen im   rechten Winkel Zlr B3wegungsrichtung   der Massenbahn an der Seite der Maschine ablegt.

   In der Praxis haben sich diese Vorrichtungen nicht gut bewährt, weil die Kipptische oder Schwingplatte, die durch die Einwirkung der Schwerkraft oder durch mechanische Einrichtung bewegt werden, nicht genügend genau die Bogenstösse an die Transportvorrichtung abgeben können. 



  Bei den zuletzt genannten Vorrichtungen besteht der Förderer aus einem endlosen Bande, auf welches die von den Zuführungswalzen kommenden Bogen zwischen aufwärts stehende Mitnehmer fallen. Das Ablegen der Bogen geschieht durch die Seitenverschiebung des Bandes in einem sehr kurzen Zeitabschnitt. 



  Der Förderer muss sehr schnell aus-und eingekuppelt werden. Weiter müssen die Bogenstücke schnell verschoben und das Transportband schnell gestoppt und genau eingestellt werden, was die Maschine sehr beansprucht. Die Mitnehmer des Bandes müssen genau hinter die Messerscheibe gelangen. Alle diese Bedingungen sind in dem praktischen Betrieb kaum zu erfüllen ; Maschinen dieser Bauart sind zu empfindlieh und infolgedessen wenig zuverlässig, weil sie leicht in Unordnung kommen und die Massebogen verderben. 



   Die Erfindung betrifft einen neuen selbsttätigen Bogenableger, der nach neuen Grundsätzen arbeitet. 



  Das Neue besteht darin, dass der Tisch stillstehend und mit einer Anzahl   Fächer   für die Bogen versehen ist, in welche die Bogen niederfallen, wenn sie durch die Messertrommel gegangen sind. In bestimmten Zeitabschnitten werden die Böden der Fächer der betreffenden Maschine mittels einer äusseren Kraftquelle einer nach dem andern geöffnet, so dass die in den Fächern liegenden Bogenstösse einer nach dem andern auf eine darunter liegende Bahn niederfallen, wonach die Bogen über einen Behälter geschoben werden und von hier aus unter Einwirkung von   Steuer-und Stützanordnungen   in den Wagen oder die Presse fallen. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt die Maschine von oben, Fig. 2 zeigt den Bogenableger von der Seite gesehen, Fig. 3 zeigt ihn von vorne. 



   Durch die bekannte Messertrommel 1 der Maschine wird die Papierbahn in bekannter Weise geschnitten und dann zwischen bekannten Rollen   2,. 3 hindurchgeführt,   worauf die Blätter in die Fächer 4, 5, 6,7 auf dem Tisch oder der Lade der Maschine niederfallen. Der Tisch ruht auf einem Untergestell. 



  Der Boden jedes Faches besteht aus zwei Platten, die an Gelenken so befestigt sind, dass sie heruntergeklappt werden können, wodurch die Fächer geöffnet werden. Die Platten   4',   5', 6'und 7'werden 
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 gehalten. Die Bezeichnungen für diese Einzelheiten sind auf der Zeichnung nur für ein Fach angegeben, weil die Bauart für alle Fächer gleich ist. Ein Brett. 39, das von der Maschine oder einer äusseren Kraft- 

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 quelle in kippende Bewegung versetzt wird, begrenzt die eine Langseite der   Fächer.   Das kippende Brett ordnet die Bogen in den Fächern. 



   In dem Untergestell ist ferner jeweils ein drehbarer Hebel angeordnet, dessen eines Ende 24 an dem Seil 12 befestigt ist, während das andere Ende 25 nach oben gerichtet ist und in der Bahn eines Mitnehmers 18 liegt, so dass bei der Wanderung des Mitnehmers nach rechts die Gewichte 13 gehoben werden, wodurch der Boden des betreffenden Faches abwärts klappt und der in dem Fachs liegende Bogenstapel oder Stoss auf eine darunterliegende Bahn 14, 15 abgelegt wird. Wird der Mitnehmer dann nach links gerückt (d. h. in der Pfeilrichtung), so wird der auf der Bahn 14, 15 liegende Stapel oder Stoss über einen Behälter 26 geführt, dessen obere Kante in gleicher Höhe mit der Bahn liegt und mit zwei auf dem Behälter verschiebbar gelagerten Platten 27, 28 versehen ist, die in normaler Lage von Federn oder Gewichten ausgeschoben gehalten werden.

   Ehe der Mitnehmer die Bogen über den Behälter geschoben hat, werden die Platten von den Mitnehmern und Hebeln 29, 30 und an diesen angeordneten Gleitstücken 31, 32 so eingeschoben, dass die Bogenstösse auf ihnen ruhen. Wenn der Mitnehmer zurückgeht, werden die Platten 27, 28 von Federn wieder nach aussen gedrückt, und der Bogenstoss fällt dann richtig in den Behälter nieder. 



   Der Mitnehmer. 16 ist auf der Bahn 14, 15 verschiebbar gelagert und wird von einem Seil 17 getrieben. 



   Das Seil geht über zwei Trommeln 19 und 20. Die Treibtrommel 20 ist auf einer Treibwelle 21 gelagert. Diese wird von der Maschine oder von einer äusseren Kraftquelle aus getrieben. Die Welle 21 wird mit regelmässigen dem Ausladen der Fächer angepassten Zeitabschnitten durch die Kupplung 22 und eine Kurvenscheibe 23 eingerückt. 
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 können im Rahmen der Erfindung auch in anderer Weise geschehen. 



   Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :
Die von der Trommel kommenden Bogen fallen in die Fächer nieder. Wenn in jedem Fache ein Bogenstoss gebildet worden ist, werden die Böden der Fächer einer nach dem andern geöffnet und die 
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 Platten 27, 28 geschoben, die, ehe der Bogenstoss an den Behälter gekommen ist, von dem Mitnehmer eingeschoben worden sind. Der Mitnehmer wirkt durch die Gleitstücke 31 und 32 auf die Hebel   30   und 29, die in dem Untergestell der Maschine gelagert sind. Wenn der Mitnehmer 16 dann zurückgeht, werden die Platten 27, 28 ausgerückt und der Bogenstoss fällt auf den Boden des Behälters nieder.

   Der Behälter kann aus einem Wagen, einer Presse oder einer andern Anordnung bestehen, die mit   aussehwingbaren   Bodenplatten 33, 34, 35, 36 an den Seitenwänden des Behälters und mit Gegengewichten 37 versehen ist. Die Platte 36 trägt die Platten 33, 34,   B5   und ist mit einem grösseren Gegengewicht 38 versehen. 



  Wenn der Stapel in den Behälter 26 niederfällt, wird er gestoppt, und wenn eine bestimmte Anzahl Bogenstösse die Platten belasten, weicht zuerst die Scheibe 36, und dann weichen die andern überliegenden nach unten, wonach der Stapel auf den darunter befindlichen Wagen fällt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bogenableger für   Zellulosetrocken-oder ähnliche Maschinen der   Zellulose-,   Pappen-und   Papierindustrie, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufnahme der geförderten Bogen fest und stillstehend angeordnete Fächer mit in bestimmten Zeitabschnitten öffnenden Böden vorgesehen sind, so dass die in den Fächern angesammelten Bogenstösse durch die aufklappenden Fächerböden auf eine darunter liegende Förderbahn fallen, von der sie in einen Sammelbehälter geschoben werden.

Claims (1)

  1. 2. Bogenableger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Sammelbehälter zwei Platten in der Höhe der Bahn seitlich verschiebbar angeordnet sind, welche von dem Mitnehmer, bevor der Stoss die Bahn verlassen hat, zusammengeschoben werden und die Bogenstösse aufnehmen, wobei die Platten unter dem Einfluss von Federn oder Gewichten stehen, welche beim Zurückgang des Mitnehmers die Platten ausrücken und die Bogen senkrecht in den Sammelbehälter fallen lassen.
    3. Bogenableger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seite der Fächer durch ein Brett gebildet ist, welches in kippende Bewegung versetzt wird, so dass die Stösse vor dem Ablegen geordnet werden.
AT110151D 1926-07-03 1927-07-01 Bogenableger für Zellulosetrocken- oder ähnliche Maschinen der Zellulose, Pappen- und Papierindustrie. AT110151B (de)

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