AT110159B - Schmierpumpe. - Google Patents

Schmierpumpe.

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AT110159B
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Description


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  Schmierpumpe. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausführungsform der den Gegenstand des Stammpatentes bildenden Schmiervorrichtung in Gestalt einer Fusspumpe von grossem Fassungsraum, die beispielsweise in Werkstätten, Garagen u. dgl. oder auch mit Vorteil bei Kraftfahrzeugen für den   weiten Uberland-   verkehr verwendet werden kann. 



   Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung im Längsschnitt. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem zylindrischen Behälter 1, der oben durch einen Deckel 10 geschlossen ist, den die mit einem Handgriff 15 versehene und den oberen Kolben 7 betätigende Stange   4a   durchsetzt. Dieser Kolben besteht aus einem zwischen zwei Scheiben zusammengepressten Lederstulp. 



  Der Behälterteil wird mit seinem unteren Ende in ein   Bodenstück   172 eingeschraubt, das den Fuss bildet und mit einem Bügel 173 versehen ist, der am Bodenstück aufgeklappt werden kann und es ermöglicht, die Vorrichtung mit dem Fuss während ihrer Betätigung in der lotrechten Stellung zu halten. In dem unteren Behälter ist ein zweiter Kolben   174   angebracht, dessen Ledermanschette in entgegengesetzter Richtung zu der des Kolbens 7 angeordnet ist. In der zwischen den beiden Kolben bestehenden Kammer ist das Schmiermittel enthalten. 



   Die Scheiben des Kolbens 174 werden von einem zylindrischen Stopfen 175 mit Flansch 1751 durchsetzt, auf welchem eine Kappe 171 aufgeschraubt ist, die das Zusammenpressen der Kolbendichtung sichert. Eine zylindrische Kammer 1752 in dem Stück 175 steht mit dem Behälter 1 durch eine Öffnung 159a in der Kappe 171 in Verbindung und ist mit einem   Rückschlagventil19a   versehen ; die Kammer 1752 setzt sich in einem in den Boden des Stückes 175 eingeschraubten Rohr 13 fort, das in der lotrechten Bohrung 3, die im   Stücke-172   den Hochdruckzylinder bildet, gleiten kann. Die Bohrung 3 mündet in das Verbindungsstück   18,   das rechtwinklig zur Bohrung angeordnet ist und ein Absperrventil, z. B. eine Kugel 19, enthält, die durch eine Feder 21 auf ihren Sitz gedrückt wird. 



   Zwischen dem Kopf 1751 des mittleren Teiles des Kolbens 174 und dem flachen Teil 1721 des Bodens im Stück 172 ist eine starke Feder 153 eingesetzt, die den unteren Kolben174 aufwärts zu stossen sucht. 



  Der Raum unterhalb dieses Kolbens steht durch die seitliche Bohrung 1722 in dem Stück 172 mit der Aussenluft in Verbindung. Über dem Kolben 174 ist in die Behälterwand ein Nippel 176 eingeschraubt, dessen Bohrung   1761 für gewöhnlich durch   einen mit seitlicher Längsnut 148 versehenen Schraubstopfen 147 abgeschlossen ist, wobei bei ganz eingeschraubtem Stopfen der Abschluss dieser Nut und die Abdichtung durch eine zwischen den Kopf des Stopfens 147 und den Nippel 176 eingelegte Dichtungsscheibe bewirkt wird.

   Wenn der Stopfen soweit herausgeschraubt wird, dass die Nut 148 freigelegt ist, so kann Luft unter den Kolben 7 strömen und dieser daher von dem beim Emporziehen des Kolbens auf ihn von oben wirkenden Luftdruck entlastet werden, so dass das Emporziehen ohne Kraftanstrengung bewirkt werden kann ; anderseits wird bei erstmaliger Benutzung der Pumpe die Luft beim ersten Hub ausgetrieben und der Pumpenzylinder entlüftet. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Der Raum zwischen den Kolben 7 und 174 ist mit Schmiermittel gefüllt. Auf den Griff 15 wird mit der Hand gedrückt, so dass das Ventil 19a sieh öffnet und das Schmiermittel in das Rohr 13 und in den Zylinder 3 eindringt. Bei dieser ersten Kompression gestattet der Stopfen 147 das Auslassen der mit Schmiermittel gemischten Luft. Bei weiterem Druck   *) Erstes Zusatzpatent NI'. 105720,   zweites Zusatzpatent Nr. 108001. 

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 auf den Griff übersteigt der innere Druck des Schmiermittels den Widerstand des Absperrventils 19 und das Schmiermittel   fliesst unter   mittlerem Druck durch das fest am Verbindungsstück 18 angebrachte
Verteilungsrohr aus.

   Wenn der Druck infolge eines in dem zu schmierenden Teil zu überwindenden Wider- standes sich steigert, schliesst sich das Ventil 19a und der durch den Kolben 7 ausgeübte Druck   überträgt   sich durch das Schmiermittel auf den Kolben   174,   der die Feder 153 zurückdrückt und in den Zylinder 3 das Rohr   13   hineinstösst, das auf diese Weise die Rolle eines das Schmiermittel austreibenden Hoch-   druekzylinders   spielt. 



   Sobald der Kolbenweg vollendet ist, lässt man den Kolben   174   unter der Wirkung der Feder   153   nach oben zurückweichen, wobei durch Vermittlung der Schmiermittelmasse der Kolben   174   auch den
Kolben 7 aufwärts treibt. Beim Aufsteigen schafft der rohrförmige Kolben 13 unter sich im Zylinder J einen leeren Raum, so dass das   Ventil19a sich   öffnet und von neuem Schmiermittel den Zylinder 3 füllt. 



   Die Vorrichtung ist dann bereit, für eine neuerliche Füllung zu wirken. 



   Durch Änderung der Spannung der Feder 153 und der des Ventiles 19a kann die Grösse des selbsttätig die Wirkung des Hochdruckzylinders. bestimmenden Druckes eingestellt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schmierpumpe nach dem Patente Nr. 102165 mit einem im   Niederdruckbehälter   angetriebenen
Kolben, der eine unmittelbare Förderung gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Kolben auch die Förderung unter hohem Druck durch Vermittlung der Schmiermittelmenge zulässt, die auf den Boden des Behälters (1) und auf den Hochdruckkolben (13) wirkt, sobald die auf den Handgriff ausgeübte
Kraft die Spannung einer Feder (153) übersteigt.

Claims (1)

  1. 2. Schmierpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Behälters von einem Kolben (174) gebildet wird, der in seinem zylindrischen Mantel verschiebbar ist und in seiner Mitte die Evakuierungskammer (175z) trägt, die mit dem Hochdruckkolben (13) verbunden ist.
    3. Schmierpumpe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündung des Behälters (1) in den Fuss (172) der Vorrichtung eingeschraubt ist, dessen Fläche (1721) als Stütze für die den 'Kolben (174) beeinflussende Feder (153) dient.
    4. Schmierpumpe nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Wandung des Behälters (1) angebrachtes Loch (1761) durch einen mit einer Längsnut (148) versehenen Sehraub- stopfen (147) dicht abschliessbar ist, der in gelüfteter Stellung einerseits Luft unter den Kolben (7) zwecks leichter Hebung desselben einströmen lässt und anderseits beim Ingangsetzen der Pumpe das Austreiben der unter diesem Kolben befindlichen Luft gestattet.
AT110159D 1923-04-27 1925-09-03 Schmierpumpe. AT110159B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US571972XA 1923-04-27 1923-04-27
FR28451T 1923-11-27
FR30009T 1924-10-03

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AT110159B true AT110159B (de) 1928-07-10

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