AT110174B - Strahlsteuerung für den Servomotor einer indirekt wirkenden Regelungsvorrichtung. - Google Patents

Strahlsteuerung für den Servomotor einer indirekt wirkenden Regelungsvorrichtung.

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AT110174B
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  Strahlsteuerung für den Servomotor einer indirekt wirkenden   Regelungsvorrichtung.   



   Strahlsteuerungen für den Servomotor einer indirekt wirkenden Regelungsvorrichtung sind an sich bekannt. Von den bekannten Strahlsteuerungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, dass ein Steuerschieber mit Ausströmöffnungen vorhanden ist, denen Einström- öffnungen in der Gehäusewand derart entsprechen, dass Steuerschieber und Gehäusewand durch gleichzeitig als Ablauf des Druckmittels dienende Zwischenräume getrennt sind, welche das verwendete Druckmittel zur   Auslösung   einer Steuerwirkung überspringen muss, und dass die   Einströmöffnungen   um einen andern Betrag als die   Ausströmöffnungen   gegeneinander versetzt sind. Hiedurch wird eine besonders hohe Empfindlichkeit der Strahlsteuerung erzielt. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Regelungsvorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht des Steuerschiebers mit Antriebsvorrichtung, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 2. 



   Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein Reduzierventil, das bei sinkendem Druck   P2 hinter   dem Ventil 1 mehr öffnet, bei steigendem Druck P2   mehr schliesst,   so dass der Druck   P2   durch Regelung der Ventilstellung im Strome   pi-pus   unveränderlich gehalten wird. 



  Das Druckmittel, z. B. Öl, fliesst hiebei durch die Rohrleitungen 2,   8   möglichst ungedrosselt dem rohrartigen Körper 4 mit den schlitzförmigen Öffnungen 5 zu, vor denen-diese dauernd voll überdeckendein Steuerschieber 6 seitens des zu regelnden Druckes bewegt wird. Da die steuernden Ausström- öffnungen 7, 8 des Schiebers je von den zugehörigen, gegenüberliegenden und versetzt angeordneten Eintrittsöffnungen 9, 10 durch Zwischenräume 11, 12 getrennt sind, spritzt aus den Öffnungen 7, 8 je ein Flüssigkeitsstrahl heraus. Wie bei einem gewöhnlichen Schieber wird je nach der Stellung desselben 
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 dem Raum 16 auf der einen oder andern Seite des Kolbens 17 zugeführt.

   Gleichzeitig ist jedoch durch die Zwischenräume 11, 12 die Möglichkeit geschaffen, dass durch diese und Rohr 18, 19 nicht nur die über-   schüssigen   Flüssigkeitsmengen der Srahlen 7 und 8 abströmen können, sondern dass dort, wo gerade Aus-und Eintrittsöffnung durch die Verschiebung des Schiebers 6 einander nicht gegenüberliegen auch ein ungehindertes Abfliessen stattfinden kann, z. B. (bei Füllen von 9,   13,     14   durch Strahl 7) aus der Öffnung 10, Kanal 15 und Raum 16 durch den als Ablauf dienenden Zwischenraum 12 und Rohr 19. 



  Hiedurch wird von dem Schieber auf einfache Weise gleichzeitig eine mehrfache Steueraufgabe erfüllt. 



   Der Kolben 17 bewegt mittels Spindel 20 den Steuerkolben 21 entweder in der einen oder andern Richtung, je nachdem ein Zufliessen von Flüssigkeit auf der einen Kolbenseite (Raum   14)   und Abfliessen auf der andern Kolbenseite (Raum 16) oder umgekehrt erfolgt Auf irgendeine Weise, z. B. durch zwei Federn. 22, 23 kann auch eine Abhängigkeit der Stellung des Kolbens 17 mit Steuerkolben 21 von jeder Lage des Schiebers 6 geschaffen werden. 



   Ferner wird durch Anschläge 24 ein Hinausgehen des Schiebers 6 über die maximal zugelassenen Masse beiderseits verhindert, wobei die Länge der Schlitze 5 und die Länge des Schiebers 6 so gross gehalten wird, dass ein Schliessen der Öffnungen 7 und 8 oder ein Öffnen der Schlitze 5 vermieden wird. Die Laufflächen des Schiebers 6 werden von durchsickerndem Öl dauernd gut geschmiert. 



   Die Bewegung des Schiebers 6 erfolgt in bekannter Weise durch den in Schneiden oder Spitzen 25 gelagerten Hebel 26, der z. B. mittels Stifts 27 und Membran 28 vom Druck P2 gesteuert wird, der sich durch das   Röhrchen   29 in die Membrankammer 30 fortpflanzt. 

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   Das eigentliche Öffnen oder Schliessen des Ventils 1 geschieht durch den Steuerkolben 21 und die steuernde Kanten tragende Rückführungshülse 31. Hiebei tritt bei Abwärtsbewegung des Steuerkolbens 21 das Druckmittel durch die Leitung 2, 32 und 33 in den Raum 34 unter den Servomotorkolben   35   und öffnet unter Zusammendrückung der Feder 36 das Ventil 1. Der Rückführungshebel 37 führt gleichzeitig 
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  Bei   Aufwärtsbewegung   des Steuerkolbens 21 läuft umgekehrt das Druckmittel unter dem Federdruck 36 aus dem Raum 34, der Leitung 33, Raum 38 und Leitung. 39 wieder ab, wobei das Ventil 1 schliesst und wieder durch die   Rückführung   zum Stillstand gebracht wird. 



   Unter Fortfall der Feder 36 kann natürlich bei gleichzeitiger Umgestaltung von Steuerkolben und Rückführungshülse auch beiderseits des Servomotorkolbens 35 mit der   Druckflüssigkeit,   z. B. Öl, gearbeitet werden. Ebenso kann auch statt der starren   Rückführung   37 eine nachgiebige oder isodrome   Rückführung   gewählt oder überhaupt auf jegliche   Rückführung   verzichtet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Strahlsteuerung für den Servomotor einer indirekt wirkenden Regelungsvorrichtung, gekennzeichnet durch einen Steuerschieber mit Ausströmöffnungen (7 und 8), denen Einströmöffnungen (9 und 10) in der Gehäusewand derart entsprechen, dass Steuerschieber und Gehäusewand durch gleichzeitig als Ablauf des Druckmittels dienende Zwischenräume (11 und 12) getrennt sind, welche das verwendete Druckmittel zur Anslösung einer Steuerwirkung überspringen muss, und dass die Einströmöffnungen EMI2.2 EMI2.3
AT110174D 1926-07-19 1927-07-11 Strahlsteuerung für den Servomotor einer indirekt wirkenden Regelungsvorrichtung. AT110174B (de)

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