AT110961B - Einrichtung zur Übertragung eines Signals auf ein Fahrzeug. - Google Patents

Einrichtung zur Übertragung eines Signals auf ein Fahrzeug.

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AT110961B
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Austria
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iron core
short
vehicle
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Max Dipl Ing Miller
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Siemens Ag
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  Einrichtung zur Übertragung eines Signals auf ein Fahrzeug. 



   Bei Einrichtungen, bei welchen ein Signal auf ein Fahrzeug dadurch übertragen wird, dass ein auf dem Zuge angeordneter Impulsmagnet durch einen am Bahndamm angeordneten Eisenkern induktiv beeinflusst wird, besteht das Erfordernis, die Beeinflussungszeit so lang als möglich zu machen. Um dies zu erreichen, kann man den am Bahndamm angeordneten Eisenkern entsprechend lang ausbilden. 



  Dies hat aber wieder zur Folge, dass auch die Polschuhe entsprechend lang werden, so dass eine Überbrückung der Pole des Impulsmagneten durch einen der Polschuhe eintreten könnte. 



   Um dies zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung die Kurzschlusswieklung auf dem Eisenkern so angeordnet, dass die Pole des Impulsmagneten durch keine zusammenhängende Fläche des Eisenkerns überbrückt werden können. 



   In den Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele für den Gegenstand der Erfindung dargestellt. 



  In Fig. 1 ist 1 der auf dem Fahrzeug angeordnete Impulsmagnet mit der Impulswieldung 2, die zu einem Relais od. dgl. führt, welches beim Abfallen des Ankers infolge der Impulswirkung in bekannter Weise die Bremse auslöst. 3 ist der am Blhndamm angeordnete Eisenkern, der mehrfach unterteilt ist und zwischen je zwei Polen eine Wicklung des Kurzschlusskreises trägt. Dieser Kurzschlusskreis 4 ist bei Halt zeigendem Signal 5 unterbrochen, bei Fahrt zeigendem Signal dagegen geschlossen. 



   Fig. 2 zeigt ein Beispiel, bei welchem ein Eisenkern 3 ohne Polschuhe angeordnet ist und bei welchem die   Kurzschlusswieklung   6 über die ganze Länge des Eisenkerns verteilt ist. 



   Man kann noch eine weitere Verbesserung dadurch erzielen, dass man die   Kurzschlusswicklung   durch Zwischenanzapfungen mehrfach unterteilt und jede Zwischenanzapfung mit einem Kontakt am   Signa1flügel   verbindet, wie in Fig. 2 beispielsweise dargestellt ist. Man erreicht dadurch eine intensivere Kurzschlasswirkung bei Fahrstellung des Signals insofern nämlich, als die jeweils nicht unter dem Impulsmagneten liegenden Wicklungsteile keinen zusätzlichen Widerstand im Kurzschlusskreis bilden können. 



   Man kann die Wicklung auf dem Impulsmagneten mit Gleichstrom oder mit Wechselstrom speisen. 



  Wird die Impulswicklung mit Gleichstrom durch eine auf dem Fahrzeug befindliche Stromquelle gespeist, so hat ein langer Eisenkern von der beschriebenen Form die Wirkung, dass durch den länger währenden Kraftfluss über den Impulsmagneten auch die Änderung der Stärke des durch die   Impulswicklung fliessenden   Stromes entsprechend lange anhält. Ein Eisenkern von der beanspruchten Form ist jedoch auch in den Fällen zweckmässig, wo kein Ruhestrom auf dem Fahrzeug zur Anwendung kommt, sondern durch den erhöhten Kraftfluss beim Überfahren des Eisenkernes erst in der Impulswicklung ein Strom induziert wird bzw. da, wo permanente Magnete zur Anwendung kommen od. dgl. 



   Man könnte natürlich an Stelle eines langgestreckten Eisenkerns auch mehrere einzelne Eisenkerne hintereinander anordnen, und dadurch ebenfalls eine beliebig lange Beeinflussungsdauer erzielen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Übertragung eines Signals auf ein Fahrzeug, wobei auf dem Fahrzeug ein Impulsmagnet angeordnet ist, der durch einen am Bahndamm angeordneten Eisenkern induktiv beeinflusst wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern eine grössere Länge besitzt als der Impulsmagnet, <Desc/Clms Page number 2> und dass die Kurzschlusswicklung auf dem Eisenkern so verteilt wird, dass die Pole des Impulsmagneten durch keine zusammenhängende Fläche des Eisenkerns überbrückt werden können.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern mit mehreren Pol- sehuhen versehen ist und zwischen je zwei Polschuhen Kurzschlusswicklungen angeordnet sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Eisenkern ohne Polschuh verwendet wird und die Kurzschlusswicklungen über den ganzen Eisenkern verteilt sind.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, dass der am Bahndamm angeordnete Eisenkern aus mehreren hintereinander angeordneten Einzelkernen besteht.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Eisen- kern am Bahndamm angeordnete Kurzschlusswicklung mehrfach unterteilt wird. EMI2.1
AT110961D 1926-12-10 1927-12-09 Einrichtung zur Übertragung eines Signals auf ein Fahrzeug. AT110961B (de)

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