AT111003B - Gleicharmige Waage. - Google Patents

Gleicharmige Waage.

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AT111003B
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    Gleicharmige   Waage. 
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   Die Lagerstützen des Waagebalkens sind dabei gewöhnlich so angeordnet, dass sie mit dem Schwerpunkt desselben in einer Linie liegen, so dass unter allen Umständen der Waagebalken dieselbe Aus-   gleichs-oder Nullage   einzunehmen strebt. Mit dem Waagebalken ist eine nicht dargestellte Dämpfungsvorrichtung verbunden, die zur Dämpfung der Schwingungen dient und die Einstellung der Waage in möglichst kurzer Zeit herbeiführen soll. Gewünschtenfalls kann mit dem Waagebalken eine Zahnstange 24 verbunden sein, von welcher in Fig. 1 ein   Bruchstück   zu sehen ist und auf welcher ein Laufgewicht sitzen kann, mit dessen Hilfe man die Waage leicht und schnell ins Gleichgewicht bringt. 



   Auf der Säule 16 ist ein Halter 25 montiert, an dessen oberem Ende ein biegsames Element, z. B. ein flacher Federstreifen 26 befestigt ist. Das untere Ende dieser Feder ist starr mit dem Halter verbunden, 
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 Ende des Streifens 26 befestigt ist. 



   Wie aus Fig. 4 ersichtlich, können die Seitenflächen des Haltestüeks 28 mit Öffnungen 29 versehen sein, so dass die Seitenflächen des Federstreifens 26 an dessen oberem Ende freiliegen, u. zw. an Stellen 

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 wo der Federstreifen nicht in das Halteglied 28 eingeklemmt ist. Der Waagebalken besitzt einen   Fusstdl   oder Ausläufer   30,   an welchem ein Gabelstück 31 mit seinem unteren Ende befestigt ist, dessen Zinken 32 sich zu beiden Seiten des Haltestückes 28 erstrecken und gegenüberliegende Zapfen 33 tragen, welche an ihrem inneren Ende zugespitzt sind und verschiebbar den Streifen 26 innerhalb der Öffnungen 29 berühren. 



   Da der Streifen 26 normalerweise senkrecht zur Waagebalkenebene steht und mit dem Waagebalken in Verbindung ist, wird letzterer offenbar jederzeit in die Nullstellung hin streben. Dies ist auch dann der Fall, wenn die Waage nicht genau horizontal aufgestellt ist, u.   zw.   aus dem Grunde, weil der Waagebalken vorzugsweise in seinem Schwerpunkt gelagert ist und die Feder auch in solcher Lage sich stets im rechten Winkel zur Balkenachse einzustellen sucht. Durch die Verbindung mittels des Gabelstückes wird die Federwirkung auf den Waagebalken übertragen und das gewünschte Ergebnis erzielt. 



  Für den Fall, dass die Waage sich nicht völlig ins Gleichgewicht setzt, d. h. also, dass auf der einen Waageschale ein Übergewicht wirkt, wird die Feder nach der einen oder andern Seite ihrer Ruhelage abgebogen und folglich der Zeiger aus seiner Mittelstellung abgelenkt. 



   In Verbindung mit dieser Anordnung wird vorzugsweise eine Skala verwendet, die in ein Gehäuse von geeigneter Form eingebaut ist, welches auf der Säule 16 ruht und ausserdem als Umhüllung für die 
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 der Ebene des Waagebalkens erstreckt, so wird der Ausschlag nicht so geringfügig sein, wie in dem Falle, wo der Zeiger direkt mit dem Waagebalken verbunden ist. 
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 geeigneter Weise befestigt ist. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird eine Säule 40 einstellbar von einem Ausläufer 30 des Waagebalkens getragen und erstreckt sich nach der einen Seite desselben. An seinem oberen Ende ist das Verbindlmgsglied 41 befestigt, welches mit einer geschlitzten Verlängerung 42 
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 Konstruktion kann das Glied 41 verhältnismässig lang werden, wodurch eine genaue Anzeige erzielt wird. 



   Bei der Ausbildungsform gemäss Fig. 8-11 ist ein Winkelstück 43 mit dem Ausläufer 30 des Waagebalkens an Stelle   des'früher : genannten Gabelstückes   befestigt und das Glied   44,   welches den Zeiger mit dem Federstreifen 26 verbindet, trägt einen   Längssohlitz-in det Verlängerung   der Federkante. Der horizontale Schenkel des Winkelstückes kann an seinem Ende 46 einen verminderten Durchmesser aufweisen und durch den Schlitz   45   hindurchragen, wobei gewünschtenfalls dieses   verschmälerte   Ende mit einem Kopf versehen werden. kann. Wenn nun der Waagebalken schwingt, wird der   Halter 44 und   der damit verbundene Zeiger abgelenkt.

   Normalerweise wird jedoch der Federstreifen 26 die Teile wieder in ihre neutrale oder Nullstellung zurückbringen, u. zw. auch dann, wenn die Waage nicht genau in der Horizontale steht. 



   Wenn, wie in Fig. 12 dargestellt ist, eine Spiralfeder an Stelle des Federstreifens 26 verwendet 
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   Schraubengängen     47 bzw. 48 versehen sein.-Eine Spiralfeder 49 wird zwischen   diesen beiden   Endstücken   derart eingeschaltet, dass ihre Spiralwindungen in die   Schraubengänge   passen, so dass auf diese Art die Teile miteinander verbunden werden, während die Feder bewirkt, dass die Nullstellung beibehalten wird. 



    '-'PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Gleicharmige Waage, dadurch gekennzeichnet, dass der in seinem Schwerpunkt gelagerte Waagebalken von einer Biegefeder beeinflusst wird, welche an einem Ende oberhalb der Waageachse im Gestell verankert und-am ändern Ende mit einem am Waagebalken befestigten Halter durch eine nachgiebige Kupplung verbunden ist, die zum Ausgleich der verschieden grossen Winkelaussehläge von Feder und Halter dient.

Claims (1)

  1. 2. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Zeiger als Verlängerung der in einer durch die Balkenachse gelegten lotrechten Ebene angeordneten Biegefeder ausgebildet ist.
    3. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung zwischen Feder und Halter als Gleitkupplung ausgebildet ist.
    4. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspannlänge der Biegefeder und die Länge des Halters zwecks Einstellung der - : Empfindlichkeit verändert werden kann.
    5. Waage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (31) an seinem freien Ende die Feder (26) nach einer Art Gabel umfasst, deren Zinken (32) von Stellschrauben (33) durchsetzt werden, die mit ihren spitz zulaufenden Enden die Feder (26) ohne Zwang berühren. (Fig. 1-4.) <Desc/Clms Page number 3> 6. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lenker (41) am einen Ende drehbar mit dem Halter (40) und am andern Ende drehbar mit der oberen Federfassung (bei verbunden ist. (Fig. 5-7.) 7.
    Waage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter f an seinem rechtwinklig umgebogenen oberen Ende einen Zapfen (46) trägt, welcher in einen Schlitz (45) der oberen Federfassung (44) eingeführt ist und sich in der Schlitzrichtung verschieben kann. (Fig. 8-11.) 8. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter seitlich der Waagenachse befestigt ist. EMI3.1
AT111003D 1927-03-26 1927-03-26 Gleicharmige Waage. AT111003B (de)

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AT111003B true AT111003B (de) 1928-10-25

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