AT111123B - Verfahren zum Betriebe von Viertakt-Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Viertakt-Brennkraftmaschinen.

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  Verfahren   zum   Betriebe von Viertakt-Brennkraftmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betriebe von Viertakt-Brennkraftmaschinen, bei dem unter hohem Druck in den Zylinder eingeführte Luft sich in diesem unter Temperaturabnahme ausdehnt. 



   Die Erfindung bezweckt insbesondere die Ausgestaltung einer Gattung von   Maschinen,   die den Vorteil der in einer Ladung mit verdichteter Luft gelegenen Leistungssteigerung mit einer Verbesserung des Wirkungsgrades verbindet, wobei es gleichzeitig   möglich   wird, mit den allereinfaehsten konstruktiven Mitteln das Auslangen zu finden. 



   Die Verbesserung des Wirkungsgrades wird dadurch erzielt, dass die Luft an die Arbeitsseite des Kolbens unter solchem Druck abgegeben wird, dass sie durch die Ausdehnung im Zylinder auf den der herrschenden Aussentemperatur entsprechenden Druck entspannt wird ; dadurch wird eine besondere Kühlung der Maschine überflüssig und es entfällt auch eine Kühlung des Luftvorratsgefässes, in dem die verdichtete Luft   aufgespeiohert   wird. Die Verdichtung erfolgt dabei zum Unterschiede von andern bekannten Verfahren nicht durch eine besondere Vorrichtung, sondern auf der   Kolbenrüekseite,   wodurch eine weitere Vereinfachung erzielt wird, u. zw. erfolgt sie bis zu einem solchen Druck, dass das genannte Ausmass der Entspannung auf den der herrschenden Aussentemperatur entsprechenden Druck eingehalten wird. 



   Eine beispielsweise Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist in der Zeichnung   schema-   tisch dargestellt. 



   Im Zylinder 1 ist der Kolben 2 geführt, der mittels der Kolbenstange 3 und eines in der Führung 6 gleitenden Kreuzkopfes 7 eine Schubstange 4 und eine Kurbel 5 antreibt. Beim   Rückwärtshub   des Kolbens in der Pfeilrichtung 16 wird Luft durch das Ventil 8 eingesaugt, beim Vorwärtshub in der   ent-   gegengesetzten Pfeilrichtung 17 verdichtet und durch das Ventil 9 und die Leitung 10 in den Behälter 11 geschoben. Aus diesem Behälter 11 tritt die stark verdichtete Luft beim   Vorwärtshub des Kolbens   (Pfeilrichtung 17) durch die Leitung   12   und das Ventil   13   in den oberen Arbeitsraum des Zylinders 1. 



  Beim Eintritt in den Zylinder expandiert die Luft auf den der Aussentemperatur entsprechenden Betriebsdruck und entzieht dabei den Zylinderwänden und den mit diesen in Verbindung stehenden Teilen die in ihnen aufgespeicherte Wärme. Es wird also bei der Ausdehnung der Luft ein Teil der beim Arbeitsprozess verloren gegangenen Wärmemenge zur Vorwärmung der Verbrennungsluft bzw. des Gemisches wieder nutzbar gemacht. Die verschiedenen Ventile, zu denen noch das Auspuffventil14 tritt, können in beliebiger Weise gesteuert sein. Mit 15 ist die Zündkerze oder eine sonstige Zündvorrichtung oder Einspritzdüse bezeichnet. 



   Durch die Expansion der Luft in dem Zylinder kann ihre Temperatur oder die des   Gemisches   bei Beginn des Verdichtungshubes wesentlich unter die gegenwärtige Temperatur in den Maschinen herabgesetzt werden. Dadurch wird der Verdichtungsgrad wesentlich erhöht und das ganze Arbeitspiel vollzieht sich zwischen zwei Drücken, die geringer als die gegenwärtigen normalen sind. 

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Claims (1)

  1. PATIENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Betriebe von Viertakt-Brennkraftmaschinen, bei denen unter hohem Druck in den Zylinder eingeführte Luft sich in diesem unter Temperaturabnahme ausdehnt, dadurch gekennzeichnet, dass während des Verbrennungshubes auf der als Luftpumpe wirkenden Kolbenrückseite ver- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
AT111123D 1926-05-07 1927-01-13 Verfahren zum Betriebe von Viertakt-Brennkraftmaschinen. AT111123B (de)

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