AT111207B - Einrichtung zur Schmierung der Stangenlager an Lokomotiven. - Google Patents

Einrichtung zur Schmierung der Stangenlager an Lokomotiven.

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AT111207B
AT111207B AT111207DA AT111207B AT 111207 B AT111207 B AT 111207B AT 111207D A AT111207D A AT 111207DA AT 111207 B AT111207 B AT 111207B
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Friedmann Alex Fa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Schmierung der Stangenlager an Lokomotiven. 



   Die Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung für die Stangenlager von Lokomotiven und bezweckt eine Verbesserung der bisher in vielen Belangen höchst unvollkommenen Schmierung dieser Teile. 



   Bei den Schmiereinrichtungen für die Stangenlager von Lokomotiven war es nämlich bisher nicht möglich, diejenigen Forderungen zu erfüllen, denen gute Schmiereinrichtungen gewöhnlich zu entsprechen pflegen, so z. B. die Forderung, dass die   Öllieferung   zur Verbrauchsstelle dem wirklichen Bedarf entspricht und mit wechselndem Bedarf auch wechselt ; dass ferner die Schmierung sicher wirkt, den wirklichen Bedarf niemals wesentlich überschreitet, also sparsam erfolgt u. dgl.

   Solche Forderungen, die von einer mechanischen Schmierpumpe ohne weiters erfüllt werden können, konnten bei der Schmierung der Stangenlager deshalb nicht in Betracht gezogen werden, weil die mit hoher Geschwindigkeit vollführte kreisende oder hin und hergehende Bewegung der Stange der Anordnung einer   Ölzuführung   von der festgelagerten Schmierpumpe zu den Verbrauchsstellen Schwierigkeiten bereitet. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung, mit welcher eine den obigen Forderungen entsprechend Schmierung der Stangenlager gewährleistet wird u. zw. dadurch, dass eine Schmierpumpe auf der Stange selbst gelagert wird, somit die kreisende oder hin und hergehende Bewegung mitmacht. 



  Dieses Verlegen der Schmierpumpe auf den bewegten Teil bereitet nun aber wegen des Antriebes grosse Schwierigkeiten. 



   Der Erfindung gemäss werden diese Schwierigkeiten dadurch behoben, dass zum Antrieb der Schmierpumpe die verhältnismässig geringe Relativbewegung ausgenutzt wird, die die Treibstange der Lokomotive in bezug auf die Kuppelstange oder Kolbenstange macht. Da es sich um Lieferung kleiner   Schmiermittelmengen   handelt, so muss die Tourenzahl des antreibenden Organs auf dem Wege zu dem Pumpenkolben noch ins Kleine übersetzt werden und es ist daher vorteilhaft ein Schaltwerksantrieb vorgesehen, bei dem der schwingende Teil des Schaltwerkes in geeigneter Weise mit der Treibstange verbunden ist. Auf diese Weise erfolgt ein verhältnismässig geringer und stossfreier Ausschlag des Schalthebels, und somit ein allen Anforderungen entsprechender Antrieb der Schmierpumpe.

   Die Beanspruchung der Übertragungsteile ist infolgedessen keine grosse, so dass eine dauernde, erlässliche Wirkung verbürgt ist. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 schematisch eine Lokomotive mit Treib-und Kuppelstange und der auf der letzteren angebrachten Schmierpumpe ; Fig. 2 zeigt die betreffenden Teile im vergrösserten Massstab. 



   Die Schmierpumpe 1 sitzt an der Kuppelstange 2 und ihr Kolben wird in bekannter Weise vermittels eines Schaltwerkes und einer drehenden Welle hin und herbewegt. Von der Pumpe gehen die einzelnen Schmierleitungen 3, 4, 5 und 6 zu den verschiedenen Stangenlagern. Zum Antrieb der Pumpe wird der Schalthebel   x   der Schmierpumpe mit der Treibstange 7 der Lokomotive durch den Lenkhebel y verbunden. 



  Die Schmierpumpe kann auch an der Kolbenstange 9, bzw. dem Kreutzkopf 8 der Lokomotive angeordnet sein, demgegenüber die Treibstange 7 ebenfalls eine Relativbewegung macht. Beim Hin und Hergang des gesamten Systems bewirkt daher die Relativbewegung zwischen Treibstange und Kuppelstange einen sanften und gleichmässigen Antrieb des Schalthebels und damit die Betätigung der Pumpe in Übereinstimmung mit der Triebgeschwindigkeit. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Schmierung der Stangenlager an Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schmierpumpe mit Schaltwerkantrieb auf der Stange selbst angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schwingende Schaltwerksteil . der Schmierpumpe (1) mit der Treibstange (1) der Lokomotive verbunden ist und durch die Relativ- bewegung zwischen der Treibstange und der Kuppelstange oder zwischen der Treibstange und der Kolben- stange (9) bewegt wird. EMI2.1
AT111207D 1928-01-19 1928-01-19 Einrichtung zur Schmierung der Stangenlager an Lokomotiven. AT111207B (de)

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