AT11121U1 - Vibrationsstimulationsgerät zur therapie nach zentralnervöser schädigung - Google Patents

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AT11121U1
AT11121U1 AT0005209U AT522009U AT11121U1 AT 11121 U1 AT11121 U1 AT 11121U1 AT 0005209 U AT0005209 U AT 0005209U AT 522009 U AT522009 U AT 522009U AT 11121 U1 AT11121 U1 AT 11121U1
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Mueller Putz Gernot Dipl Ing D
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H23/00—Percussion or vibration massage, e.g. using supersonic vibration; Suction-vibration massage; Massage with moving diaphragms

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Abstract

Es wird ein Vibrationsstimulationsgerät zur Therapie nach zentralnervöser Schädigung bestehend aus einem Basisgerät (2), welches die Spannungsversorgung (3), Steuerlogik (4) zur Modulierung der Amplituden (6) und Frequenzen (5), Speicher (11) und Kommunikationsschnittstelle (10) enthält, und einem Anwendungsteil (13) beschrieben. Um vorteilhafte Anwendungsbedingungen zu schaffen, wird vorgeschlagen, die Vibrationstimulation ausschließlich im Anwendungsteil (13) mit Hilfe von Vibrationsmotoren (12) zu erzeugen und über ein Kabel (14) mit dem Basisgerät (2) zu verbinden. Dadurch wird es möglich, den Anwendungsteil (13) anwendungsspezifisch zu gestalten.

Description

österreichisches Patentamt AT 11 121 U1 2010-05-15
Beschreibung
VIBRATIONSSTIMULATIONSGERÄT ZUR THERAPIE NACH ZENTRALNERVÖSER SCHÄDIGUNG
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Vibrationsstimulationsgerät zur Therapie nach zentralnervöser Schädigung (z.B. Schlaganfall) bestehend aus einem Basisgerät und einem mit einem Kabel verbundenen Anwendungsteil, wobei die Vibrationsstimulation ausschließlich im Anwendungsteil mit Hilfe von Vibrationsmotoren erzeugt wird.
[0002] Herkömmliche Vibrationsstimulationstherapiegeräte zielen darauf ab, durch Vibrationen die Muskulatur zu lockern und z.B. dadurch eine eventuelle Spastizität zu mindern. Vibrationsstimulationstherapiegeräte sind so ausgeführt, dass das Gerät im Wesentlichen aus einer Einheit besteht. Zur therapeutischen Anwendung (also entweder durch den Patienten alleine oder vom Therapeuten am Patienten) ist es grundsätzlich einfacher, wenn der Anwendungsteil getrennt von der Steuereinheit ist. Dadurch ist das Anwendungsteil leichter und somit die Anwendung einfach und unbelastet.
[0003] In der Heimanwendung ist für den Therapeuten /Arzt nicht nachvollziehbar, wie oft und mit welchen Parametern tatsächlich die Therapie durchgeführt wird. Dies ist jedoch für die Überprüfung und Durchführung der Therapie von Bedeutung.
[0004] Die Aufgabe der eingangs erläuterten Erfindung ist es, ein Vibrationsstimulationstherapiegerät so zu konzipieren, dass der Anwendungsteil (der Teil, der die Stimulation tatsächlich abgibt) und das Basisgerät baulich zu trennen sind. Die vom Anwendungsteil abgegebene Vibrationen sollen dergestalt sein, dass eine sensorische Stimulation erfolgt und so Reize an das dem Körperteil entsprechende somatosensorische Gehirnareal geleitet werden. Weiters wird das Basisgerät so konzipiert, dass die Parameter der jeweils durchgeführten Therapieeinheit im Gerät gespeichert werden und von einem Arzt /Therapeuten mittels PC-Schnittstelle und einer zugehörigen Software ausgelesen werden können.
[0005] Die Aufgabe wird dadurch gelöst,dass das Vibrationsstimulationstherapiegerät aus einem Basisgerät (2) und einem Anwendungsteil (13) besteht, welches mit einem Kabel (14) verbunden ist. Alle Einstellungen (Amplituden (6), Frequenz (5)) sind am Basisgerät (2) vorzunehmen, der Anwendungsteil (13) kann dann entweder vom Patienten gehalten, die Hand oder der Fuß aufgelegt (- dem Therapeuten wird es so möglich mehr als nur einen Patienten zu betreuen), oder vom Therapeuten an Körperstellen angehalten werden.
Weiters ist das Basisgerät (2) so gelöst, dass die gewünschte Stimulationsart von einem Micro-controllersystem (Steuerlogik, (4)) erzeugt wird. Dabei werden neben den Stimulationseinstellungen auch die Betriebs-Dauer und -Datum abgespeichert. Weiters kann über eine Standard-PC-Schnittstelle ((9), zB. USB) auf die Daten in diesem Speicher (11) zugegriffen werden und so das Verlaufsprotokoll vom Gerät geladen werden.
[0006] Die Stimulationstherapie kann mit Hilfe der oben genannten Erfindung in einer einfachen und überprüfbaren Weise durchgeführt werden. Durch die Trennung von Basisgerät und Anwendungsteil wird es möglich, dass mehrere Patienten vom Arzt/Therapeuten überwacht werden können, wenn das Anwendungsteil vom Patienten selbst gehalten wird, bzw. ein Körperteil des Patienten auf dem Anwendungsteil aufliegt. Weiters kann vom behandelnden Arzt/ Therapeuten die Häufigkeit der Anwendung seiner Patienten überprüft und so mit dem Genesungsfortschritt in Korrelation gebracht werden.
[0007] In der Abbildung ist der Erfindungsgegenstand als Blockdiagramm und eine bespielhafte Anwendung dargestellt. Fig. 1 zeigt das Blockdiagramm des erfindungsgemäßen Vibrationsstimulationsgeräts. In Fig. 2 bis 5 sind die weiteren verschiedenen Anwendungen dargestellt.
[0008] Gemäß Fig. 1 wird ein AC/DC Konverter (1), der an das übliche Haushaltsnetz (15) angesteckt wird, dazu verwendet, um das Vibrationsstimulationsgerät (angesteckt am Basisgerät (2)) mit Energie zu versorgen. Im Basisgerät (2) werden zunächst die zur Versorgung not- 1/5

Claims (10)

  1. österreichisches Patentamt AT 11 121 U1 2010-05-15 wendigen Spannungen erzeugt (3). In der Steuerlogik (4) werden sowohl die über externe Bedienelemente einstellbaren Stimulationsfrequenzen (5) und Amplitudenformen (6) realisiert als auch die Kontrolle über den Speicher (11) und die Schnittstelle (10) organisiert. Über eine herkömmliche PC-Schnittstelle ((9, USB) kann dann das Basisgerät (2) zur Übertragung von Daten aus dem Speicher (11) mit einem PC verbunden (8) werden. Über einen Stecker (7), am Gehäuse angebracht, wird dann das Anwendungsteil (13) über ein Kabel (14) mit dem Basisgerät (2) verbunden. Im Anwendungsteil (13) befinden sich 1 bis N Vibrationsmotore (12), je nach Ausführung. In Fig. 2 ist die Anwendung des Vibrationsstimulationsgeräts (nur der Anwendungsteil (13)) dargestellt, wobei hier der Anwendungsteil (13) vom Patienten gehalten wird. In Fig. 3 ist die Anwendung des Vibrationsstimulationsgeräts (nur das Anwendungsteil (13)) dargestellt, wobei hier der Patient eine Hand auf den Anwendungsteil (13) auflegt. In Fig. 4 ist die Anwendung des Vibrationsstimulationsgeräts (nur der Anwendungsteil (13)) dargestellt, wobei hier der Patient einen Fuß auf den Anwendungsteil stellt. In Fig. 5 ist der Anwendungsteil (13) so ausgeführt, dass er von einem Therapeuten an verschiedenen (hier am Unterarm) Körperteile eines Patienten angewendet wird. Ansprüche 1. Vibrationsstimulationsgerät zur Therapie nach zentralnervöser Schädigung bestehend aus einem Basisgerät (2), welches die Spannungsversorgung (3), Steuerlogik (4), Speicher (11) und Kommunikationsschnittstelle (10) enthält, und aus einem Anwendungsteil (13). Um vorteilhafte Anwendungsbedingungen zu schaffen wird vorgeschlagen die Vibrationstimulation ausschließlich im Anwendungsteil (13) mit Hilfe von Vibrationsmotoren (12) zu erzeugen und über ein Kabel (14) mit dem Basisgerät (2) zu verbinden. Dadurch wird es möglich den Anwendungsteil (13) anwendungsspezifisch zu gestalten.
  2. 2. Die Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung Vibrationen von ca. 30 bis 200 Hz erzeugt.
  3. 3. Die Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationen durch mehrere Vibrationsmotore (12) erzeugt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass Ansteuerung der Vibrationsmotore (12) frequenz- und amplitudenmoduliert erfolgen kann.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anwendungsteil (13) so geformt wird, dass er an der Hand durch Ergreifen anwendbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anwendungsteil (13) so geformt wird, dass er an der Hand durch Auflegen derselben anwendbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anwendungsteil (13) so geformt wird, dass er am Fuß durch Auflegen der Fußsohle anwendbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anwendungsteil (13) so geformt wird, dass er von einem z.B. Therapeuten an beliebige Stellen des Körpers eines Patienten positioniert werden kann.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellungen und die Dauer der Therapie abgespeichtert werden.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1-4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die abgespeicherten Einstellungen und die Dauer der Therapie von einem externen PC (8) ausgelesen werden können. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 2/5
AT0005209U 2009-01-30 2009-01-30 Vibrationsstimulationsgerät zur therapie nach zentralnervöser schädigung AT11121U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202012012425U1 (de) 2012-12-31 2013-02-27 Horst Schmalstieg Vorrichtung zur Erzeugung und Überlagerung von dreidimensionalen mechanischen Schwingungen mit dynamischen Magnetfeldern auf eine Auflagenfläche und den darüber liegenden Raum
DE102012025526B3 (de) * 2012-12-31 2014-04-30 Horst Schmalstieg Vorrichtung zur Erzeugung und Überlagerung von dreidimensionalen mechanischen Schwingungen mit dynamischen Magnetfeldern auf eine Auflagefläche und den darüber liegenden Raum
US20210186794A1 (en) * 2017-09-26 2021-06-24 Georgia Tech Research Corporation Device and Method for Passive Tactile Stimulation

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DE102012025526B3 (de) * 2012-12-31 2014-04-30 Horst Schmalstieg Vorrichtung zur Erzeugung und Überlagerung von dreidimensionalen mechanischen Schwingungen mit dynamischen Magnetfeldern auf eine Auflagefläche und den darüber liegenden Raum
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