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Abgeber für feste Seife.
Die Erfindung betrifft einen Abgeber für feste Seife mit einem die Seife einschliessenden Behälter, durch dessen Bewegung ein fest angeordnetes Messer einen Block Seife abschneidet, und besteht darin, dass der Seifenbehälter über dem nach einer Kreiszylinderfläche gebogenen Messer hin-und herbeweglich angebracht ist. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Seifenbehälter am Oberteil eines an einer Wandplatte befestigten Beschlages angelenkt ist und dass die Begrenzung der Schwenkung des Seifenbehälters mittels einer in einem Ansatz der oberen Behälterkappe eingreifenden Stellschraube erfolgt, deren Kopf in eine Ausnehmung des oberen Beschlagteiles ragt und deren Bund über zwei am oberen Beschlagteile seitlich einwärts gebogene Winkelleisten zu liegen kommt.
Dabei ist die Ausnehmung so gross gehalten, dass der Bund der Stellschraube zwecks Lüftung der letzteren um eine neue Seifenstange einführen zu können, nach oben durch die Ausnehmung durchtreten kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Seifenabgebers in Fig. 1 in der Vorderansicht und in Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 dargestellt. Die Fig. 3,4 und 5 veranschaulichen Einzelheiten.
An einer Wandplatte a ist ein Beschlag b angebracht, der mit zwei vorragenden Teilen, einem oberen Teil c und einem Unterteil d, versehen ist. Am Oberteil c ist ein rohrförmiger Seifenbehälter 1
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Der Behälter ist vorn mit einem Griffknopf u und an seinem Unterende mit einem Führungsteil v versehen, der mit verbreitertem Flansch w (Fig. 3) in dem rahmenartigen Unterteil d des Beschlags
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abwärts gerichtet und am Vorderrand mit einem bogenförmigen Ausschnitt versehen ist, während die beiden lotrechten Seitenwände der Schale vorn in aufgebogene Lappen z enden.
Vor dem Gebrauch wird die Stellschraube n mittels des auf ihren Kopf o aufgesetzten Schlüssels t so weit gelüftet, dass der Bund q durch die Ausnehmung p hindurchtritt und oberhalb der Wandplatte a zu liegen kommt. Nun kann man den Behälter 1 mittels des Griffknopfes u um den Bolzen I über den
Unterteil des Beschlags d hinaus schwenken, so dass eine Seifenstange von unten in den Behälter ein- geführt werden kann.
Hierauf wird die Stellschraube n wieder so weit angezogen, dass sie die in Fig. 1 und 2 dargestellte Lage einnimmt, d. h. infolge der Wirkung der Feder s mit der Unterfläche des Bundes q auf den Leisten r aufliegt, während der Führungsteil v des Behälters 1 vorn mit dem Vorderrand des
Flansches w mit jenem des Teiles d abschneidet. Die im Behälter befindliche Seifenstange ruht infolge der Schwere auf dem Unterteil d auf, d. h. sie ragt um das gleiche Stück über den Unterrand des Behälters/ vor wie dessen Führungsteil v.
Wird nun der Behälter mittels des Knopfes u bei Spannung der Feder s gegen die Wandplatte a in die in Fig. 2 in gestrichelten Linien gezeichnete Stellung gedrückt, so wird hiebei mittels des Messers x eine der genannten Vorragung entsprechend dicke Seifenscheibe abgeschnitten, die auf die Schrägfläche derEntnahmeschale y fällt, und auf dieser abwärts gleitet, bis sie von den Lappen z aufgehalten wird. Da diese Scheibe über den bogenförmigen Ausschnitt des Schalenbodens vorragt, kann sie leicht mit den Fingern erfasst werden.
Das Gerät kann auch leicht als Selbstverkäufer ausgebildet werden, indem eine bekannte Verriegelungsvorrichtung für die Schwingbewegung des Rohres 1 diese nur dann gestattet, wenn eine Münze vorher eingeworfen wurde.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abgeber für feste Seife mit einem die Seife einschliessenden Behälter, durch dessen Bewegung einfest angeordnetes Messer einBlock Seife abschneidet, dadurch gekennzeichnet, dass der Seifenbehälter über dem nach einer Kreiszylinderfläche gebogenen Messer (x) hin-und herbeweglieh angebracht ist.
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