AT111295B - Scheibenrad für Motorfahrzeuge. - Google Patents

Scheibenrad für Motorfahrzeuge.

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AT111295B
AT111295B AT111295DA AT111295B AT 111295 B AT111295 B AT 111295B AT 111295D A AT111295D A AT 111295DA AT 111295 B AT111295 B AT 111295B
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Oesterreichische Kronprinz Wem
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  Scheibenrad für Motorfahrzeuge. 



   Die   Scheibenräder   für Motorfahrzeuge werden an einem Flansch der Radnabe mittels Schrauben   abnehmbar   befestigt. Dabei werden die parallel zur Radachse die Radscheibe durchsetzenden Schrauben durch die Belastung des Rades auf Biegen oder Abscheren beansprucht, auch dann, wenn man die Muttern der Befestigungsschrauben so ausbildet, dass sie in die entsprechend gestalteten Löcher der Radscheibe eingreifen, was aber wieder besondere Massnahmen erforderlich macht, um das Lockern dieser Muttern infolge der Relativverschiebungen zwischen Radscheibe und Nabenflansch zu verhindern.

   Auch in diesem letzteren Falle stützt sich die   Radscheibe,   wenn auch indirekt, an den Befestigungsschrauben ab, und, da man bei einem Fahrzeugrad immer auch mit starken Stössen zu rechnen hat, so ergibt diese Art der Abstützung der   Radseheibe   nicht selten Veranlassung zu Rissen und Sprüngen. 



   Es wurde auch bereits vorgeschlagen, das Loch der Radscheibe durch die Nabe abzustützen, doch kann diese Abstutzung nicht mit einer solchen Genauigkeit ausgeführt werden, dass die Schrauben tatsächlich nur auf Zug beansprucht werden. 



   Alle diese Nachteile sind bei dem Scheibenrad gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass der 
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 Befestigungsschrauben, die mit einem Spielraum die Löcher der Radscheibe durchsetzen, haben jetzt nicht mehr die   Abstützung der Radscheibe   bei ihrem Bestreben, sich gegen den Nabenflansch in lotrechter Richtung relativ zu verschieben, zu besorgen, sondern haben lediglich   Radseheibe   und Nabenflansch zusammenzuhalten, wobei das Zusammenpassen der kegeligen Flächen, gegebenenfalls durch Deformation des Loehrandes der Radscheibe erzwungen wird, und werden dabei nur auf Zug beansprucht.

   Praktisch genommen, kann dann von Relativverschiebungen zwischen Radscheibe und Nabenflansch überhaupt nicht mehr gesprochen werden und es sind von den Befestigungsschrauben auch alle Einflüsse abgehalten, die ein unbeabsichtigtes Lösen der Muttern zur Folge haben könnten. 



   Eine Ausführungsform eines solchen Rades ist in der Zeichnung in einem Axialschnitt veranschaulich. 



   Die   Radscheibe     a   ist an dem inneren Rand bei b etwas aufgebogen und dieser aufgebogene Rand stützt sich auf eine an dem Flansch c der Nabe angebrachte, ringsherum laufende Anschlagleiste   d   ab, wenn die Scheibe mittels einer Anzahl im Kreis herum angeordneter Befestigungsschrauben e an dem 
 EMI1.2 
 durch eine Mutter t ; festgelegt und durchsetzen die Radscheibe a   durch Löcher, welche   ihnen einigen Spielraum gewähren.

   Durch das Anziehen der Muttern g, unter denen sich federnde Unterlagscheiben h als Sicherung befinden, wird die   Radscheibe   a fest gegen den Nabenflansch c gedrückt und dabei presst sich der aufgebogene Rand b fest an die Anschlagleiste   leiste d   an, um so mehr, wenn dabei auch noch mit einer gewissen elastischen Deformation der miteinander in Eingriff kommenden Teile zu rechnen ist. Hiedurch ist eine sichere Abstützung der Radscheibe a in lotrechter Richtung gewährleistet, ohne dass die Schrauben e an dieser Abstützung irgendwie beteiligt wären ; die Schrauben haben vielmehr nur die Aufgabe, die Radseheibe a mit dem Nabenflansch c zusammenzuhalten und werden infolgedessen, praktisch genommen, nur auf Zug beansprucht.

   Hier sind auch keine   Wälzbewegungen   der Schrauben und der Muttern zu   befürchten,   so dass, wenn man überhaupt eine Sicherung gegen das Lockern der Muttern anwenden will, eine ganz einfache Sicherung, wie in der Zeichnung dargestellt, vollkommen genügt. 

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 werden und es könnte auch der Rand b der Radscheibe a verstärkt werden u. a. m.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Scheibenrad für Motorfahrzeuge, das mittels Schrauben an einem Nabenflansch befestigt ist, der mit einer Anschlagleiste oder einer Anzahl von Anschlägen versehen ist, an welcher sich der aufgebogene oder verstärkte Rand der zentralen Öffnung der Radscheibe abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass die herumlaufende Anschlagleiste des Nabenflansches eine etwas kegelige Stützfläche besitzt, gegen die sich der hohlkegelige auswärtsgebogene Rand der inneren Öffnung der Radscheibe infolge der elastischen Deformation der miteinander beim Festziehen der Schraubenmuttern in Eingriff kommenden Teile dicht anpresst. EMI2.2
AT111295D 1927-04-23 1927-04-23 Scheibenrad für Motorfahrzeuge. AT111295B (de)

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AT111295B true AT111295B (de) 1928-11-10

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