AT111332B - Einrichtung zum Füllen von Magazinen für Selbstladefeuerwaffen von Hand aus. - Google Patents
Einrichtung zum Füllen von Magazinen für Selbstladefeuerwaffen von Hand aus.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Auf den Hebel 17 ist mittels eines Gelenkes 27 ein Handgriff 28 angelenkt. Der Handgriff 28 kann, wie in Fig. 2 dargestellt, in das Behälterinnere hineingeschwungen werden, zu welchem Zweck in der Seitenwand 7 des Behälters ein Ausschnitt 29 vorgesehen ist. Im Bereiche der Ausstossöffnung 9 ist eine Stütze 84 zum Festhalten des Gewehrladestreifens während der Ausstossung der Patronen vorgesehen (Fig. 1). Gegen diese Stütze 84 stützt sich der Rand des Gewehrladestreifens 3 ab. Die Wirkungsweise der Fülleinrichtung ist folgende : In den Behälter 1 werden einige mit Patronen 2 gefüllte Gewehrladestreifen 3 nacheinander eingelegt, so dass sie übereinanderliegen. Der unterste Gewehrladestreifen ruht mit seinen Patronen auf dem Boden 4 des Behälters 1 auf, während sein Streifen 3 gegenüber der Öffnung 22 liegt. EMI2.2 Das Ende des Magazins 11 wird von der die Füllung bewirkenden Person gegen die Brust gestützt und die ganze Einrichtung mit der linken Hand gegen das Magazin l ? gedrückt. Der mit der rechten Hand erfasste Handgriff 28 wird in der Pfeilrichtung 9-verschwenkt, wobei der Drücker 15 die Patronen des untersten Gewehrladestreifens 3 nacheinander herausdrückt und sie durch die seitliche Öffnung 9 in das Magazin 11 überführt. Während des Herausdrückens der Patronen 2 aus dem Gewehrladestreifen J stützt sich dieser mit seinem Rand gegen die Stütze 34 und wird hiedurch in seiner Lage gehalten. Sind alle Patronen aus dem untersten Gewehrladestreifen 3 herausgedrückt, so wird der Hebel 17, 28 entgegen der Pfeilrichtung r zurückverschwenkt. Hiedurch wird die Öffnung 22 freigegeben und der leere Gewehrladestreifen 3 fällt durch sie aus dem Behälter 1 zu Boden. Die gefüllten Gewehrladestreifen im Behälter 1 rücken durch ihr Eigengewicht nach, so dass der nächste gefüllte Gewehrladestreifen auf den Boden 4 in den Bereich der Ausstossöffnung 9 und in den Schwingbereich des Drückers 15 zu liegen kommt. Das Ausstossen der Patronen des zweiten Gewehrladestreifens und das Überführen in das zu füllende Magazin 11 erfolgt in der bereits erläuterten Weise. Der Vorgang wird solange wiederholt, bis das Magazin 11 zur Gänze gefüllt ist. Die Vorrichtung gewährleistet neben dem Vorteil der einfachen Bauart auch den Vorteil, dass sie in nicht benutztem Zustande durch Einklappen des Handgriffes 28 in den Behälter 1 einen kleinen Raum beansprucht und sehr leicht ist. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Einrichtung zum Füllen von Magazinen für Selbstladefeuerwaffen von Hand aus, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Behälter (1) zur Aufnahme von gefüllten Gewehrladestreifen (2, 3) aufweist, der mit einer Öffnung (10) zum Einstecken eines Magazines (11) einer Selbstladefeuerwaffe und mit einer Vorrichtung (15) zum Ausstossen der Patronen aus den Gewehrladestreifen und Überführen derselben in das Magazin der Selbstladefeuerwaffe ausgestattet ist.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (15, 9) zum Ausstossen und Überführen der Gewehrpatronen in das Magazin im Bereiche des Bodens (4) des Aufnahmebehälters (1) angeordnet ist.3. Fülleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahme- EMI2.3 einanderschichtung aufnehmen kann.4. Fülleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebehälter (1) eine Öffnung (9) von der Grösse einer Patrone (2) hat, an die sich die Öffnung (10) zum Einstecken des zu füllenden Magazins (11) anschliesst und gegenüber welcher ein zur Öffnung bewegbarer Drücker (15) angeordnet ist.5. Fülleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Drücker (15) auf einem Hebel (17) angeordnet ist, der schwingbar auf dem Behälter (1) lagert.6. Fülleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterboden (1) mit EMI2.4 öffnung (9) ausgestattet ist.7. Fülleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter (1) im Bereiche der Ausstossöffnung (9) eine Stütze (34) zum Festhalten des Gewehrladestreifens (3) während des Ausstossens der Gewehrpatronen (2) vorgesehen ist.8. Fülleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Boden (4) des Behälters (1) eine Öffnung (22) vorgesehen ist, durch welche die Ladestreifen (3) nach ihrer Entleerung herausfallen können.9. Fülleinrichtung nach den Ansprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Ränder des Behälterbodens (4) bogenförmig ausgebildet ist und in eine im Drücker (15) vorgesehene Nut (20) eingreift. <Desc/Clms Page number 3>10. Fülleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (28) des Drückerhebels (17) um ein Gelenk (27) in das Innere des Behälters (1) hineinklappbar ist.11. Fülleinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenwand (7) des Behälters (1) mit einer Öffnung (29) für den Klappgriff (28) ausgestattet ist. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS111332X | 1926-07-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT111332B true AT111332B (de) | 1928-11-26 |
Family
ID=5448955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT111332D AT111332B (de) | 1926-07-09 | 1927-06-30 | Einrichtung zum Füllen von Magazinen für Selbstladefeuerwaffen von Hand aus. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT111332B (de) |
-
1927
- 1927-06-30 AT AT111332D patent/AT111332B/de active
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