AT111378B - Mechanisches Umschaltewerk für Mehrfachtarifzähler. - Google Patents

Mechanisches Umschaltewerk für Mehrfachtarifzähler.

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AT111378B
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Otto Dipl Ing Muck
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Otto Dipl Ing Muck
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mechanisches Umschaltewerk für Mehrfachtarifzähler. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Umschaltewerk für einen   Mehrfachtarifzähler   mit alternativ einschaltbaren Zählrollen, deren Einschaltung von der Zentrale aus durch   Wechselstromstässe   bestimmter Frequenz erfolgt, welche besonders ausgebildete Resonanzorgane   beeinflussen. "..   



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, hiezu Resonanzrelais zu verwenden, d. s. Schalter oder Schaltwalzen, deren Drehung durch die Resonanzschwingungen von elektromagnetisch durch   überlagerte   Frequenzströme erregten Schwingungsfedern bewirkt wird ; durch ein solches Resonanzrelais wird dann das eigentliche, meist innerhalb der Zählerkappe eingebaute   Sehaltrelais   angeschaltet, welches die Umstellung auf einen andern Tarif besorgt. 



   Der Nachteil dieser bekannten Anordnungen liegt darin, dass die vorhandenen Unterbrechungsstellen an den Kontakten des Resonanzrelais bei langdauerndem Betriebe eine Störungsquelle darstellen, um so mehr, als besonders der Abschaltepunkt der im allgemeinen hochinduktiven Schaltrelaisspulen die Trennkontakte relativ stark angreift. 



   Es ist daher ein wesentlicher Vorteil, wenn es gelingt, diese Trennstelle ganz zu ersparen. 



  Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe gelöst, indem man die Schaltung auf einen andern Tarif nicht durch Anschalten eines Schaltrelais, sondern direkt durch mechanische Schwingungsenergie der Federn selbst besorgt. Bei der Umsetzung dieser Lösung in die Praxis stellte sich heraus, dass insofern eine besondere Schwierigkeit auftritt, als zur reinmechanischen Umschaltung ziemlich   beträchtliche   Energien notwendig sind, welche einen guten mechanischen Wirkungsgrad des schaltenden Resonanzantriebes bedingen. Hiefür hat sich der Antrieb mittels von den Sehwingungsfedern beeinflusster Hämmer als besonders geeignet erwiesen, da mit dieser Anordnung ein hoher mechanischer Wirkungsgrad bei grosser Selektivität erzielt werden kann. 



   Nachstehend werden zwei Ausführungsbeispiele beschrieben :
Bei der einen Ausführungsform werden Kippschalter verwendet (schematisch in Fig. 1 für einen Doppeltarifzähler dargestellt). Die Federn   F1   und   F   wirken mit ihren Resonanzschwingungen über die 
 EMI1.1 
 mit der unteren Zählrolle   (II)   in Eingriff. 



   Bei einer andern Art der Ausführung kommen Drehschalter zur Anwendung (schematisch in den Fig. 2-4 dargestellt). In den Fig. 2 und 3 bedeuten F und F1 die Resonanzfedern ,f1 und f2 die aufgesetzten Triebfedern, an deren Stelle, analog wie in Fig. 1 insbesondere Hämmer zur Übertragung der Energie verwendet werden können,   81   und   8s   bzw. 8 die angetriebenen Sektorenscheiben,   N   die Nocke, welche den Stellhebel steuert und damit das Rad Ü mit einer der Zählrollen in Eingriff bringt. In der Fig. 2 drehen sich die Scheiben nur in einer Richtung, in Fig. 3 in beiden. 



   Fig. 4 zeigt einen Drehschalter mit Anschlägen für einen Dreirollenzähler. Der Resonanzfederantrieb hat vier   Federn F,   von denen eine mit einer Triebfeder T, die andern drei mit Doppelhämmern h, H ausgerüstet sind. Je einer der Hämmer   H   blockiert einen der an der Scheibenachse befestigten, gegen- 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 frequenzen der'drei andern Federn noch genügend mitschwingt. Wird dann jene Feder in Resonanzschwingung versetzt, deren Hammer H den lotrechten Anschlag Ai   bloekiert,   so wird dieser freigegeben, so dass das durch die mitschwingende Triebfeder T getriebene Rad sich um 120  dreht, bis der nächste 
 EMI2.1 
 u. dgl. ableiten. 



   Der technische Fortschritt liegt in der Vermeidung der Funkenbildung und der damit erreichten Betriebssicherheit und Robustheit der Organe, kurz in dem Umstande, dass erst durch diese Vorschläge der Weg der Resonanzsteuerung der Mehrfachtarifzähler für die Praxis benutzbar geworden ist. 



     .-''-PATENT-ANSPRÜCHE   :   1. Umschaltewerk   für   Mehrfachtarifzähler   mit Resonanzfederantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die abgestimmten Federn nur über mechanische Zwischenglieder die   Zählrollen umschalten.  

Claims (1)

  1. 2. Umsehaltewerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Resonanzfedern (F1, F2) direkt durch die Hämmerchen (H1, H2) auf Kippkörper (K) einwirken, welche die Stellhebel (St) der Umsteuervorrichtung (Ü2 1, II) steuern (Fig. 1). EMI2.2 eine gemeinsame Sektorscheibe (8) abwechselnd in entgegengesetztem Sinne in Drehung versetzen (Fig. 3).
    5. Umschaltewerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine stark gedämpfte Triebfeder (T) und eine entsprechende Zahl von Federn mit Sperrhämmern (Doppelhämmern H, h) angeordnet sind, so dass, während die eine Feder durch ihren Sperrhammer einen Anschlag (Al) des Steuerrades freigibt, die auf die Sperrfrequenzen mitansprechende Triebfeder (T) das Rad und eine mit ihm verbundene Steuernoeke fN) bis zum nächsten Anschlage (jd weiterdreht (Fig. 4).
AT111378D 1925-04-21 1925-10-13 Mechanisches Umschaltewerk für Mehrfachtarifzähler. AT111378B (de)

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