AT111536B - Verfahren und Vorrichtung zum Glänzen von Leder usw. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Glänzen von Leder usw.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zum Glänzen von Leder usw. Es ist bekannt, Farbstofflösungen oder Emulsionen, Desinfektionsmittel, Öle usw. durch Zerstäuber auf Flächen oder Gegenstände aufzutragen, um das sonst gebräuchliche Aufstreichen mit dem Pinsel, Schwamm cd. dgl.. welches ziemlich zeitraubend ist, durch ein rascher arbeitendes Verfahren zu ersetzen. Allerdings erfordert das Auftragen mittels Zerstäubers eine grössere Menge des aufzutragenden Mittels, als es unter sonst gleichen Umständen das Aufstreichen mit dem Pinsel usw. erfordert. Wird dieses Zerstäubungsverfahren zum Auftragen von Bohnermasse u. dgl. verwendet, so bilden sich auf der zu behandelnden Fläche zusammenfliessende Tröpfchen oder Klümpchen, weil die Bohnermasse bisher nur entweder in Pastenform oder aber in Form einer ziemlich dicklichen oder konzentrierten Lösung bzw. Emulsion zur VerfÜgllng steht.. \l1e diese Mittel mussten nach dem Auftragen mittels Bürste, Lappen, Schwamm od. dgl. so lange verteilt und verrieben werden, bis das Lösungsmittel verdunstet ist, worauf erst der entsprechende Glanz entsteht. Dabei wurde die Wahrnehmung gemacht, dass ein schöner Glanz nur dort entsteht, wo das Glanzmittel dünn aufgetragen ist und an andern Stellen erst nach gründlichem und langwierigem Verreiben die gewünschte Wirkung erzielt wurde. Gemäss der Erfindung werden nun die sogenannten körpergebenden Stoffe ganz oder fast ganz weggelassen und die Glanzmittel, wie Karnaubawachs und Montanwachs in organischen Lösungsmitteln, wie z. B. Tetrachlorkohlenstoff oder Trichloräthan in einem solchen Verhältnisse gelöst, dass es sich mit den üblichen Zerstäubern in einer dünnen Schicht auf die zu behandelnden Gegenstände auftragen lässt. Infolge der Dünnflüssigkeit verdunstet der grösste Teil des Lösungsmittels beim Zerstäuben und bilden sieh auf den zu behandelnden Flächen einzelne nicht mehr zusammenfliessende Tröpfchen oder Pünktchen, welche schon durch einfaches Überwischen, ohne Bürsten, d. h. die Glanzmasse erst verteilen zu müssen, den gewünschten Glanz geben. Als zweckmässig wurde gefunden, 85 bis 95% an Lösungs- oder Emulgierungsmittel zu verwenden. Die Zerstäubungsvorriehtung für das Glanzmittel lässt sieh praktisch mit einer Bürste oder Wisch- tuehhälter vereinen, so dass gewissermassen in einem Arbeitsgange, ohne das Gerät aus der Hand zu geben, das Auftragen des Glanzmittels und das Glanzgeben erfolgen kann. In der beigeschlossenen Zeichnung ist eine solche Vorrichtung als Bürste in einer beispielsweisen Ausfiihrungsform im Schnitte dargestellt. In einem die Handhabe der Bürsten bildenden Gehäuse 1 ist ein flasehenförmiger Behälter 2 gelagert, welcher mit einem durchbohrten Kork 3 verschlossen ist. In der Bohi, ng dieses Korkes 3 ist ein Röhrchen 4 dicht eingesetzt, dessen Lichte durch einen Stift EMI1.1 mit dem Kautsehukba110n 8 in Verbindung steht. Der Ballon 8 trägt ein Saugventil 9, so dass durch Drücken des Ballons ein Luftstrom erzeugt wird, der natürlich nach Entfernung des Verschlussstiftes J aus der Flasche 2 Flüssigkeit ansaugt und zerstäubt. Wird die Vorrichtung zum Bodenglänzen verwendet, so wird das Bürstengehäuse mit einem Stiel versehen und der Sehlauch 7 so verlängert und längs des Stieles hochgeführt, so dass der Ballon ans Ende des Stieles zu liegen kommt und bequem gehandhabt werden kann. Statt den Luftstrom mit dem Ballon Z11 erzeugen, kann selbstverständlich derselbe auch durch die Lunge erzeugt werden, da die erforderliche Pressung gar nicht gross ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCHE : EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 der Farbzerstäuber kalt auftragen lassen.2. Vorrichtung zurDurchführung des Verfahrens nach Anspruch l, bestehend aus einer den Behälter mit dem Glanzmittel in einem Gehäuse aufnehmenden Bürste od. dgl., gekennzeichnet durch eine mit dem Gehäuse (1) bzw. dem Behälter (2) unmittelbar verbundene Zerstäubungsvorrichtung (4 und 6), um das Auftragen des Glanzmittels und das Glänzen, ohne das Gerät aus der Hand geben zu müssen, bewirken zu können. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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| AT111536T | 1926-03-26 |
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|---|---|
| AT111536B true AT111536B (de) | 1928-12-10 |
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| AT111536D AT111536B (de) | 1926-03-26 | 1926-03-26 | Verfahren und Vorrichtung zum Glänzen von Leder usw. |
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1926
- 1926-03-26 AT AT111536D patent/AT111536B/de active
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