AT111888B - Ein- und Festellvorrichtung für Windschutzscheiben. - Google Patents

Ein- und Festellvorrichtung für Windschutzscheiben.

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AT111888B
AT111888B AT111888DA AT111888B AT 111888 B AT111888 B AT 111888B AT 111888D A AT111888D A AT 111888DA AT 111888 B AT111888 B AT 111888B
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Heinrich Leo Fa
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Description


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    Ein- und Festellvorrichtung fÜr Windschutzscheiben.   



    Es sind Einstellvorrichtungen für Windschutzscheiben bekannt, bei denen zwischen den beiden Seitenstützen der Scheibe ein Handhebel schwenkbar angeordnet ist, der ein im Rahmenrohr gelagertes und nach beiden Seiten hin auf die Zahnkranzgesperre wirkendes Gestänge betätigt. 



  Diesen bekannten Einstellvorrichtungen gegenüber unterscheidet sich die Erfindung dadurch, dass bei Betätigung des Handgriffes durch das an sich bekannte Zuggestänge eine auf das Zahnkranzgesperre wirkende Federkraft zwecks Aushebens der Zahnkränze aufgehoben wird, wonach das Verstellen der Scheibe erfolgen kann, während die gleiche Federkraft beim Loslassen des Handgriffes die Zahnkränze wieder zusammenpresst und gleichzeitig den Handgriff wieder in seine alte Lage zurückführt. 



  Die Übertragung der Handgriffbewegung erfolgt dabei durch ein auf Zug oder Druck beanspruchtes Gestänge derart, dass an die, an der Lagerstelle des Handhebels sitzenden Köpfe der Zugstangen entweder seitliche gabelartige Ansätze angreifen oder ein mit dem Handgriff in Verbindung stehender Bolzen als Ritzel ausgebildet ist und dieses im Eingriff mit den als Zahnstangen ausgebildeten Enden der auf Zug beanspruchten Bolzen steht. 



  Auf der Zeichnung ist eine solche Ein-und Feststellvorrichtung für Windschutzseheiben in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, u. zw. mit drei verschiedenen Darstellungen der Übertragungsgestänge. Dabei zeigen Fig. l und 8 Längsschnitte durch den oberen Rahmen der Windschutzscheibe und das Gesperre für zwei verschiedene Ausführungsformen. Fig. 3 einen Schnitt nach Linie l-B der Fig. 1 und Fig. 4 und 5 Draufsichten auf den Profilrahmen mit Handgriff für jede der beiden in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen. Fig. 6 ist ein teilweiser Längsschnitt durch den oberen Scheibenrahmen mit Gesperre für eine dritte Ausführungsform. 



  Bei der in den Fig. 1, 3 und 4 dargestellten Ausführungsform der Windschutzscheibe für offene Wagen ist im Rohr 1 an beliebiger Stelle eine Aussparung vorgesehen, in der das Deckstück 2 Aufnahme findet und im unteren Teil des Rohres ist an dieser Stelle das Verstärkungsstüok. 3 angebracht. Diese beiden Teile 2 und 3 nehmen den Flügelbolzen 4 auf, der auf seiner Länge gabelartige Ansätze 5 besitzt, die zur Aufnahme der verstärkten Köpfe 6 der beiden Zugstangen 7 dienen, zum Zweck, die durch den Handgriff ausgeübte Bewegung auf die Zugstangen vermittels des Bolzens 4 zu übertragen. Die beiden   
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 Gegen jeden Druckring legt sich die Druckfeder 9, deren anderes Lager der Bolzen 10 bildet, in dem wiederum die Zugstange 7 befestigt ist.

   Der Bolzen 10 ist nach den Zahnkränzen zu gabelartig verlängert und nimmt das Ende dieser Verlängerung fest den Zahnkranz 11 auf. Der teilweise seitlich abgeflachte und mit dem Rahmen 1 fest verbundene Drehbolzen J3 dient mit seinen abgeflachten Flächen als Führung für die gabelartige Verlängerung des Bolzens 10. 



   Beim Verstellen der Scheibe bewirkt eine Betätigung des   Handgriffes-M,   der mit dem Bolzen   4   fest verbunden ist, einesteils eine Entlastung des Federdruekes, andernteils ein Freilegen des Zahnkranzgesperres, indem der innere Zahnkranz   zurückgezogen   wird, während der äussere Zahnkranz seine Lage stets in der Seitenstütze beibehält. In dieser Stellung kann die Scheibe verstellt werden. Ein gegenteiliges 
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 der Druckfeder, die die Zahnkränze wieder   zusammenpresst.   



   Bei der Ausführungsform der Feststellvorrichtung nach den Fig. 2 und 5 der Zeichnung, geeignet für Limousinen, besitzt das obere Rahmenrohr 1 den Rohransatz 15 mit Bohrung zur Aufnahme des mit Vierkant versehenen Drehbolzens   16,   auf dem einerseits der Handgriff. 14, anderseits die ellipsenförmig gestaltete   Nockenhülse 17   aufsitzt, gegen die sich beiderseits je ein mit Innengewinde versehener Bolzen 18 anlegt, wobei die letzteren zur Aufnahme der Druckstange 19 dienen. Mittels des   Druckringes   20. der am Rahmenrohr 1 befestigt ist, werden die Druckstange 19 geführt und gehalten. 



   Um den Bolzen 18 fest zur Anlage an die   Nockenhülse   17 zu bringen, ist die Druckfeder 22 vorgesehen, u. zw. zwischen dem Bolzen 18 und dem Druckring 20, wobei als Federbolzen die Druckstange 19 dient, deren hinteres Ende in dem an einem Ende ausgesparten und am anderen Ende mit Vierkant und Gewinde versehenen Mitnehmerbolzen 23 eingeschraubt ist, welcher sich gegen den am Rahmenrohr befestigten Mitnehmer 24 legt. Der Vierkant des Mitnehmerbolzens 23 dient zur Aufnahme des im seitlichen Haltestück 25 sitzenden äusseren Zahnkranzes 26, der durch geeignete Mittel gegen Herabfallen gesichert ist, während der   Gegenzahnkranz 27 auf einer BÜchse 28 sitzt. Diese Büchse 28 ist im Rahmen-   rohr 1 analog den Mitnehmer 14 befestigt. Den Abschluss des Ganzen bildet die Kappe 29. 



   Durch links-oder rechtsseitiges Ausschwenken des Handgriffes, soweit es sein Anschlag gestattet, wird zunächst durch die entstehende   Übertragung   auf das Druckgestänge die Federkraft auf die Zahnkranzgesperre aufgehoben, worauf das Verstellen der Scheibe erfolgen kann und der Handgriff durch die Federkraft wieder in seine Anfangsstellung   zurückgedrückt   wird. 

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 stangen 7 bei der Ausführung nach Fig. 6 der Zeichnung aufnehmen, an ihren inneren Enden abgeflacht sind und diese Teile als Zahnstangen 31 ausgebildet sind.

   Anstatt des   Flüg elbolzens 4 nach   Fig. 1 ist das Zahnritzel 32 vorgesehen, welches mit beiden Zahnstangen 31 im Eingriff und mit dem Handgriff 14 in fester Verbindung steht sowie die Schwenkbewegung des letzteren als Drehbewegung aufnimmt und den Zahnstangen als Schubbewegung mitteilt, die dadurch dem Bolzen 30 einen Zug übertrafen, durch den die mit der Einrichtung nach Fig. 1 der Zeichnung erreichbare Wirkung, nämlich das Herausziehen des einen Zahnkranzes beim   Vers : ellen   der Scheibe, erzielt wird. Zweckmässig ist bei dieser Einrichtung der als Ritzel   ausgebildete Griffbolzen ?   im Rohrprofil im Winkel von beispielsweise   45'gelagert,   so dass der Handgriff nach dem   Wageninnern   zu stehen kommt (Verwendung bei geschlossenen Wagen, wie Limousinen usw.). 



   De Stelle der Anordnung des Handgriffes am oberen Rahmenrohr bleibt sich gleich, sie kann beliebig bei entsprechendem Ausgleich der dann eintretenden   Längenunterschiede   zwischen dem links- 
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Die Ein-und Feststellvorrichtung eignet sich in den beschriebenen Ausführungen für Kraftwagen, u. zw. sowohl für Phaetons. wie Limousinen, auch für die Klappen von Phaetons oder Limousinenscheiben, ferner für Bahnwagen usw. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Ein- und Fes@stellvorrichtung für Windschutzscheiben   von Kraftfahrzeugen, bei welcher zwischen den beiden   Seitenstützen   der Windschutzscheibe ein schwenkbarer Handhebel angeordnet ist, der ein im Rahmenrohrgelagertes und nach beiden Seiten auf die Zahnkranzgesperre wirkendes Gestänge betätigt, dadurch gekennzeichnet, dass bei Betätigung des Handhebels eine durch das   Zug-oder Drucks esänge   auf das   Zahnkranzgesperre   wirkende Federkraft zwecks Aushebens der   Zahnkränze aufgehoben   wird und die gleiche Federkraft nach erfolgter Verstellung der Scheibe den Handhebel (14) wieder in seine 
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Claims (1)

  1. 2. Ein- und Feststellvorrichtung für Windschutzscheiben nach Anspruch 1 für Phaetons od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass in einer entsprechenden Aussparung im oberen Rahmenrohr (1) ein Deckstück (2) und ein Verstärkungsstück angeordnet sind, in welchen ein Bolzen (4) mit seitlichen gabelartigen Ansätzen (5) geführt ist, wobei letztere an den Köpfen von zwei Zugstangen (7) angreifen, so dass die Bewegung des auf dem Bolzen (4) sitzenden Handgriffes (14) auf die Zugstangen übertragen wird, welche beide in Druckringen (8), die am Rahmenrohr befestigt sind, geführt sind.
    3. Ein- und Feststellvorrichtung für Windschutzscheiben nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckfeder (9) sieh einerseits gegen einen Druckring (8), andernteils gegen einen Bolzen (10) stützt und der letztere mit dem inneren Zahnkranz (11) unter Führung durch den mit dem Rahmen (1) fest verbundenen und seitlich abgeflachten Drehbolzen (13) in Verbindung steht, während der Gegenzahnkranz fest mit der Seitenstütze (12) verbunden ist.
    4. Ein-und Feststellvorrichtung für Windschutzscheiben nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem mit dem Handgriff (14) verbundenen Drehbolzen mit Vierkant (16) eine ellipsenförmige Nockenhülse (17) aufsitzt, gegen die sich beiderseits je ein mit Innengewinde versehener Bolzen (18) anlegt und besondere Druckstangen (19), die in Druckringen (20) geführt sind, mit den Bolzen (18) verbunden sind, wobei zwischen letzteren und je einem Druckring (20) die Druck- EMI2.4
    5. Ein-und Feststellvorrichtung für Windschutzscheiben nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Ende jeder Druckstange (19) in dem Mitnehmerbolzen (23) eingeschraubt ist, wobei sich letzterer gegen den am Rahmenrohr befestigten Mitnehmer (24) legt und auf dem Vierkant des Bolzens (23) ein Zahnkranz (26) sitzt.
    6. Ein-und Feststellvorrichtung für Windschutzscheiben nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Handgriff (14) in fester Verbindung stehender und im Rahmen (1) zweckmässig im Winkel von 45 gelagerter Bolzen (32) als Ritzel ausgebildet ist, welches in Eingriff mit den entsprechend abgeflachte Zahnstangen (31) bildenden Endteilen der zwecks Verstellens der Scheibe auf Zug beanspruchten Bolzen (30) steht.
AT111888D 1926-08-25 1926-10-22 Ein- und Festellvorrichtung für Windschutzscheiben. AT111888B (de)

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