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Abdampfinjektor.
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eine Dichtung hergestellt ist. Die innere Rippe des Injektorgehäuses, welche die Darnpfkanäle 14 und 17 und den Träger der Düse 16 bildet, erstreckt sich nach vorne und bildet eine am Ende offene Hülse 22, die zentral zum Abdampfeinlass 12 liegt. Die Hülse 22 ist mit Innengewinde ausgestattet und in diese ist ein ringförmiger Ventilsitz 23 eingeschraubt, auf dessen Fläche 24 das Ende des Ventils 20 ruht, wenn sich das letztere in der Schliessstellung befindet. Das Ventil 20 ist mit Radialarmen 25 und einem zentralen
Ventilschaft 26 versehen, an dessen Ende ein Kolben 27 befestigt ist, der innerhalb des zentralen ring- förmigen Teiles des Ventilsitzes 23 gleitbar angeordnet ist.
Letzerer ist mit einer Ringfläche 28 versehen, die nicht nur als Anschlag zur Begrenzung der Offenstellung des Ventils 20 dient, sondern in der Offen- stellung des letzteren zusammen mit dem Kolben 27 eine dampfdichte Verbindung bildet, die ein Ende des durch den zentralen Teil des Ventilsitzes 23 gebildeten Zylinders abschliesst. Das andere Ende dieses Zylinders bildet der Pfropfen 29 und ein in der Tragrippe ausgebildeter Kanal 30 verbindet den Zylinder mit der Leitung 21, welche zu einer geeigneten regelbaren Druekmittelquelle führt. Eine Schraubenfeder 32 drückt mittels des einen Endes gegen die Arme 25 des Ventils 20, während das andere Ende derselben am Ring 33 aufliegt. Die Schraubenfeder hält das Ventil 20 normal in der Schliessstellting, wie dies in Fig. 1 veranschaulicht ist.
Wenn erwünscht, wird das Ventil 20 durch das Druckmittel geöffnet, welches durch die Leitung 31 und den Kanal 30 zugeführt wird und, auf den Kolben 27 einwirkend, denselben und das Ventil 20 nach rechts verschiebt. Um die während der Ventilbewegung auftretende Reibung und die Anzahl der Teile zu vermindern, ist der Kolben 27 nicht mit Dichtungsringen versehen, jedoch wird das Vorbeiströmen von Druckmittel am Kolben, wenn er durch den Druck des Mediums in der Offenstellnng gehalten wird, durch Aufruhen des Kolbens 27 auf der Ringdläehe 28 verhindert.
Nimmt das Ventil die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung ein, so ist die Verbindung zwischen der Dampfkammer 11 und dem Abdampfeinlass 12 unterbrochen und der Injektor kann durch Hilfsdampf betätigt werden, der durch den Dampfkanal M eintritt. Es wird bemerkt, dass unter diesen Verhältnissen der die Kammer H füllende Frisehdampf keinen das Ventil 20 öffnenden oder schliessenden Druck aus- übt. Dieses Merkmal ist von Wichtigkeit, da eine verhältnismässig schwache Feder genügt, um das Ventil in der Schliessstellung zu halten.
Infolge der Anordnung einer nur schwachen Feder kann der Betätigungskolben 27 und sein Zylinder klein gehalten sein und dieselben können in der vorteilhaftesten Stellung unmittelbar im Injektor angeordnet werden, ohne dessen Dampidurehgang wesentlich zu beschränken. Tritt in der Schliessstellung des Ventils der Abdampf durch den Einlass 12 ein, so wird der auf das Ventil ausgeübte Dampfdruck im wesentlichen ausgeglichen und dieser Zustand hält an, selbst in der Offenstellung des Ventils. Der Ausgleichszustand hält auch an, wenn in der Kammer 11 Abdampf vorhanden oder nicht vorhanden ist, so dass die auf Schliessung des Ventils wirkende Kraft im wesentlichen die gleiche bleibt, d. h. die durch die Feder 32 ausgeübte Kraft.
Infolge der Gleichmässigkeit der durch den Kolben 27 zu überwindenden Kraft geht das Öffnen und Schliessen des Ventils gleichförmig und glatt vor sich und die durch das plötzliche Anwenden von nicht ausgeglichenen Kräften auftretenden Stösse werden verhindert. Die letzteren würden das Ventil heftig entweder in die Schliess-oder Offenstellung werfen und dies würde den Mechanismus des Ventils unerwünschten Spannungen und Beschädigungen aussetzen. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ermöglicht diese Konstruktion des Ventils einen im wesentlichen hindernisfreien und grossen Dampfkanal, welcher den Abdampfeinlass 12 mit der Kammer 11 verbindet.
Mit Ausnahme der auf Schliessen wirkenden Feder ist die Konstruktion des in Fig. 2 dargestellten Ventils dieselbe wie diejenige der eben beschriebenen Ausführungsform. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist zwischen dem hülsenartigen Teil des Ventils 20a und dem Injektorgehäuse 1 ein Zwischenraum und am Ventil ein Anschlag 20b fÜr das eine Ende der in dem erwähnten Zwisshenrallm gelagerten Feder 32 vorgesehen. Wie im vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel ruht das andere Ende der Feder auf einem im Injektorgehäuse befestigten Ring 33 a, jedoch ist der letztere mit einem hülsenartigen Teil 33 b ausgebildet und gleitet auf der Innenfläche des hülsenartigen Teiles des Ventils.
Im hülsenartigen Teil 33b des Ringes sind geeignete Dichtungsringe 21a angeordnet, welche eine dampfdichte Verbindung zwischen dem Ring und dem Ventil herstellen, wodurch der Abdampfeinlass 12 wirksam abgeschlossen ist, sobald das Ventil seine Schliessstellung einnimmt.
Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen eine dritte Ausgestaltung des Ventils. Ein zylindrisch ausgebildetes Gehäuse 34 erstreckt sich vom Injektorgehäuse nach abwärts und ist unten mit einer Öffnung 3-5 versehen, durch welche die Verbindung des Abdampfeinlasses 12 mit dem Innenraum des Gehäuses hergestellt ist. Zwei oberhalb der Öffnung 35 vorgesehene Öffnungen 36 stellen die Verbindung zwischen dem Innenraum des Gehäuses 34 und der Dampfkammer 11 her. Zwischen den Öffnungen 35 und 36 erstreckt sieh das zylindrische Gehäuse 34 nach einwärts und bildet einen ringförmigen Ventilsitz 37, an den mittels einer Schraubenfeder 32b ein hülsenartig ausgebildetes Ventil 20c gepresst wird.
Die Feder wird durch einen auf geeignete Weise befestigten, das obere Ende des Gehäuses 34 abschliessenden Deckel 38 in Stellung gehalten.
Das Ventil 20 c ist mit Radialarmen ausgestattet, welche den Ventilschaft 26 b und Kolben 27 b unter- stützen, letzterer ist in einem im unteren Teil des Injektorgehäuses befestigten, geeigneten zylindrischen
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