AT112067B - Emaildraht. - Google Patents

Emaildraht.

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AT112067B
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Gilles Dr Holst
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Philips Nv
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    Emaildraht.   



   Die Erfindung betrifft sehr dünne Emaildrähte. 



   Es ist schon bekannt, dünne emaillierte Kupferdrähte für die Windungen von Radiotransformatoren zu verwenden. Solche aus Emailkupferdraht bestehende Windungen haben den Nachteil, dass sie bald durchrosten. 



   Auch ist es bekannt, dünne Drähte von einer nichtmagnetischen, aus Eisen, Nickel, Chrom, Wolfram und Kohle bestehenden Eisenlegierung zu ziehen. Es ist aber praktisch nicht möglich, dadurch einen Drahtdurchmesser zu erreichen, der kleiner als 40 Mikron ist. 



   Gemäss der Erfindung besteht der Kern aus einem hochschmelzenden, schwer oxydierbaren Metall oder aus einer Legierung von zwei oder mehreren dieser Metalle. Es wird hiedurch die Möglichkeit geschaffen, dem Kern einen Durchmesser von sogar nur 10 Mikron zu geben. Der Draht gemäss der   Erfindung   kann z. B. zum Winden von elektrischen Spulen verwendet werden, mit denen bei beschränkten Abmessungen sehr hohe Selbstinduktionen erzielt werden müssen. Solche Spulen sind z. B. die Wicklungen von Radiotransformatoren. 



   Für den   Emaildraht   wird als Kernmetall zweckmässig Molybdän verwendet. Ein emaillierter Molybdändraht hat einem emaillierten Kupferdraht gegenüber den Vorteil, dass der erstere nicht die nachteilige Eigenschaft besitzt, bald durchzurosten. wenn der Durchmesser sehr klein ist ; bei   Molybdänemaildraht   besteht dafür sogar keine Gefahr, wenn. der Durchmesser 10 Mikron beträgt. Es ist also vorteihaft, die Wicklungen eines Radiotransformators aus Molybdänemaildraht herzustellen. Es darf durch diese Wickltmgen kein oder praktisch kein Strom fliessen, da sonst der Spannungsverlust und die   Erhitzung     au gross   werden. Für Lichttransformatorwicklungen wird somit der Draht gemäss der Erfindung nicht verwendet werden können, aber wohl z.

   B. für die Wicklungen von   Niederfrequenzradiotransformatoren,   u. zw. insbesondere für deren Sekundärwicklung. Nicht nur Molybdän, sondern auch Wolfram, Tantal und andere hochschmelzende und schwer oxydierbare Metalle oder deren Legierungen kommen für die Verwendung als Kernmaterial für den dünnen Emaildraht gemäss der Erfindung in Betracht. 



   In der Zeichnung ist ein Teil eines   Empfangsschemas   für Radiotelephonie dargestellt. 



   1 ist die   Primär-und   die Sekundärwicklung eines Niederfrequenztransformators. 



  Besonders dessen   Sekundärwicklung   kommt dafür in Betracht, mit dem dünnen Draht gemäss der Erfindung gewickelt zu werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Emaildraht für elektrotechnische Zwecke, z. B. für Transformatorenwicklungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern aus einem hochschmelzenden. und schwer oxydierbaren Metall, z. B. Molybdän, besteht. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT112067D 1926-07-12 1927-07-02 Emaildraht. AT112067B (de)

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NL112067X 1926-07-12

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AT112067B true AT112067B (de) 1929-01-25

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