AT11208U1 - Vorrichtung zur aufnahme von pflanzenbehältern oder dekorgegenständen - Google Patents

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AT11208U1 AT0075508U AT7552008U AT11208U1 AT 11208 U1 AT11208 U1 AT 11208U1 AT 0075508 U AT0075508 U AT 0075508U AT 7552008 U AT7552008 U AT 7552008U AT 11208 U1 AT11208 U1 AT 11208U1
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Abstract

Vorrichtung zur Aufnahme von Pflanzenbehältern oder Dekorgegenständen (10), umfassend ein öffenbares Fensterelement (2) und ein eine im Wesentlichen horizontale Aufstandsfläche (8) auf weisendes Trägerelement (7), welches am Fensterelement (2) um eine im Wesentlichen horizontale Achse schwenkbar angelenkt ist. Es ist vorgesehen, dass das Trägerelement (7) höhenverstellbar am Fensterelement (2) angelenkt ist. Auf diese Weise kann einer einfache und flexible Adaption gattungsgemäßer Trägerelemente (7) an die Geometrie bereits bestehender Fensterelemente-/Fensterstock- /Mauerlaibungs-Konfigurationen erfolgen. Die Trägerelemente (7) können auf diese Weise des weiteren gegenüber Kräftewirkungen, welche während eines Kippens des Fensterelementes (2) oder durch Windangriff auftreten, stabilisiert werden.

Description

österreichisches Patentamt AT 11 208 U1 2010-06-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Aufnahme von Pflanzenbehältern oder Dekorgegenständen, umfassend ein öffenbares Fensterelement und ein eine im Wesentlichen horizontale Aufstandsfläche aufweisendes Trägerelement, welches am Fensterelement um eine im Wesentlichen horizontale Achse schwenkbar angelenkt ist, sowie vorzugsweise eine Fensterbank, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Das Aufstellen von Pflanzen oder Dekorgegenständen im Bereich von Fenstern, insbesondere auf Fensterbänken, ist in vielen Flaushalten beliebt.
[0003] Beim öffnen des Fensters, z.B. zu Lüftungs- oder Reinigungszwecken, stellen die Pflanzen bzw. Dekorgegenstände jedoch Hindernisse dar, welche mitunter mühsam beiseite geschafft und nach erfolgtem Schließen des Fensters wieder an ihren vorbestimmten Platz gestellt werden müssen.
[0004] Um diesen Arbeitsaufwand zu umgehen, wurden bereits diverse Trägerelemente, sogenannte „Fensterbords" entwickelt, welche direkt am beweglichen Fenster befestigbar sind und als Abstellfläche für Pflanzenbehälter und Dekorgegenstände dienen. Wird das Fenster aufgeschwenkt oder gekippt, so werden die Trägerelemente samt den darauf abgestellten Pflanzenbehältern bzw. Dekorgegenständen mit dem Fenster mitbewegt.
[0005] Die Trägerelemente sind hierbei starr oder gelenkig am Fensterrahmen befestigt, z.B. angeschraubt. Gattungsgemäße Trägerelemente sind in der DE 3 041 039 A1 und der DE 44 04 542 A1 offenbart.
[0006] In Abhängigkeit der Größe und des Gewichts der Dekorgegenstände oder der Pflanzenbehälter bzw. deren Inhalts besteht der Wunsch nach einer flexiblen Adaption der Position der Trägerelemente. Bisher bekannte Trägerelemente erweisen sich in dieser Hinsicht als sehr unflexibel. Insbesondere ist eine Adaption von serienmäßig gefertigten Trägerelementen an die Geometrie bereits bestehender Fensterelemente-/Fensterstock-/Mauerlaibungs-Konfigurationen kaum oder nur unter Aufwendung unverhältnismäßigen Arbeitseinsatzes möglich.
[0007] Ein weiterer Mangel konventioneller Trägerelemente ist es, dass die darauf befindlichen Pflanzenbehälter und Dekorgegenstände nicht ausreichend stabilisiert sind und es insbesondere bei einem ruckartigen Kippen des Fensterelementes zu einem Umfallen der Pflanzenbehälter und Dekorgegenstände kommen kann.
[0008] Da die üblicherweise brettförmigen Trägerelemente im Wesentlichen orthogonal von einer durch das Fensterelement gebildeten Ebene abstehen, sind die Trägerelemente samt den darauf befindlichen Pflanzenbehältern und Dekorgegenständen gegenüber Windeinwirkungen exponiert, wobei bei starkem Wind mit einem Kräfteangriff zu rechnen ist, welcher eine Beschädigung der Trägerelemente bzw. der mit diesen verbundenen Befestigungselemente herbeiführen kann.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu vermeiden, und eine einfache, flexible Adaption gattungsgemäßer Trägerelemente an die Geometrie bereits bestehender Fensterelemente-/Fensterstock-/Mauerlaibungs-Konfigurationen zu ermöglichen.
[0010] Des weiteren sollen die Trägerelemente gegenüber Kräftewirkungen, welche während eines Kippens des Fensterelementes oder durch Windangriff auftreten, sicher stabilisierbar sein.
[0011] Diese Aufgaben werden durch eine Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0012] Bei einer Vorrichtung zur Aufnahme von Pflanzenbehältern oder Dekorgegenständen, umfassend ein offenbares Fensterelement und ein eine im Wesentlichen horizontale Aufstandsfläche aufweisendes Trägerelement, welches am Fensterelement um eine im Wesentlichen 1/13 österreichisches Patentamt AT 11 208 U1 2010-06-15 horizontale Achse schwenkbar angelenkt ist, sowie vorzugsweise eine Fensterbank, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Trägerelement höhenverstellbar am Fensterelement angelenkt ist.
[0013] Auf diese Weise kann eine einfache flexible und schnelle Adaption des Trägerelementes an die Abmessungen bereits bestehender Fensterelemente-/Fensterstock-/Mauerlaibungs-Kon-figurationen erfolgen. Das Trägerelement kann entsprechend der individuell Vorgefundenen Gegebenheiten höher oder tiefer gestellt werden, ohne dass eine Änderung des Trägerelementes bzw. eine Änderung von mit dem Trägerelement verbundenen Bauteilen stattfinden müsste.
[0014] Durch eine geeignete Auswahl der Höhenlage des Trägerelementes kann das Trägerelement auch insofern gegen z.B. durch Fensterbewegungen oder Windangriff verursachte Kräfteangriffe stabilisiert werden, als das Trägerelement zumindest während spezieller Stellungen des Fensterelementes mit einer Fensterbank oder mit anderen im Bereich des Fensterelementes vorhandenen Bewehrungsbauteilen in Kontakt gebracht werden kann.
[0015] Eine besonders einfach zu handhabende Höhenverstellbarkeit des Trägerelementes ergibt sich in einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung dadurch, indem zur Anlenkung des Trägerelementes am Fensterelement mindestens ein am Fensterelement vorzugsweise starr anbringbares Lagerungselement und mindestens ein mit dem Trägerelement verbundener Haltebügel vorgesehen sind. Hierbei ist das Lagerungselement oder/und der Haltebügel mit mehreren Aufnahmeöffnungen versehen, wobei ein am Haltebügel oder/und am Lagerungselement angeordnetes Anlenkelement selektiv mit einer der Aufnahmeöffnungen in Eingriff bringbar und damit eine Anlenkung des Trägerelementes am Fensterelement herstellbar ist.
[0016] Indem es sich beim Anlenkelement gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung um ein Drehgelenk handelt, kann das Trägerelement auch im Falle eines Kippens des Fensterelementes eine im Wesentlichen horizontale Lage beibehalten.
[0017] Eine einfache Variation der Höhe des Trägerelementes wird des weiteren dadurch erzielt, indem die Aufnahmeöffnungen, betrachtet in geschlossener Stellung des Fensterelementes, in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung übereinander angeordnet sind.
[0018] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist das Lagerungselement im Bereich des unteren Viertels des Fensterelementes, vorzugsweise im Bereich eines im Wesentlichen horizontal verlaufenden unteren Querrahmenelementes des Fensterelementes angeordnet. Durch eine solche Anordnung des Lagerungselementes bzw. des Trägerelementes wird das Sichtfeld des Flügelfensters weitgehend freigehalten. Des weiteren kann das Trägerelement mit allfälligen, zum unteren Bereich des Fensterelementes benachbarten Auflagerelementen in Kontakt gebracht und dadurch stabilisiert werden.
[0019] Eine sehr gute Stabilisierung des Trägerelementes wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung dadurch erzielt, indem das Trägerelement bei einer um eine horizontale Achse gekippten Stellung des Fensterelementes mit einer Trägerelemente-Unterseite auf einer unterhalb des Fensterelementes starr befestigten Fensterbank zum Aufliegen kommt.
[0020] Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsvariante der Erfindung, bei welcher das Trägerelement bereits bei geschlossener Stellung des Fensterelementes mit einer Trägerele-mente-Unterseite auf einer unterhalb des Fensterelementes befestigten Fensterbank zum Aufliegen kommt. Das Trägerelement ist somit sowohl in geschlossener als auch in gekippter Stellung des Fensterflügels sicher stabilisiert.
[0021] Eine ideale Stabilisierung des Trägerelementes kann dadurch erzielt werden, indem die Fensterbank von der Trägerelemente-Unterseite flächig kontaktiert wird.
[0022] Um eine hohe Stabiliät zu erzielen, ist der Haltebügel in einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung im Wesentlichen unter einem rechten Winkel zur Aufstandsfläche des Trägerelementes angeordnet. 2/13 österreichisches Patentamt AT 11 208 U1 2010-06-15 [0023] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Haltebügel in einem vom Trägerelement abgewandten und dem Fensterelement zugewandten Endbereich abgerundet oder abgeschrägt ist. Auf diese Wiese ist verhindert, dass der vom Trägerelement abstehende, drehbar gelagerte Haltebügel bei einem Kippen des Fensterflügels mit einer Kante am Fensterelement bzw. an einem Fensterelement angebrachten Anschlag-/Lagerungselement anschlägt und dadurch die Drehbeweglichkeit des Haltebügels behindert ist.
[0024] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung weist der Haltebügel eine Kontaktierfläche auf, welche bei geschlossener Stellung des Fensterelementes auf dem Fensterelement oder auf einem am Fensterelement angebrachten Anschlagelement zum Anliegen kommt, wobei es sich beim Anschlagelement vorzugsweise um das Lagerungselement handelt. Eine unerwünschte Schrägstellung des um eine horizontale Achse schwenkbeweglich gelagerten Trägerelementes und ein Abrutschen von auf dem Trägerelement befindlichen Pflanzenbehältern oder Dekorgegenständen wird auf diese Weise verhindert.
[0025] Eine effiziente und zuverlässige Anlenkung des Trägerelementes am Fensterflügel wird ermöglicht, indem gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung mindestens zwei, vorzugsweise genau zwei Haltebügel pro Trägerelement vorgesehen sind.
[0026] Beim Fensterelement, an welchem das Trägerelement angelenkt ist, handelt es sich vorzugsweise um einen eine Fensterscheibe aufweisenden Fensterflügel.
[0027] In einer alternativen Ausführungsvariante kann es sich beim Fensterelement, an welchem das Trägerelement angelenkt ist, auch um einen Fensterladen handeln, also um ein schwenkbares, zumeist lamellenförmig aufgebautes Klappenelement, welches dem Sichtschutz oder dekorativen Zwecken dient.
[0028] Das Trägerelement kann sowohl an einer einem Raum zugewandten Innenseite des Fensterelementes angeordnet sein oder auch an einer dem Raum abgewandten Außenseite des Fensterelementes.
[0029] Durch diese Ausführungs- und Anordnungsvarianten ergeben sich vielseitige Einsatzmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Aufhängevorrichtung sowohl zu Dekorations- als auch zu Sichtschutzzwecken.
[0030] Gemäß einer speziellen Ausführungsvariante der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Trägerelement um eine im Wesentlichen vertikale Schwenkachse gegenüber dem Fensterelement verschwenkbar ist. Hierbei ist die Schwenkachse vorzugsweise in einem Endbereich der Längserstreckung des Trägerelementes angeordnet. Auf diese Weise wird eine einfache Zugänglichkeit zum Trägerelement 7 ermöglicht. Insbesondere kann auf einfache Weise auf Pflanzenbehälter und Dekorgegenständen an Trägerelementen, welche an der Außenseite von Fensterläden angebracht sind, zugegriffen werden. Das Gießen von Pflanzen wird durch diese erfindungsgemäße Maßnahme wesentlich erleichtert.
[0031] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Trägerelement an zumindest einem seiner Fensterelement abgewandten Eckbereiche abgerundet oder abgeschrägt ist. Auf diese Weise kann ein möglichst großer Schwenkwinkel des Fensterflügels ermöglicht werden bzw. eine Kollision des Fensterelementes mit Elementen des Mauerwerks kann vermieden werden.
[0032] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt: [0033] Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Fensteranordnung mit erfindungsgemäß montiertem
Trägerelement bei geschlossener Stellung des Fensterflügels [0034] Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Fensteranordnung mit erfindungsgemäß montiertem
Trägerelement bei geöffneter bzw. um eine vertikale Achse aufgeschwenkter Stellung des Fensterflügels [0035] Fig. 3 eine Detaildarstellung der Fensteranordnung gemäß Blickrichtung 19 in Fig. 1 3/13 österreichisches Patentamt AT 11 208 U1 2010-06-15 [0036] Fig.4 eine Detaildarstellung einer mit einem erfindungsgemäß montierten Trägerele ment versehenen Fensteranordnung bei geschlossener Stellung des Fensterflügels [0037] Fig. 5 eine Detaildarstellung einer mit einem erfindungsgemäß montierten Trägerele ment versehenen Fensteranordnung bei um eine horizontale Achse gekippter Stellung des Fensterflügels [0038] Fig. 6 eine spezielle Ausführungsvariante der Erfindung mit an Fensterläden schwenk beweglich angelenkten Trägerelementen [0039] Fig. 7 die Anordnung gemäß Fig. 6, wobei eines der Trägerelemente um eine vertikale
Schwenkachse ausgeschwenkt wurde [0040] Fig. 8 eine spezielle Ausführungsvariante der Erfindung mit bereits bei geschlossener Stellung des Fensterelementes auf einer Fensterbank zum Aufliegen kommendem Trägerelement [0041] Fig. 1 zeigt eine Fensteranordnung 1 in Draufsicht, umfassend ein Fensterelement 2, welches aus einer geschlossenen Stellung (Fig. 1) in eine geöffnete Stellung (Fig. 2) beförderbar ist.
[0042] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich beim Fensterelement 2 um einen Fensterflügel 2a, welcher in seiner geschlossenen Stellung gemäß Fig. 1 in einem Fensterstock 4 eingebettet ist. Der Fensterflügel 2 ist nicht nur, so wie in Fig. 2 gezeigt, um eine vertikale Achse schwenkbeweglich, sondern auch, wie in Fig. 5 gezeigt, um eine horizontale Achse kippbar.
[0043] Der Fensterstock 4 ist starr in einer mit einer Fensterbank 6 versehenen Mauerlaibung 9 montiert (siehe auch Fig. 3).
[0044] Der Fensterflügel 2 umfasst einen rechteckigen, z.B. aus Holz, Kunststoff oder einem Metallprofil gefertigten Fensterrahmen 3, welcher eine Fensterscheibe 5 umgibt. Der Fensterrahmen 3 konstituiert sich aus zwei im Wesentlichen horizontalen Querrahmenelementen 16 und aus zwei daran anschließenden, im Wesentlichen vertikalen Längsrahmenelementen 16.
[0045] Im Bereich des unteren Viertels des Fensterflügels 2a bzw. Fensterelementes 2, gemäß vorliegendem Ausführungsbeispiel im Bereich des unteren Querrahmenelementes 16 des Fensterflügels 2a, ist ein Trägerelement 7 auf erfindungsgemäße Weise montiert (siehe Fig. 3).
[0046] In einer alternativen Ausführungsvariante kann es sich beim Fensterelement 2, an welchem das Trägerelement 7 angelenkt ist, auch um einen Fensterladen 2b handeln, also um ein um eine im Wesentlichen vertikale Scharnierachse 28 schwenkbares Klappenelement, welches dem Sichtschutz oder dekorativen Zwecken dient (siehe schematische Darstellung gemäß Fig. 6).
[0047] Obwohl die Detaildarstellungen gemäß den Figuren 1-5 stets einen Fensterflügel 2a zeigen, sind sämtliche im Folgenden beschriebenen Merkmale der erfindungsgemäßen Aufhängevorrichtung auch an Fensterläden 2b verwirklichbar.
[0048] Das Trägerelement 7 ist im Wesentlichen brettförmig ausgebildet und weist eine von der Fensterbank 6 abgewandte, im Wesentlichen horizontale Aufstandsfläche 8 sowie eine der der Fensterbank 6 zugewandte Unterseite 18 auf.
[0049] Auf der Aufstandsfläche 8 des Trägerelementes 7 sind Pflanzenbehälter oder Dekorgegenstände 10 aufstellbar.
[0050] Das Trägerelement 7 ist erfindungsgemäß höhenverstellbar am Fensterflügel 2 angelenkt, wobei zur Bewerkstelligung einer Höhenverstellbarkeit des Trägerelementes 7 mehrere Vorrichtungsvarianten denkbar sind. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsvariante ist in den Figuren 3-5 dargestellt.
[0051] Hierbei sind zur Anlenkung des Trägerelementes 5 am Fensterflügel 2 ein oder mehrere 4/13 österreichisches Patentamt AT 11 208 U1 2010-06-15 am Fensterflügel 2 z.B. mittels Schraubelementen 14 starr anbringbare Lagerungselemente 11 sowie dazu korrespondierende, mit dem Trägerelement 5 verbundene Haltebügel 12 vorgesehen.
[0052] Wie in Fig. 3 ersichtlich, ist das Lagerungselement 11 vorzugsweise schienenförmig ausgeführt und weist mehrere, im vorliegenden Ausführungsbeispiel fünf, Aufnahmeöffnungen 13 auf, deren Achsen sich jeweils in im Wesentlichen horizontaler Richtung erstrecken. Die vorzugsweise als Bohrungen ausgeführten Aufnahmeöffnungen 13 sind, betrachtet in geschlossener Stellung des Fensterflügels 2, in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung übereinander angeordnet.
[0053] Das Trägerelement 7 ist mit mehreren, im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei, Haltebügeln 12 vorzugsweise starr verbunden. Der Haltebügel 12 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel in Form eines Winkelelementes ausgeführt und umfasst einen am Trägerelement 7 befestigbaren, im Wesentlichen horizontal verlaufenden unteren Schenkel 12a und einen dazu vorzugsweise orthogonal angeordneten, im Wesentlichen vertikal verlaufenden oberen Schenkel 12b.
[0054] Der obere Schenkel 12b ist in seinem von der Fensterbank abgewandten oberen Endbereich mit einem als Bolzenelement ausgeführten Anlenkelement 17 versehen, welches mit einer der Aufnahmeöffnungen 13 selektiv in Eingriff bringbar ist.
[0055] Indem das Anlenkelement 17 in eine der Aufnahmeöffnungen 13 eingreift, wird ein Drehgelenk 15 ausgebildet, um welches der Haltebügel 12 samt dem Trägerelement 7 verschwenk-bar ist. Aufgrund dieses Drehgelenks 15 kann das Trägerelement 7 auch im Falle eines Kip-pens des Fensterflügels 2, so wie in Fig. 5 dargestellt, eine im Wesentlichen horizontale Lage beibehalten.
[0056] Anstatt im Lagerungselement 11 können die Aufnahmeöffnungen 13 auch im Haltebügel 12 vorgesehen sein, während die Anlenkelemente 17 an dem am Fensterflügel 2 befestigten Lagerungselement 11 angeordnet sind. Die Funktionsweise der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Schwenkbeweglichkeit des Trägerlementes 7 ist bei beiden Varianten in gleichem Maße gegeben.
[0057] Eine zuverlässige Stabilisierung des Trägerelementes 7 wird dadurch erzielt, indem die Höhenposition des Trägerelementes 7 so gewählt ist, dass das Trägerelement 7 zumindest bei einer gekippten Stellung des Fensterflügels 2 mit der Trägerelemente-Unterseite 18 auf der unterhalb des Fensterflügels 2 angeordneten Fensterbank 6 zum Aufliegen kommt. Idealerweise kommt das Trägerelement 7 hierbei flächig auf der Fensterbank 6 zum Liegen (so in Fig.5 dargestellt).
[0058] In einer besonders bevorzugten, in Fig.8 dargestellten Ausführungsvariante ist es vorgesehen, dass das Trägerelement 7 bereits bei geschlossener Stellung des Fensterelementes 2, also unmittelbar nach der Montage, mit einer Trägerelemente-Unterseite 18 auf einer unterhalb des Fensterelementes 2 befestigten Fensterbank 6 zum Aufliegen kommt.
[0059] Eine weitere Stabilisierung des Trägerelementes 7 wird dadurch erzielt, indem der Haltebügel 12 eine Kontaktierfläche 20 aufweist (siehe Fig.4 und 5), welche bei geschlossener Stellung des Fensterflügels 2 entweder direkt auf dem Fensterflügel 2 bzw. auf dessen unterem Querrahmenelement 16 zum Anliegen kommt oder auf einem dem Fensterflügel 2 zugeordneten Anschlagelement 21. Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich beim Anschlagelement 21 um einen Abschnitt des Lagerungselementes 11.
[0060] Der Haltebügel 12 ist im Wesentlichen unter einem rechten Winkel zur Aufstandsfläche 8 des Trägerelementes 7 angeordnet.
[0061] Wie in Fig. 5 ersichtlich, ist der Haltebügel 12 in einem vom Trägerelement 7 abgewandten und dem Fensterelement 2 bzw. dem Anschlagelement 21 zugewandten Endbereich 12c mit einer Rundung 29 oder einer Abschrägung versehen. Indem also im Bereich des Drehgelenks 17 eine durch Seitenflächen des oberen Haltebügel-Schenkels 12b gebildete, dem An- 5/13

Claims (17)

  1. österreichisches Patentamt AT 11 208 U1 2010-06-15 Schlagelement 21 zuweisende Kante entschärft wurde, ist eine freie Drehbeweglichkeit des Haltebügels 12 gewährleistet. [0062] Bevorzugt wird eine Montagevariante, bei welcher das Trägerelement 7 mit zwei Haltebügeln 8 am Fensterflügel 2 bzw. an den am Fensterflügel 2 angebrachten Lagerungselementen 11 angelenkt ist. Wie in den Figuren 1 und 2 ersichtlich, ist hierbei einer der beiden Haltebügel 8 im Bereich der linken Hälfte der Längserstreckung des Trägerelementes 7 angeordnet, während der andere der beiden Haltebügel 8 im Bereich der rechten Hälfte der Längserstreckung des Trägerelementes 7 angeordnet ist. [0063] Wie ebenfalls in den Figuren 1 und 2 ersichtlich, ist das Trägerelement 7 an seinen vom Fensterflügel 2 abgewandten Eckbereichen abgerundet oder abgeschrägt, um einem möglichst großen Schwenkwinkel α des Fensterflügels 2 zu ermöglichen. [0064] Es sei weiters angemerkt, dass das Trägerelement 7 sowohl an einer einem Raum 24 zugewandten Innenseite 22 des Fensterelementes 2 angeordnet sein kann oder auch an einer dem Raum 24 abgewandten Außenseite 23 des Fensterelementes 2. Letztere Anordnungsvariante ist insbesondere dann gegeben, wenn es sich beim Fensterelement 2 um einen Fensterladen 2b handelt. [0065] In einer Weiterbildung der Erfindung kann das Trägerelement 7 um eine im Wesentlichen vertikale Schwenkachse 25 verschwenkbar sein. Die Figuren 6 und 7 zeigen in schematischer Weise, wie das Trägerelement 7 an einem Endbereich seiner Längserstreckung 26 mittels eines die Schwenkachse 25 ausbildenden Scharnierelementes 27 aus einer ersten Position (Fig.6) in eine zweite Position (Fig.7) scherenartig ausschwenkbar ist. In dieser ausgeschwenkten zweiten Position können Pflanzenbehälter oder Dekorgegenstände 10 auf einfache Weise von einer innerhalb des Raumes 24 befindlichen Person auf das Trägerelement 7 aufgestellt bzw. von diesem abgenommen werden. Diese vereinfachte Zugänglichkeit erweist sich insbesondere dann als vorteilhaft, wenn es sich beim Fensterelement 2 um einen Fensterladen 2b handelt, welcher nach außen, d.h. in eine vom Raum 24 abgewandte Richtung aufschwenkbar ist, wobei das Trägerelement 7 an der Außenseite 23 des Fensterladens 2b angebracht ist. [0066] Selbstverständlich kann das Scharnierelement 27 auch am Haltebügel 12 oder am Lagerungselement 11 des Trägerelementes 7 angeordnet sein. Ansprüche 1. Vorrichtung zur Aufnahme von Pflanzenbehältern oder Dekorgegenständen (10), umfassend ein öffenbares Fensterelement (2) und ein eine im Wesentlichen horizontale Aufstandsfläche (8) aufweisendes Trägerelement (7), welches am Fensterelement (2) um eine im Wesentlichen horizontale Achse schwenkbar angelenkt ist, sowie vorzugsweise eine Fensterbank (6), dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (7) höhenverstellbar am Fensterelement (2) angelenkt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anlenkung des Trägerelementes (5) am Fensterflügel (2) mindestens ein am Fensterelement (2) vorzugsweise starr anbringbares Lagerungselement (11) und mindestens ein mit dem Trägerelement (5) verbundener Haltebügel (12) vorgesehen sind, wobei das Lagerungselement (11) oder/und der Haltebügel (12) mit mehreren Aufnahmeöffnungen (13) versehen ist, wobei ein am Haltebügel (12) oder/und am Lagerungselement (11) angeordnetes Anlenkelement (17) selektiv mit einer der Aufnahmeöffnungen (13) in Eingriff bringbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach einem Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (7) zumindest bei einer um eine horizontale Achse gekippten Stellung des Fensterelementes (2) mit einer Trägerelemente-Unterseite (18) auf einer unterhalb des Fensterelementes (2) starr befestigten Fensterbank (6) zum Aufliegen kommt. 6/13 österreichisches Patentamt AT 11 208 U1 2010-06-15
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (7) bei geschlossener Stellung des Fensterelementes (2) mit einer Trägerele-mente-Unterseite (18) auf einer unterhalb des Fensterelementes (2) starr befestigten Fensterbank (6) zum Aufliegen kommt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fensterbank (6) von derTrägerelemente-Unterseite (18) flächig kontaktiert wird.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnungen (13), betrachtet in geschlossener Stellung des Fensterelementes (2), in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung übereinander angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerungselement (11) im Bereich des unteren Viertels des Fensterelementes (2), vorzugsweise im Bereich eines im Wesentlichen horizontal verlaufenden unteren Querrahmenelementes (16) des Fensterelementes (2) angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (12) im Wesentlichen unter einem rechten Winkel zur Aufstandsfläche (8) des Trägerelementes (7) angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (12) in einem vom Trägerelement (7) abgewandten und dem Fensterelement (2) zugewandten Endbereich (12c) abgerundet oder abgeschrägt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (12) eine Kontaktierfläche (20) aufweist, welche bei geschlossener Stellung des Fensterelementes (2) auf dem Fensterelement (2) oder auf einem am Fensterelement (2) angebrachten Anschlagelement (21) zum Anliegen kommt, wobei es sich beim Anschlagelement (21) vorzugsweise um das Lagerungselement (11) handelt.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei, vorzugsweise genau zwei Haltebügel (8) pro Trägerelement (7) vorgesehen sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim Fensterelement (2) um einen Fensterflügel (2a) handelt.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim Fensterelement (2) um einen Fensterladen (2b) handelt.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (7) an einer einem Raum (24) zugewandten Innenseite (22) des Fensterelementes (2) angeordnet ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (7) an einer einem Raum (24) abgewandten Außenseite (23) des Fensterelementes (2) angeordnet ist.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (7) um eine im Wesentlichen vertikale Schwenkachse (25) gegenüber dem Fensterelement (2) verschwenkbar ist, wobei die Schwenkachse (25) vorzugsweise in einem Endbereich der Längserstreckung (26) des Trägerelementes (7) angeordnet ist.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (7) an zumindest einem vom Fensterelement (2) abgewandten Eckbereich abgerundet oder abgeschrägt ist. Hierzu 6 Blatt Zeichnungen 7/13
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN106593264A (zh) * 2016-12-23 2017-04-26 宁波江北瑞臣工艺品设计有限公司 一种能使花盆转动且光照均匀的窗户
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