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Verfahren und Einrichtung zum luftdichten Abschliessen der dem Ein-und Ausführen eines Trockengutes dienenden Öffnungen von Vakuumkammern.
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Bronze versehen. Die dritte Rolle. M berührt die beiden andern Rollen längs der Erzeugenden 22 und 23, wodurch ein trockener luftdichter Rollenverschluss entsteht und besitzt einen nachgiebigen Mantel 20, z. B. aus Gummi, der auf der Walze 19 aufvulkanisiert ist. Die Walzenkörper sind aus Eisen hergestellt und auf geeignete Weise mit Stahlwellen 18, 21 (Fig. 2) bzw. 62, 63, 64 (Fig. 3) verbunden.
Um die Rollen 15 und 16 gegen das Gehäuse 24 der Kammer A luftdicht abzuschliessen, wird der Erfindung gemäss eine Dichtungsilussigkeit 25, z. B. Wasser (Fig. 2) verwendet. Diese wird durch ein Rohr 26 in eine Schale 27 eingeführt, die aus einem Teil der Gehäusewand 24 gebildet und so angeordnet ist, dass sie mit der Walze 16 einen Flüssigkeitsverschluss bildet. Auf diese Weise ist der Raum zwischen dem Umfang der Walze und den oberen Teilen des sie umschliessenden Gehäuses vollkommen gegen die Vakuumkammer abgedichtet. Das überschüssige Wasser fliesst über den Rand 28 der Schale 27 in eine Vertiefung 29, von wo es durch ein Rohr 30 abläuft.
Um zu verhindern, dass die Dichtungsilussigkeit zwischen der Schale 27 und dem Umfang der Walze 16 hindurchfliesst und so in die Vakuumkammer gelangt, wird mit der Schale 27 ein einstellbarer Abstreicher oder Abdichtungskörper 100 verbunden,. der in Fig. 5 in grösserem Massstabe dargestellt ist.
Er besteht aus einem Berührungsteil 31, der gegen den Bronzemantel16 anliegt und einen engen Spalt 32 freilässt. Der vorzugsweise aus Gummi hergestellte Teil 31 ist einstellbar, um den Durchtrittsspalt 32 entsprechend dem Grade des Druckes, den der Teil 31 auf den Umfang der Metallwalze 26 ausübt, vergrössern oder verkleinern zu können. Der Teil 31 passt mit seiner Oberfläche 33 in die sich nach aussen erweiternde Öffnung 34 des Gehäuses 24. In den Gummiteil 31 wird ein Luftsehlauch 35 aus elastischem Stoff sowie ein einstellbares Metallglied 36 eingesetzt, in welches das Ende eines mit einer Mutter 38 versehenen Bolzens 37 eingreift.
Der Teil 31 wird durch Aufschrauben der Mutter 38 gegen das Gehäuse 24 hin angezogen, dadurch gleitet der konische Metallteil 36 an den schrägen Flächen des Gummikörpers 31 entlang und legt ihn dadurch in der Höhlung 34 fest. Der gegen die Walze 16 anliegende Teil 39 des
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nach abwärts fliessen kann. Wenn trotzdem geringe Flüssigkeitsmengen durch den Spalt 32 hindurchtreten, so fliessen diese in die Senkung 40 und werden von hier durch ein an einen Minderdruckbehälter oder eine Pumpe. angeschlossenes Rohr 41 entfernt.
Der Druck innerhalb des Luftschlauches 35 wird zweckmässig so eingestellt, dass am Bronzemantel 16 eine Flüss ! gkeitsschiehte in Form einer dünnen Haut haften bleibt, wodurch die Dichtungsflüssigkeit zugleich als Schmiermittel wirkt und verhindert, dass der Teil 39 infolge Reibung am Bronzemantel zu stark abgenutzt wird.
Um zu verhindern, dass die an der Walze 16 haftende Flüssigkeitsschichte auf die Gummiwalze 19 und von dieser auf die Papierbahn oder ein anderes in der Kammer zu behandelndes Gut 42 übertragen wird, wird sie vorher von der Walze 16 entfernt. Zu diesem Zwecke ist ein luftgefüllte, vorzugsweise aus elastischem Stoff 44 bestehender Abstreicher 43 vorgesehen (Fig. 2), der an seinen Enden durch Befestigungsschrauben 45 zusammengehalten wird und sich um den mit Pressluft gefüllten Schlauch 46 herumlegt.
Der Teil 44 wird daher gegen den Umfang der Walze 16 angedrückt und entfernt hiedurch die an diesem haftende Flüss : gkeitsschicht. Die an der Walze gegebenenfalls noch haftenden Flüssigkeits- teilchen können durch einen zweiten, hinter dem Abstreifer 43 vorgesehenen Abstreifer 49, der auf die gleiche Weise ausgestaltet ist wie der Abstreifer 100 (Fig. 5), vollkommen von dem Umfang der Walze 16 abgestreift werden.
Die gleichen Abdichtungsmassnahmen sind auch für die zweite Bronzewalze 15 vorgesehen, die in Berührung mit einer Abdiehtungsflüssigkeit 50 im Sinne des Uhrzeigers umläuft. Die Flüssigkeit strömt durch den Einlass 52 in den Behälter 51. Zur Abdichtung bzw. zum Abstreichen der Flüssigkeit werden die gleichen Mittel verwendet wie bei der Walze 16. Dem Abstreicher 100 entspricht hier der Abstreicher 100'und den Abstreichern 43 und 49 die Abstreicher 43'und 49'.
Die Diehtungsflüssigkeit gelangt durch den engen Spalt 32 in Gestalt einer dünnen, am Umfang der Walze 15 anhaftenden Haut in den Teil 53 des Behälters 51, der Überschuss der Flüssigkeit wird durch ein Überlaufrohr 54 abgeleitet.
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(Fig. 2) liegt, steht unter dem Vakuum der Kammer A, während der Teil der Dichtungsilüssigkeit zur Linken des Spaltes 32, Atmosphärendruck ausgesetzt ist, so dass der Durchtritt 32 gewissermassen die Trennlinie zwischen Vakuum und Atmosphärendruck bildet.
Um zu verhüten, dass Spritz-oderFlugwasser aus dem Behälter 51 in die Vakuumkammer gelang1, ist an der Kante 55 des Behälters 51 ein Streifen 56 aus Filz oder ähnlichem Stoff befestigt, der durch ein Metallsims 57 gestützt wird. Bisweilen verwendet man zwischen den Walzen 15 und 16 ein Schild 58.
Die Walzen der Austrittsöffnung 0 (Fig. 3) der Vakuumkammer werden auf genau die gleiche Weise abgedichtet wie die Eintrittsöffnung B, die entsprechenden Teile der Abdichtungen haben in Fig. 3 die gleichen Bezugszeichen erhalten.
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Einrichtung mit hoher Geschwindigkeit betrieben werden soll. In diesem Falle sind der Erfindung gemäss auch die Stirnflächen durch Wasser oder eine andere Flüssigkeit abgedichtet, die nur eine dünne Haut bildet und gleichzeitig als Schmiermittel wirkt.
Die zur Abdichtung der Stirnflächen der Walzen durchgeführten Massnahmen sind in Fig. 6
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gehäuse 24 befestigt ist und ebene Passflächen 67, 68 und 69 aufweist. Ein Deckel 70 schütztdas Kugel- lager 63. In besonderen Fällen erhält auch die Gummiwalze 19 Lager, mittels welcher die Walze etwas gehoben oder gesenkt und somit der Druck zwischen ihr und den andern Walzen geregelt werden kann.
Auf der Stirnfläche der Walze 16 ist ein Metallring 71 aufgesetzt, der sich unmittelbar auf die ebenen, gesehmierten Flächen 67, 68 der Kopfplatte 66 legt. Zwischen dem metallischen Dichtungs- ring 71 und der Stirnfläche der Walze 16 wird ein federndes Glied, z. B. ein Gummiring 72 eingeschaltet, der den Zweck hat, den Dichtungsring 71 elastisch gegen die feststehenden Flächen 67 und 68 der Kopfplatte 66 zu drücken. Der Metallring 71 liegt unmittelbar auf einem andern Ring 73, den in die Stirnfläche der Walze eingesetzte Bolzen 74 gegen Verdrehung sichern. Die Muttern 75 halten den Gummiring 72 an der Walze 16 fest. Die gleiche Anordnung ist natürlich auch auf der andern Stirnfläche der Walze 16 sowie an den Stirnflächen der Walze 15 getroffen.
Die Gummiwalze 19 ist an ihren Stirnflächen mit je einem L-förmigen metallischen Dichtungring 76 versehen. Dieser liegt mit seiner Seite 77 auf den ebenen Schmierllächen 68, 69 der Kopfplatte 66.
Der andere Schenkel 78 des Ringes 76 ruht auf dem metallischen Dichtungsring 71 der Walzen 15 und 16.
Die Elastizität des Mantels 20 der Gummiwalze 19 genügt, um den metallischen Dichtungsring 76 fest gegen die Berührungsflächen 68 und 69 der Kopfplatte 66 anzupressen. Die Ringe 76 und 71 legen sich somit derart gegen die Kopfplatte 66, dass sie einen luftdichten Verschluss bilden und infolgedessen den Eintritt von Luft um die Stirnflächen der Walzen herum unmöglich machen. Beide Enden der Gummiwalze 19 sind miteinander vollkommen gleichen Metallreibringen 76 ausgerüstet. Die zum Schmieren dieser Flächen benutzte Flüssigkeit bildet eine dünne Schicht, die als Dichtungsflüssigkeit wirkt und verhindert, dass Luft um die Stirnflächen der Walzen herum in die Vakuumkammer A eintritt.
Als Dichtungsilüssigkeit wird ein Schmieröl verwendet, das von einer Büchse 78 aus mittels des Rohres 79 eingeführt wird und die Reibringe 71 und 76 sowie die Reibungsflächen 67, 68 und 69 der Kopfplatte 66 einfettet.
Die in Fig. 3 dargestellten Walzen 59 und 60 sowie die Gummiwalze 61 weisen die in Fig. 6 dargestellte Dichtungsanordnung gleichfalls auf.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende :
Ein nasser Streifen 42 aus Papier oder aus einem ändern Stoff, der innerhalb der Vakuumkammer behandelt werden soll, wird in die Eintrittsöffnung B der Kammer A hineingezogen, sobald er mit der Bronzewalze 15 und der Gummiwalze 19, Fig. 1 und 2, in Eingriff kommt.
Die Gummiwalze 19 drückt
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tritt nun in die Kammer li ein, läuft über die Leitwalze 80 um die Trockentrommel 1, an die sie durch einen besonderen Filz 6 angedrückt wird, dann um die Trommeln 2,3, 4, 5 stets in wirksamem Eingriff mit den einzelnen Filzen-6, ferner über die Führungswalze 81 und endlich aus der Öffnung C durch den trockenen luftdichten Rollenverschluss zwischen der umlaufenden Bronzewalze 59 und der Gummiwalze 61 (Fig. 1 und 3) ins Freie hinaus.
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mit einer Ablenkungsplatte 84 die Papierbahn vor einer Berührung mit der Walze 60.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung ruht die Walze 19 ganz oder teilweise auf den Walzen 15 und 16. Diese in Fig. 6 dargestellten Walzen sind in der Kopfplatte 66 gelagert. Die Platte 66 kann zum Nachsehen oder Säubern des Getriebes entfernt werden, wodurch die Enden der Walzen ihres Lagers beraubt würden. Deshalb ist es zweckmässig, eine Anzahl von Schraub stÜtzen 87 anzubringen (Fig. 4). Diese Stützen werden in mit Gewinden versehenen HÜlsen 85 eingeschraubt, die ihrerseits in Naben 86 des Gehäuses 24 eingesetzt sind.
Die Enden dieser Schraubstützen haben Ver- tieflmgen 88 zum Angriff eines Werkzeuges oder eines Schraubenschlüssels, mit deren Hilfe sie aus der Hülse herausgeschraubt werden können. Während des Betriebes sind die Sehraubstiitzen von den Rollen zurückgezogen. Vorzugsweise werden zwei solcher Schrauben 87 in einem Winkel zueinander angeordnet. um eine der schweren Metallwalzen in geeigneter Weise zu tragen (Fig. 2 und 3). Bevor die Kopfplatte 66 entfernt wird, erhalten die Stützen die in Fig. 4 punktiert gezeichnete Lage ; sie halten dann die Walzen unabhängig von der Platte 66, die nunmehr abgenommen werden kann. Ist die Kopfplatte wieder auf-
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Die Erfindung ist insbesondere geeignet zum Trocknen von Papierbahnen, sie kann aber auch zum Trocknen von Textilstoffen, beispielsweise nach dem Waschen, Bleichen, Färben oder andern Behandlungsarten, bei denen eine Flüssigkeit mit den Stoffen in Berührung kommt, benutzt werden.