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FlügelradmesserfürFlüssigkeitenundGase.
Die Erfindung betrifft einen Flügelradmesser für Flüssigkeiten oder Gase, bei welchem das zu messende Mittel durch Bohrungen in der einen wellenförmigen Stirnfläche in die Messkammer eintritt.
Erfindungsgemäss weist auch die gegenüberliegende Stirnfläche, an welcher das zu messende Mittel aus der Messkammer austritt, Wellen auf. und die beiden Stirnflächenkörper sind um die Messradaehse gegeneinander verdrehbar. Die der Eintrittseite gegenüberliegenden wellenförmigen Fiihrungsflächen sind nach einer Sehraubenflärhe angeordnet, so dass die Wellentäler in der einen Richtung immer tiefer werden, während die Erhöhungen, die Wellenberge, alle in einer Ebene liegen. Das Messrad kann an einem oder beiden Flügelenden zur Radebene mehr oder weniger abgebogen sein, so dass durch Änderung des Winkels,
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kann.
Das die Kanäle für den Zutritt des Mittels zum Flügelrad tragende Stück ist in weiterer Ausbildung der Erfindung mit einer zentralen Durchbrechung versehen, welche mit einer durch eine besondere Dichtung vom Eintritte des zu messenden Mittels abgedichteten leicht zugänglichen Kammer verbunden ist, welche Kammer bei Flüssigkeiten zur Aufnahme mitgerissener Unreinigkeiten oder allenfalls zu lösender chemischer Zusätze, bei Gasen auch zum Zusetzen von Riechstoffen dienen kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Auführungsform veran-
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so dass die durch eine (nicht gezeichnete) Stopfbüchse nach dem Zählwerke führende Achse unmittelbar den Eiehzeiger tragen kann. Im Gehäuse 1 sind noch der das Messrad aufnehmende Messraum 6 sowie der Abflussraum 7 vorhanden, die durch einen Kanal 8 miteinander verbunden sind. In den Raum 7 ist ein Führungskörper 9 eingebaut, dessen Bohrung ein ruhiges Abfliessen des zu messenden Mittels bewirkt. Dieser Körper 9 passt mit einem kegeligen Stutzen in das Anschlussstück 10, so dass ein dünner eingelegter Dichtungsring eine verlässliehe Abdichtung bewirkt. Die Messkammer 6 ist auf der inneren Seite durch die Stirnwand 2'der Kammer 2 begrenzt.
Diese Wand 2'ist nach einer Schraubenfläche gekrümmt und durch bis zu einer zur Achse senkrechten Ebene reichende radiale Rippen oder Wellen 12,
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gestaltet ist, wobei an den Wellenflanken die Mündungen 16 der Zuflusskanäle 17 liegen. Der Leitkörper 15 ist gege die Stirnwand 2'verdrehbar, so dass der Strömungsweg des die Messkammer durch- strömenden Mittels geändert und damit sowohl die Empfindlichkeit des Messers als auch die Eichkonstante im gewünschten Sinne beeinflusst werden kann.
In den Abwicklungen in Fig. ö und 6 sind verschiedene
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dient zur Aufnahme von Unreinigkeiten, die durch das Einströmsieb 26 durchgerissen wurden und durch das Rohr 20 hindurchgefallen sind, es können aber auch in diesen Behälter chemisch wirkende Stoffe, z. B. solche zum Weichmachen von Wasser oder Riechstoffe beim Messen von Gasen eingeffillt werden, welche dann langsam zur Wirkung kommen.
Die Flügel des Messrades sind radial zur Achse an dieser befestigt und ihre Flächen stehen zu einer senkrecht zur Achse gelegten Ebene geneigt. Gemäss der Erfindung sind die axialen, also die dem Boden und der Decke zugekehrten Enden der Flügel gegenüber der übrigen Flügelfläche abgebogen, so dass die Flügel eine gebrochene Fläche bilden und die beiden Randstreifen 29 und 30 (Fig. 4) unter anderem Winkel gegen die zur Achse normale Ebene liegen als die übrige Flügelfläche. Hiedurch wird aber auch der Aufschlagwinkel, unter dem der aus den Öffnungen 16 tretende Strahl auf die Messflügel- flächen auftrifft, beeinflusst und mit ihm die Eichkonstante des Messers geändert.
Sind die Flügel, wie üblich, aus Zelluloid hergestellt, so ist das Biegen der Flügel nach vorherigem Erweichen durch Eintauchen in heisses Wasser leicht und rasch auszufähren.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flügelradmesser für Flüssigkeiten und Gase, bei welchem das zu messende Mittel durch Bohrungen in der einen wellenförmigen Stirnfläche in die Messkammer eintritt, dadurch gekennzeichnet, dass auch die gegenüberliegende Stirnfläche (2'), an welcher das zu messende Mittel aus der Messkammer (6) austritt, Wellen (12, 13, 14) aufweist, und die beiden Stirnflächenkörper (15 und 2') um die Messradaehse gegeneinander verdrehbar sind.