AT112446B - Reinigungsvorrichtung, insbesondere für Trinkgefäße. - Google Patents

Reinigungsvorrichtung, insbesondere für Trinkgefäße.

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AT112446B
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Austria
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cleaning device
brushes
disc
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spindle
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Inventor
Franz Rahsl
Josef Flandorfer
Original Assignee
Franz Rahsl
Josef Flandorfer
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Reinigungsvorrichtung, insbesondere für Trinkgefässe. 



   Die bekannten   Reinigungsvorrichtungen für Trinkgefässe,   bei welchen die in das Gefäss ragenden Bürsten durch das Spülwasser z. B. mittels einer Turbine in drehende Bewegung versetzt werden, haben den Nachteil, dass sich die Bürsten nicht der Gefässform anpassen können und dass der   Wasserverbraueh   
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 bar gelagerten inneren Bürsten vorgeschlagen worden, doch ist deren Wirkung nur von der Fliehkraft abhängig, was   keine verlässliche Reinigung verbürgt   und eine wesentliche Steigerung des betriebs-   mässigen Anpressungsdruckes der Bürsten ausschliesst.   



   Die Erfindung bezieht sich auf derartige   Reinignngsvorrichtungen, bei welchen   das Ventil für   den Zufluss   des   Spühvassers durch   Aufsetzen des Gefässes geöffnet wird und bezweckt, die erwähnten Nachteile zu vermeiden und durch eine besondere Bauart verschiedene Verbesserungen der Wirkungsweise zu erzielen. 



   Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass das Bürstensystem mit dem Triebrad einer Turbine kuppelbar ist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 in Draufsicht veranschaulicht. 



   In den Boden eines zylindriselien Behälters 29 ist ein Ventilkörper 8 eingesetzt. dessen Ventilkegel   3J eine Spindel 33 trägt,   die hinter der   Dichtungsfläche   radiale, in einen zentralen Zuflusskanal 3J für das Spülwasser mündende Bohrungen aufweist. Auf der Spindel   33   ist ein Zahnrad 10 lose drehbar und eine Scheibe 9 fest angeordnet, welche als Teile einer Reibungskupplung ausgebildet sind. Auf einen Ansatz der Scheibe 9 ist eine Scheibe 36 gegen Drehung gesichert aufgeschoben und durch eine als Mutter 
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   dessen Innenfläche Bürsten   6 vorgesehen sind, die zur Reinigung des Randes des von oben aufgesetzten GefäBes 1 dienen.

   An der Oberkante der Scheibe 36 sind ferner Winkelhebel mit ungleich langen Armen 
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 tragen, während die langen Arme 3 durch Schlitze des Trichters 37   durehschwingen   können. Die Winkel stehen unter der Wirkung von an der Scheibe   36   angreifenden Zugfedern   i,   die die Hebel und damit die Bürsten 38 stets gegen die Mitte zu verschwenken trachten. Die Bürsten 38 sind mittels Hülsen 2 an eng gewundenen, nachgiebigen Schraubenfedern 4 verschiebbar. die an den kurzen Armen der Winkelhebel befestigt sind und daher elastische Träger bilden. Auf dem Rand des Behälters ist ein eingezogener Ring 32 angeordnet, der das   Spülwasser auffängt.   



   Mit dem Zahnrad 10 steht ein Ritzel 11 in Eingriff, das fest auf der Welle 12 des Laufrades 14 einer kleinen Freistrahlturbine angeordnet ist. Das Turbinengehäuse 15 erhält den Wasserzufluss durch 
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 vorgesehen, durch welches das Wasser nach der Spülarbeit austritt. 



   Beim Aufsetzen und   Niederdrücken   des Gefässes auf die längeren Arme 3 der federbelasteten Winkelhebel wird das ganze System   36,   9,   33   gesenkt und dadurch der   Vl :'ntilkegel 3J von   seinem Sitz abgehoben und die Kupplung 9. 10 eingerückt. Das   im Ventilkörper befindliche   Wasser strömt durch die radialen Bohrungen und den Kanal   35   der Spindel 33 zur Spritzdüse 7. Gleichzeitig wird durch das aus der Leitung 22 nachströmende Wasser das Laufrad der Turbine beaufschlagt und das Bürsten-   system über die Zahnräder 7. !   und 1 in Drehung versetzt.

   Die Bürsten 6 bearbeiten den Rand des 

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 unter Abschluss des Ventils und   Ausrückung   der Kupplung unter dem Druck des Wassers auf die Rückseite des Ventilkegels in die Ausgangsstellung zurück. Infolge der Sperrung des Wasserzuflusses kommt auch die Turbine ausser Betrieb. Die Bürsten ? nehmen unter der Wirkung der Federn   5   wieder die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung ein, so dass die Vorrichtung von neuem betriebsbereit ist. 



   Von den Vorteilen der Bauart sind besonders folgende hervorzuheben. Die Inbetriebsetzung erfolgt durch blosses Aufsetzen des Gefässes, u. zw. unmittelbar und ohne   unnützen Wasserverbrauch.   



  Dasselbe gilt in der Umkehrung beim Abheben des   Gefässes. Die   Bürsten passen sich in entsprechenden Grenzen jeder Gefässform an und treten sofort in Wirksamkeit. Die inneren Bürsten können erforderlichenfalls durch stärkeres Niederdrücken des   Gefässes fester   an dessen   Innenwandung   angedrückt werden, wobei jedoch ein   Übermass   durch ihre federnde Lagerung vermieden wird. Dieser Umstand ist insbesondere bei unrunden Trinkgläsern von Vorteil. Die Nachgiebigkeit der inneren Bürsten in der Längsrichtung ermöglicht auch die Reinigung von niedrigen Gefässen in gleicher Weise. Beide Bürstengruppen erfordern   nur eine Spüleinriehtung. Für   das Spül und Betriebswasser ist nur ein Ventil notwendig.

   Die durch das Aufsetzen des Gefässes ausgelösten Wirkungen werden stossfrei herbeigeführt 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Reinigungsvorrichtung insbesondere für Trinkgefässe, bei welcher die drehbaren Bürsten durch das Spülwasser angetrieben werden und das Ventil für den Zufluss des Spülwassers durch Aufsetzen des Gefässes geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das   Bürstensystem mit dem   Triebrad einer Turbine kuppelbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Reinigungsvorriehtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer einen Zuflusskanal (35) für das Spülwasser enthaltenden Spindel (33) des Ventilkegels ein von der Turbinenwelle angetriebenes Zahnrad (10) lose, sowie eine das Bürstensystem tragende Kupplungsscheibe (9) fest angeordnet ist und beide Teile als Glieder einer Reibungskupplung ausgebildet sind.
    3. Reinigungsvorriehtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bürstensystem auf einer Scheibe (. 36) angeordnet ist, die auf einen Ansatz der auf der Spindel (33) befestigten Kupplungsscheibe (9) gegen Drehung gesichert aufgeschoben und durch eine auf das obere Ende der Spindel (33) aufgesetzte Spritzdüse (7) gesichert ist.
    4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bürstensystem aus mehreren mit der Scheibe (36) starr verbundenen, auf einer nach oben offenen Kegelfläche im Kreise angeordneten Bürsten (6) für den Gefässrand und an der Scheibe (36) gelenkig gelagerten Bürsten (38) fuir das Gefässinnere bestehen.
    5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Bürsten (38) auf dem einen Arm eines radial verschwenkbaren Winkelhebels (3) angeordnet ist, dessen anderer schräg nach oben ausladender Arm (3) einen Anschlag für den Rand des Gefässes bildet.
    6. Reinigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Bürsten (38) mittels Hülsen auf an dem Winkelhebel starr befestigten, eng gewundenen EMI2.2
AT112446D 1926-07-27 1926-07-27 Reinigungsvorrichtung, insbesondere für Trinkgefäße. AT112446B (de)

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