AT112500B - Verfahren zum Herstellen von mit Glaskügelchen od. dgl. verzierten Fäden. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von mit Glaskügelchen od. dgl. verzierten Fäden.

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AT112500B
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Maria Chaloupka
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Maria Chaloupka
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  Verfahren   znm   Herstellen von mit Glaskiigelchen od. dgl. verzierten Fäden. 
 EMI1.1 
 mit kleinen   Kügelehen   oder Stückehen aus Glas oder seinen Ersatzstoffen, kÜnstlichen oder natürlichen Harzen usw. Gemäss der Erfindung werden die Fäden, wie   Baumwollfäden,   Seidengarne usw. mit einem dickflüssigen Klebemittel, wie Lösungen von   Zelluloseäthern   oder-estern, Kautschuk usw., überzogen oder an einzelnen Stellen bedruckt und auf das noch klebrige Bindemittel kleine Kügelchen oder Stückehen aus Glas usw. aufgebracht.

   Die so aufgebrachten Glaskügelchen usw., welche   zweckmässig   einen Durchmesser von   0'25   bis 1   nun   aufweisen, umgeben die Fäden allseits, indem sie sich rundum an der ganzen Länge des Fadens oder nur an den bedruckten Stellen anlagern. 



   Es ist zwar bekannt, Stoffe mit einem Klebemittel zu bestreichen oder zu bedrucken und dann mit kleinen Glaskügelehen oder Perlen zu bestreuen. Auf diese Weise verzierte Stoffe weisen aber nicht annähernd die Mannigfaltigkeit und Schönheit auf, als es mit den gemäss der Erfindung verzierten Fäden, welche dann weiter zur Herstellung von Stoffen und Geweben aller Art oder zum   Aufnähen   oder Sticken auf solche verwendet werden, erreicht werden kann. 



   Da die   Glaskugelchen nur   mit einer kleinen Fläche am Faden haften, ist es zweckmässig, nach Auftrocknen des Bindemittels die verzierten Fäden noh mit einem dünnflüssigen, zweckmässig durchsichtigen Überzugslack zu überziehen. Dieser Lack, der   zweckmässig   in der Form eines Bades verwendet wird, erfüllt auch teilweise die Zwischenräume zwischen den einzelnen   Glasstücken   und gewährleistet ein sicheres Haften der Verzierung.   Natürlich muss   der Lack eine gewisse Geschmeidigkeit besitzen, damit die Fäden nach dem Trocken nicht brechen und die Verzierung beim Biegen nicht abspringt. Als Überzug eignen sich auch die Zelluloseester- und -ätherlösungen, die Zaponlacke,   Kantschuklösungen   usw. 



   Durch Verwendung und passende Wahl von farbigen   Glaskügelehen, färbiger Überzugslacke   und farbigen Fäden sowie auch durch Zumischen von Metallpulvern zu den Lacken können die mannigfaltigsten Effekte erzielt werden. 



   Dadurch, dass die   Glaskügelchen   den Faden   ringsumgeben,   erhalten solche Fäden das Aussehen von aufgefädelten Glasperlen, zeichnen sich aber von solchen dadurch aus, dass sie weit höhere Lichtbrechungseffekte zeigen und bei einem Zerreissen des Fadens natürlich keine Perlen abfallen können. 



  Letzterer Umstand ist namentlich bei der Herstellung von Stoffen oder Geweben aus solchen und gewöhnlichen Fäden, sowie bei der Herstellung von Fransen oder sonstigen Posamenteriewaren von Bedeutung, da die Haltbarkeit gegenüber Fäden mit aufgefädelten Perlen eine ungleich höhere ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Verfahren zum Herstellen von mit   Glaskügelchen   od. dgl. verzierten Fäden, Drähten oder Schnüren aller Art, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden mit einem geeigneten Bindemittel ganz oder 
 EMI1.2 
 aufgetragen werden, so dass letztere den Faden ringsum umgeben. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verzierten Fäden mit einem durchscheinenden, hellen oder gefärbten elastischen Lack überzogen werden.
    3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Faden mit einer oder mehreren Farben versehen ist, um die Mannigfaltigkeit der Verzierung zu erhöhen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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