AT112532B - Verfahren zur Formung und Glättung der Oberfläche von gummiumhüllten elektrischen Kabeln od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Formung und Glättung der Oberfläche von gummiumhüllten elektrischen Kabeln od. dgl.

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AT112532B
AT112532B AT112532DA AT112532B AT 112532 B AT112532 B AT 112532B AT 112532D A AT112532D A AT 112532DA AT 112532 B AT112532 B AT 112532B
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smoothing
rubber
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cable
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Inventor
Alfred Ing Roth
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Kabelfabrik Und Drahtindustrie
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Formung und   Glättung   der Oberfläche von gummiumhüllten elektrischen
Kabeln od. dgl. 
 EMI1.1 
 unrunder und nicht glatter Oberfläche aus der Schlauchmaschine (Spritzmaschine) austreten. Besonders bei den sogenannten Schlauchkabeln, die unter einer   Gummihülle   zwei oder mehrere verdrillte Leiter besitzen, tritt dieser Mangel besonders deutlich auf. Die Steigung der einzelnen Leiter hebt sich deutlich an der Oberfläche des Sehlauchkabels ab, so dass die Oberfläche wellenförmig verläuft, was besonders bei stärkeren Kabeln dieser Art sehr   unschön   und störend wirkt. 



   Nach der Erfindung wird die Formung und Glättung der Oberfläche von gummiumhüllten elektrischen Kabeln od. dgl. nach ihrem Austritt aus der Spritzmaschine abschnittweise (absatzweise) durch eine Pressform bildende Pressplatten oder fortlaufend durch kalibrierte Presswalzen durchgeführt, derart, dass Kabel beliebiger Länge gepresst werden können. 
 EMI1.2 
 
Am einfachsten wird das Verfahren in der Weise ausgeführt, dass man vorerst ein kurzes Stück, z. B. einen halben Meter des Kabels spritzt, die Spritzmaschine abstellt und das umspritzte   Kabelstück   zwischen Pressplatten glatt und rund presst, dann ein weiteres halbes Meter des Kabels spritzt, wieder die Spritzmaschine abstellt und das zweite Kabelstück presst usw.. bis die ganze Kabellänge gespritzt und glattgepresst ist. 



   In Fig. 1 und 2 ist diese Fabrikationsweise schematisch dargestellt. So lange die Pressplatten   pi'pus   auf das Kabel k pressen, steht sowohl die Spritzmaschine s als auch die Auflaufspule a still. Erst bis die Pressplatten ausser Aktion treten und auseinandergehen (Fig. 2), beginnt die Spritzmaschine von neuem zu arbeiten und die Ablaufspule setzt sich in Bewegung ; die Spritzmaschine liefert ein neues Kabelstück unter die Pressplatten, während das bereits gepresste Kabelstück auf die Spule a läuft. 



   In Fig. 3 ist eine etwas abgeänderte Fabrikationsweise schematisch dargestellt, die ein kontinuierliches Arbeiten der   Schlauehmaschine   ermöglicht. Die Schlauchmaschine s arbeitet fortgesetzt auf den   Durchhang   d des Kabels, während die Auflaufspule a absatzweise das gepresste Kabelstück aufspult und das nächste zu pressende Kabelstück aus dem Durchhang   d   unter die Pressplatten p1, p2 nachzieht. 



   Eine vollkommen kontinuierliche Fabrikationsweise erzielt man, indem man bewegte Pressplatten verwendet. Die Pressplatten schreiten während des Pressens mit dem Kabel vor, während sie nach dem Pressen auseinander gehen und sich nach rückwärts bewegen, um von neuem in Aktion zu treten. In Fig. 4 ist diese Fabrikationsweise in einer beispielsweisen Anordnung schematisch gezeichnet. Die Press- 
 EMI1.3 
 gepresste Stück in Angriff zu nehmen. 



   In Fig. 5 und 6 ist eine beispielsweise Ausführungsform der Pressplatten gezeichnet. 



   Das   erfindungsgemässe   Verfahren kann aber auch auf andere Weise, z. B. mittels Presswalzen ausgeführt werden. Auch dieses Verfahren ermöglicht eine kontinuierliche Fabrikationsweise. In Fig. 7 ist diese Fabrikationsweise ebenfalls in einer beispielsweisen Anordnung schematisch gezeichnet. Hier wird die Glättung in der Weise ausgeführt, dass zwei Walzenpaare u'1 u'2 und u'3, u'4, die gegeneinander um   900 versetzt   sind, das durchlaufende Kabel pressen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In Fig. 8 und 9 ist eine beispielsweise Ausführungsform eines solchen Presswalzenpaares gezeichnet. 



   Selbstverständlich kann das   erfindungsgemässe   Verfahren auch auf Kabel, die auf Gummipressen, z. B. auflongitudinalen Gummipressen oder auf andere Weise ihre   Gummihülle   erhielten, angewendet werden. Auch hier können zur Glättung ruhende oder bewegte Pressplatten oder Presswalzen auf ganz dieselbe Art, wie dies an Hand der Zeichnung beschrieben wurde, verwendet werden. 



   Von Vorteil wird es sein, die Pressplatten bzw. die Presswalzen zu heizen und so gleichzeitig mit dem Glattpressen eine teilweise oder gänzliche Vulkanisierung der   gummiumhüllten   Kabel zu erzielen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Formung und Glättung der Oberfläche von   gummiumhüllten   elektrischen Kabeln   ) d. dgl.   mittels kalibrierter Pressorgane, dadurch gekennzeichnet, dass die Formung und Glättung der Kabel abschnittweise (absatzweise) durch eine Pressform bildende Pressplatten oder fortlaufend durch kalibrierte Presswalzen geschieht, derart, dass Kabel beliebiger Länge gepresst werden können. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. das Kabel wirken oder ausser. Wirksamkeit gesetzt sind (Fig. 3).
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere bewegte Press- EMI2.2
AT112532D 1925-12-31 1925-12-31 Verfahren zur Formung und Glättung der Oberfläche von gummiumhüllten elektrischen Kabeln od. dgl. AT112532B (de)

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