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Kabelgehänge.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Gehänge zur leicht lösbaren Befestigung von Kabeln an den Zündkerzen von Verbrennungsmotoren oder zur Anheftung von Kabeln an Elektromotoren, bei Installationen u. dgl. Das Gehänge besteht aus einer Metallhülse a, die, ursprÜnglich zylindrisch, auf einem Teil ihrer Länge zu einem flachen, parallelwandigen Rohr zusammengedrückt ist (Fig. 1, 2, 3 und 4). Der zylindrische Teil ist mit einer Öffnung c für eine Niete versehen, die zur Befestigung des Kabels am Gehänge dient. Der Flachteil ist gleichfalls mit einer Querbohrung versehen, die so gross ist, dass sie sich an den Anschlussteil, z. B. an den Schraubenteil d der Zündkerzenelektrode anstecken lässt.
Während es bekannt war, Kabelgehänge mit U-oder V-formiger Klemmenfeder zu verwenden, ist erfindungsgemäss in den Flachteil der Hülse a eine etwa J-förmig gebogene, starke Feder eingeschoben (Fig. l, 2), deren eines Ende aus dem Gehänge so weit herausragt, dass es mit einem Ring gefangen werden kann, während das andere Federende ein Widerlager bildet. Beim Anhängen des Gehänges an die Kerze drückt man die Feder b in der Richtung zum abgerundeten Teil des Gehänges so, dass die Öffnung des Gehänges nicht mehr zwischen den Enden der Feder liegt, worauf man das Gehänge auf die Kerze ansteckt und die Feder freigibt, so dass sie auf den Bolzen der Zündkerze einen Druck ausübt.
Die Feder b kann an der Stelle, wo das Gehänge auf die Kerze aufgesteckt wird, zugeschärft werden und ebenso können die Ränder der Öffnungen in den Wänden des Gehänges (Fig. 4) geschärft sein.
Nach dem Aufstecken des Gehänges auf die Kerze drückt die Feder b den mit einem Gebinde oder mit einem Einschnitt versehenen herausragenden Teil der Elektrode d der Kerze gegen die Ränder der Öffnung am Gehänge so, dass die Ränder und ebenso die Feder mit ihrem zugeschärften Teil in das Gewinde eingreift und dadurch das Gehänge auf der Kerze sichert.
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dem Aufstecken des Gehänges auf die Elektrode gegen den abgerundeten Teil des Gehänges (Fig. 1, 2) aus ihrer Grundlage so weit nach rechts ausschwenkt, dass sie innerhalb des Gehänges über die Öffnung für das Aufstecken der Elektrode d kommt, kann die Feder so angeordnet sein, dass sie schon in ihrer Grundlage die Öffnung für das Aufstecken überdeckt (Fig. 1 und 2).
Dadurch wird erzielt, dass beim Aufstecken die Feder nicht anders ausgeschwenkt werden kann, als in der richtigen Richtung.
Die Anordnung des Gehänges nach Erfindung hat im Vergleich mit andern Gehängen folgende Vorteile :
Die Kerzenelektrode bedarf für das Aufhängen von Kabeln weder einer Mutter noch einer Rolle und es genügt nur, wenn sie mit einem Gewinde, bzw. mit einer Rille in der Breite des Gehänges versehen ist. Der Kontakt zwischen dem Kabel und der Kerze ist vollkommen, denn durch das Eingreifen des Gehänges und der Feder in das Gewinde der Elektrode ist ein Kontakt von grosser Fläche geschaffen und durch die Kraft der Feder aufrechterhalten.
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Feder b bedingt.
Der Durchmesser der Öffnung für das Aufstecken auf die Elektrode braucht nicht gleich dem Durchmesser der Elektrode à zu sein, da die etwaige Differenz durch die Aussehwenkungsmöglichkeit der Feder b ausgeglichen wird. Die absolute Verlässlichkeit des Gehänges verhindert ein Herunterfallen des Kabels
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von der Kerze während des Motorganges und einen dadurch verschuldeten Feuerausbruch, etwa durch Funkensprühung zwischen dem Kabel und metallischen Motorteilen, was besonders bei Luftfahrzeugenwichtig ist.
Die verhältnismässig grosse Länge und die kleine durch die Wände des Gehänges begrenzte Ausschwenkung der Feder haben zur Folge, dass die Feder nicht durch eine abnormale Ausschwenkung deformiert und ihre Elastizität vermindert werden kann.
Fig. 5 zeigt eine abweichende Form der Feder b.
Das Gehänge kann auch an einer Mutter des Zündkerzenanschlussstiftes angebracht werden und als Muttersicherung benutzt werden, wenn man nämlich an der Mutter eine von der konzentrischen Kreisform abweichende Anschlagfläche anbringt, an die sich die Feder des Gehänges anlegt. Nach Fig. 6 und 7 besitzt beispielsweise die Mutter e der Zündkerzenschraube d ! eine Rille, deren Grund vierkantig geformt ist. Die Feder ist hier doppelseitig ausgebildet und legt sich an zwei gegenüberliegende Flächen der Vierkantrille der Mutter e.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kabelgehänge, insbesondere zur leicht lösbaren Befestigung von Kabeln an Zündkerzen mittels einer im Kabelschuh untergebrachten Klemmfeder, dadurch gekennzeichnet, dass ein frei aus dem Kabelschuh herausragender Arm der Feder von dem durch die Anschlussöffnung hindurchgesteckten Gewindebolzen wegschwenkbar ist und nach dem Loslassen auf denselben einen Druck ausübt.