AT112672B - Vorrichtung zum Abdichten von Waggon- und Lokomotivlagern. - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten von Waggon- und Lokomotivlagern.

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AT112672B
AT112672B AT112672DA AT112672B AT 112672 B AT112672 B AT 112672B AT 112672D A AT112672D A AT 112672DA AT 112672 B AT112672 B AT 112672B
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Austria
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sealing
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wagon
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Theodor Ing Deutsch
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Theodor Ing Deutsch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Den   Gegenstand der Erfindung   bildet eine weitere Ausgestaltung der durch das Patent Nr. 102664 geschützten   Vorrichtung   zum Abdichten von   Waggon-und Lokomotivlagern.   Die Erfindung betrifft die besondere   Formgebung der Ausschnitte   der Abdichtseheiben, ferner die Vorkehrung einer dritten, 
 EMI1.2 
 Art der   leicht lösbaren Verbindung aller   drei Scheiben zum Einsetzen derselben in das Lagergehäuse. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt das Lagergehäuse teilweise aufgebrochen mit den eingesetzten Dichtungsseheiben, Fig. 2 das zum Einsetzen zusammengestellte Scheibenpaket in Vorderansicht und Fig. 3 dasselbe in Seitenansicht. 



   Zum Abstreifen des   Öles am Wellenumfang   sind zwei Scheiben 1 und   : 2 angeordnet, dip   in bekannter Weise durch die seitlichen Zugfedern 3 die Tendenz bekommen, sich   entlang ihrer Flächen gegenseitig   zu verschieben. Erfindungsgemäss ist der Ausschnitt für die Achse in beiden Scheiben nicht genau kreis-   förmig und ringsum   etwas grösser als der Achsdurchmesser, sondern wird durch zwei Halbkreise begrenzt, die genau denselben Durchmesser wie die Achse besitzen, und deren   Mittelpunkte 0, 0' (Fig.   2) in den lotrechten Mittellinie um wenige   Millimeter voneinander abstellen. Die beiden Begrenzungshalbkreise   sind durch kurze Geraden zusammengeschlossen. 



   Zum Abdichten gegen die Innenwand des Gehäuseflansches 6 ist eine dritte Scheibe 4 vorgesehen, 
 EMI1.3 
 sehen ist. Auf der Scheibe 7 sind zwei Federpaare 8,   8'und. 9, 9'befestigt,   die sich   gegen   den Innen-   flansch 7 des Gehäuses stutzen   und die drei Scheiben so abdrängen. dass der   Filzbelag o der Scheibe   4 am äusseren Flansch 6 des Gehäuses abdichtet und auch sämtliche Scheiben untereinander abdichtet. 
 EMI1.4 
 und 1 ganz ausser Eingriff gebracht werden können, müssen sie entsprechend kurz ausgeführt werden können. Um dies zu erreichen, sind die Federn 9, 9'nach einwärts gekröpft, so dass sie über den oberen   kreisbogenförmigen   Rand der Scheibe 1 greifen.

   Zum Einsetzen des Scheibenpaketes werden die Heft-   dorne 10 in die Druckknöpfe 12 gedrückt. Hiedurch werden die Scheiben 1,2 und 4 gegenseitig so gehalten,   dass die Ausschnitte eine grössere Öffnung als der   Achsdurchmesser   freigeben, so dass die Montage leicht möglich ist. Nach dem Einsetzen in das   Lagergehäuse     und     Aufschieben   auf die Achse, werden die Haftdorne durch   Einwirkung   gegen die oberen Federenden mittels eines Schraubenziehers od. dgl. aus den 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Filzscheibe bzw. deren Belag liegt naturgemäss nicht dicht an   dem Achsstummel an. Dabei-   ist es möglich, dass längs des Achsstummels Staub bzw. Wasser von aussen her eindringt. Da aber das ganze Scheibensystem durch die Federn 8 und 8'bzw. 9 und 9'gegeneinander abgedichtet ist, so ist der Eintritt von Wasser in das Innere des Lagers verhindert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Abdichten von Waggon- und Lokomotivachsen nach Anspruch 1 des Zusatzpatentes Nr. 102664, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschnitte der den Achsumfang abdichtenden Scheiben (1, 2) durch zwei Halbkreise gebildet sind, deren Abstand in der lotrechten Mittellinie gemessen, grösser als der abzudichtende Achsdurehmesser ist und deren Endpunkte durch Linien geschlossen sind. EMI2.1 bundenen, den Achsumfang abdichtenden Scheiben (1, 2) eine gegen diese frei verschiebbare Scheibe (4) vorgesehen ist, die durch Federn gegen die Gehäusewand (6) gedrückt wird, wodurch eine gegenseitige Flächenabdichtung des ganzen Scheibensystems untereinander erfolgt, so dass von aussen eindringende EMI2.2 können.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2. des Zusatzpatentes Nr. 102664, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Paar der Andruckfedern (9, 9') mit Haftdornen (10) versehen sind, die durch Ausschnitte (11) der Abdiehtungsscheibe (2) in Druckknöpfe greifen, die in der Dichtungsscheibe (4) eingesetzt sind, zum Zwecke, um alle Scheiben zu einem Paket verbinden zu können.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (9, 9') derart gekröpft sind, dass sie über den oberen Rand der Scheibe (1) greifen, zum Zwecke, die Haftdorne (10) entsprechend kurz machen zu können, damit sie in ausgelöster Stellung die Verschiebbarkeit der Scheiben nicht hindern.
AT112672D 1923-08-11 1926-07-21 Vorrichtung zum Abdichten von Waggon- und Lokomotivlagern. AT112672B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006882B (de) * 1952-10-22 1957-04-25 Nat Motor Bearing Co Inc Dichtungseinsatz fuer die Achsschenkel von Eisenbahnwagen od. dgl.
DE1018895B (de) * 1955-01-12 1957-11-07 Gaston Georges Eugene Augereau Vorrichtung zum Verankern eines in der Staubtasche einer Achsbuchse angeordneten OElabdichtungsringes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006882B (de) * 1952-10-22 1957-04-25 Nat Motor Bearing Co Inc Dichtungseinsatz fuer die Achsschenkel von Eisenbahnwagen od. dgl.
DE1018895B (de) * 1955-01-12 1957-11-07 Gaston Georges Eugene Augereau Vorrichtung zum Verankern eines in der Staubtasche einer Achsbuchse angeordneten OElabdichtungsringes

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