AT112678B - Regelvorrichtung für Bremsen, die mit Unterdruck betrieben werden, insbesondere von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Regelvorrichtung für Bremsen, die mit Unterdruck betrieben werden, insbesondere von Kraftfahrzeugen.

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AT112678B
AT112678B AT112678DA AT112678B AT 112678 B AT112678 B AT 112678B AT 112678D A AT112678D A AT 112678DA AT 112678 B AT112678 B AT 112678B
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motor vehicles
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Paul Hallot
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Paul Hallot
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Begelvorrichtullg   für Bremsen, die mit Unterdruck betrieben'werden, insbesondere von Kraftfahrzeugen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 werden. 



   Die Kammer der Ventile 10 und 16 besteht aus einem Gehäuse   20,   das mit einem Schraubstutzen 21 versehen ist, der an den Bremszylinder 22 (Fig. 2) durch ein Rohr 23 angeschlossen und anderseits durch eine Schraubkappe 24, die einen Schraubstutzen 25 trägt, mittels eines Rohres 26 mit einem Verteiler 27 irgendeiner Bauart verbunden werden kann, der mit dem Trethebel (Fig. 2) gesteuert wird.   Der Verteile. r 27 wird selbst durch eÌil Rohr 29 mit dem Z uführnngsrohrnetz 30 des Motors verbunden.   



   Die Gesamtheit der sich drehenden Teile der Vorrichtung'ist in ein mehrteiliges Gehäuse 31   (Fig. l)   eingebaut, das selbst in ein Auge 32 der Gehäusewand des Geschwindigkeitswechselgetriebes eingeschraubt ist. 



   Wenn der Wagen vorwärts läuft, treibt das Rad 3 die Schraube 4 in der Richtung des Pfeiles an. 



  Die Schraube 4 dreht hiebei die Mutter 5 und das Schwungrad 6. Das letztere verschraubt durch seine Trägheit die Mutter 5 auf der Schraube, bis die grosse Flanke der Ausnehmung 8 mit dem Anschlag 7 
 EMI2.2 
 



   Durch Niedertreten des Bremspedals 28 (Fig. 2) wird der Verteiler 27 geöffnet, die Luft des Bremszylinders 22 wird durch das Rohr 23 angesaugt, gelangt zwischen das Ventil 16 und seinen Sitz   17, strömt   durch das Rohr 26, gelangt in den Verteiler 27 und endlich in das Zuleitungsrohrnetz 30 des Motors. 
 EMI2.3 
 zustellen, und das Rad 3 und demgemäss die Schraube 4 sind bestrebt stehenzubleiben.

   Aber die Mutter 5 und das Schwungrad 6, das eine gewisse lebendige Kraft aufgespeichert hat, drehen sieh in der früheren 
 EMI2.4 
 dieser Wiedereintritt der   Luft genügend ist,   damit der in diesem Augenblick im Zylinder 22 herrschende   Unterdruck   den Rädern erlaubt, sich von neuem   zu.   drehen, nehmen das Rad 3 und die Schraube 4 die in dem Augenblick vorhanden gewesene Geschwindigkeit wieder an, und die Mutter 5 und das Schwungrad 6 
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 zurück und der Wiedereintritt von Luft hört auf. Anderseits bleibt das Ventil 16 auf seinem Sitz, denn die Feder 18 ist so bemessen, dass sie den Unterschied der Drücke, die in diesem Augenbliek auf beiden Seiten des Ventils 16 bestehen, nicht ausgleichen kann. Die Feder 19 wirkt als   Stossdämpfer.   



   Wenn das Bestreben, die Räder festzustellen von neuem eintritt, so wiederholen sich dieselben Vorgänge, und das Ventil 10 lässt die   zur Erlangung   der   Lösestellung   notwendige Luftmenge wieder eintreten. Daraus ergibt sich, dass der Stillstand des Fahrzeuges ohne Feststellen oder Gleiten der Hinterräder erreicht wird. 



   Um das Feststellen der vorderen Räder zu vermeiden, kann man z. B. das   Bremsgestänge   derart einrichten, dass, wenn die durch den Zylinder 22 auf die hinteren   Bremsen ausgeübte   Kraft ihr   Maximum   erreicht, die in diesem   Augenblick   auf die Vorderbremsen ausgeübte Kraft, z. B. neun Zehntel der erlaubtenMaximalkraftist. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist an die dargestellte Ausführungsform nicht gebunden. So kann irgendein direktes oder indirektes Kupplungsorgan zwischen der die Schraube 4 tragenden Welle und der Welle des   Gesohwindigkeitswechselgetriebes   oder jedes andere Organ angewendet werden, das sich in 
 EMI2.6 
 vorsehen, dass die sich drehende Masse 6 nicht   unmittelbar'auf   der Mutter 5 befestigt, sondern mit 5 durch irgendein passendes Kupplungsorgan verbunden wird. 



   Ebenso kann man die sich drehenden Teile der Vorrichtung innen oder aussen am Gehäuse des Geschwindigkeitswechselgetriebes oder an anderer Stelle anbringen, die Ventilkammer mit dem Bremszylinder kombinieren und die Ventile durch jedes geeignete Stellorgan verstellen. 



   Endlich kann die beschriebene Regelvorrichtung nicht nur bei Kraftfahrzeugen, sondern auch bei Fahrzeugen beliebiger anderer Art verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Regelvorriehtung für Fahrzeugbremsen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, die mit Unterdruck betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine von den Hinterrädern aus angetriebene 
 EMI2.7 
 bald durch ihre lebendige Kraft auf der Schraube eine   Scll1'aubbewegung   ausführt und bei dieser Bewegung einen Ventilsatz verstellt, welcher den Unterdruck regelt, der in dem Bremszylinder im Augenblick der   Bremsung   herrscht. 
 EMI2.8 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT112678D 1926-02-17 1927-02-16 Regelvorrichtung für Bremsen, die mit Unterdruck betrieben werden, insbesondere von Kraftfahrzeugen. AT112678B (de)

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