AT112695B - Sicherheitsschloß für Handfeuerwaffen. - Google Patents

Sicherheitsschloß für Handfeuerwaffen.

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AT112695B
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Thomas Koefler
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Thomas Koefler
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    Sicherheitsschloss für Handfeuerwaffen.   



   Bei bekannten Jagdgewehren mit innen liegenden Hähnen werden diese von der Abzugstange in Spannstellung gehalten. Dabei ist der Abzug wohl vermittels einer Sicherung gesperrt, welche aber keine genügende   verlässliche   Sicherheit gegen Selbstentladung, insbesonders bei heftigen Erschütterungen des Gewehres bietet, da die durch einen   länglichen   Hebel gebildete Abzugstange nur von einer schwachen Feder belastet bzw. gesperrt ist. Diese Feder der Abzugstange darf nämlich nicht beliebig verstärkt werden, da der Abzug sonst ein zu harter werden würde. 



   Es sind auch   Gewehrschlcsser   bekannt, bei denen eine zweiarmige Schlagfeder mit dem stärkeren Arm den Hahn und mit dem schwächeren die Abzugstange belastet und somit nur der schwächere Arm der Feder auf die Verriegelung zwischen Hahn und Abzug unterstützend einwirkt. Die Schlossteile sind dabei teilweise im Gehäusekasten, am   Schloss-und Abzugblatt   und auch am Gehäusesehweif zerstreut angeordnet. Die Sicherung selbst besteht aus mehreren Bestandteilen, die von einer eigenen Feder betätigt werden. 
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 dem Erfassen des Gewehres mit dem ausgestreckten rechten Zeigefinger von rechts nach links verschoben, dann erlauben die Einschnitte t im Bolzen e, Fig. 4 und 8, den Abzügen die zum Abfeuern erforderliche Bewegung. 



   Der Hahn h ist bei 2 im Stollen angelenkt. Das hintere Ende der   Sehlagfeder     sch   sitzt auf dem Schildzapfen s des Schlossblattes. Die Schlagfeder drÜckt nach vorn gegen den Führungsbolzen e. Dieser wirkt mit seinem gegabelten Vorderende gegen die Schildzapfen t des   Raststückes r,   die sich in halbkreisförmige Lager des Führungsbolzens einlegen. Das   Raststück   r ist in einem Einschnitt des Hahnes an diesem bei 3 angelenkt, so dass auch letzterer von der Sehlagfeder belastet ist. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel werden die Hähne beim Verschwenken des Oberhebels o durch den zurückgehenden   Verschlussri   gel v gespannt. In Fig. 3 ist der Oberhebel verschwenkt, der Versehlussriegel zurückgegangen und der Hahn gespannt. Falls der Abzug beim Spannen gesperrt ist, dann schwingt das Raststück ', wie in Fig. 2 ersichtlich, gegen den Druck der   Sehlagfeder   aus der Bahn des Abzuges, bevor es unter diesem Druck in die Rast d des Abzuges einschnappt, worauf der Hahn gespannt bleibt. War der Abzug beim Spannen nicht gesperrt, dann schwingt dieser aus der Bahn des   Raststüekes   und schnappt unter dem Druck seiner Feder f in die Bahn des   Raststückes   ein. 



   Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersteren nur dadurch, dass das schwingende   Raststück l'entfällt   und der Führungsbolzen e zu einem gleitenden Raststück ausgebildet ist. 



   Das flache Vorderende des Führungsbolzens e ist in einem Einschnitt des Hahnes geführt. Die   Schlagfeder   drückt nach vorne gegen den Führungsbolzen und dieser mit seinem Schildzapfen   w   gegen entsprechende Einschnitte des Hahnes. Beim Spannen des Hahnes gleitet der Führungsbolzen, wie in Fig. 6 ersichtlich, gegen den Druck der Schlagfeder aus der Bahn des Abzuges, bevor er unter diesem Druck in die Rast des Abzuges einschnappt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherheitsschloss für Handfeuerwaffen mit innen liegenden Hahn, dessen Verriegelung mit dem Abzug unter Belastung der Schlagfeder steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzug durch einen den Stollen des Schlossblattes und die in diesen gelagerten Abzugstücke quer durchsetzenden Riegel gesperrt wird, welcher durch die Abzugfeder vermittels der   Abzugstücke   belastet ist und wobei ein an einem   rückwärtigen Arm   des Hahnes angelenktes, von einer Spiralschlagfeder belastetes   Raststück   in die Rast des Abzuges einschnappt, um den Hahn gespannt zu halten.

Claims (1)

  1. 2. Sicherheitsschloss für Handfeuerwaffen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von aussen verstellbare Querriegel mit Einschnitten versehen ist, welche bei entsprechender Einstellung des Riegels die zum Abfeuern erforderliche Ausschwingung der Abzüge gestatten.
    3. Sicherheitsschloss für Handfeuerwaffen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige Arm des Hahnes zu einer Gabel ausgebildet ist, in welcher ein mit dem Abzug zusammenwirkendes Raststück schwingend gelagert ist, das einen Schildzapfen trägt, auf den das gegegabelte Ende des Führungsbolzens der Schlagfeder einwirkt.
    4. Sicherheitsschloss für Handfeuerwaffen nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das flach ausgebildete, mit einem Schildzapfen versehene vordere Ende des Führungsbolzens der Schlagfeder direkt in das gegabelte, mit entsprechenden Einschnitten für den Schildzapfen versehene Ende des rückwärtigen Hahnarmes eingreift.
AT112695D 1927-10-26 1927-10-26 Sicherheitsschloß für Handfeuerwaffen. AT112695B (de)

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