<Desc/Clms Page number 1>
Ressektoranordnung für Beleuchtungsarmaturen.
Der Beleuchtungstechniker strebt bei allen Beleuchtungsanlagen eine möglichst weitgehende Gleichmässigkeit und Blendungsfreiheit der Beleuchtung an.
Die Gleichmässigkeit der Beleuchtung ist einerseits abhängig von der Lichtverteilung der verwendeten Leuchten, anderseits von den Aufhänghöhen im Verhältnis zu den Aufhängeabständen. Die Aufhängeabstände sind bei sehr vielen Anlagen reichlich weit gewählt. Um zu einer wünschenswerten Gleichmässigkeit der Beleuchtung zu kommen ist es erforderlich, ausgesprochen breitstrahlende Leuchten zu verwenden. Die Breitstrahlung ist jedoch bisher mit Blendung verbunden. So besteht ein Gegensatz zwischen wünschenswerter Gleichmässigkeit der Beleuchtung einerseits, und anderseits der störenden Blendung, die namentlich bei der Aussenbeleuchtung, z.
B. der Eisenbahnanlagenbeleuchtung, auf keinen Fall vorkommen darf.
EMI1.1
gezogenen Reflektoren, übergegangen. Zunächst wurden emaillierte Reflektoren verwendet, also Reflektoren mit diffuser Liehtwirkung, die diffuse Reflexion hebt aber fast jegliche Lichtrichtung auf. Es fehlt somit diesen Reflektoren die Breitstrahlung. Durch Verwendung von regelmässig wirkenden Reflektoren hat man neuerdings versucht, die bei diffus wirkenden Reflektoren mangelhafte Breitstrahlung zu verbessern. Man hat abgeschirmte Breitstrahler mit total reflektierenden Prismenglocken, Glasoder Metallspiegel als Reflektoren verwendet und durch die tiefgezogene Form sollte Blendungsfreiheit erreicht werden. Blendungsfreiheit ist jedoch nicht vorhanden, weil der auffallende Lichtstrom bei spiegelnden Reflektoren in Form eines eng begrenzten Streifens reflektiert wird.
Dieser eng begrenzte Lichtstreifen blendet infolge seiner übergrossen Leuchtdichte das Auge ausserordentlich. Der störende
EMI1.2
in dem Teil, den das Auge bei seitlicher Ansicht erblickt.
Ausgesprochen Spiegelreflektoren mit breitstrahlender Lichtwirkung haben ausserdem noch den Nachteil, dass sie nach unten hin das Licht streifig verteilen. Die Beleuchtung zeigt Schlieren. Es stammt dieses Licht aus der oberen Hälfte des Reflektors.
Nach dem jetzigen Stand der Beleuchtungstechnik erwächst somit die Aufgabe, einen blendungsfreien Breitstrahler zu konstruieren, bei dem auch die aus der oberen Reflektorhälfte kommenden Lichtstrahlen so verteilt werden, dass störende Schlieren in der Beleuchtung unter der Lampe nicht vorkommen.
Gemäss der Erfindung wird die gestellte Aufgabe gelöst durch Anwendung eines Reflektorsystems, bestehend aus zwei oder mehreren Reflektoren, einem ringförmigen, den seitlichen Teil der Glühlampe umgebenden Reflektor, und einem parabolischen, den oberen Teil der Glühlampe umgebenden Reflektor.
Der obere Reflektor steht mit dem seitlichen Reflektor in bezug auf Beleuchtungswirkung in einem ganz bestimmten zwangsläufigen Verhältnis. Der von der Glühlampe austretende Lichtstrom fällt zum Teil auf den oberen Reflektor, den parabolischen, zum Teil auf den ringförmigen, seitlichen Reflektor. und zum Teil frei in die untere Hemisphäre. Der Teil des Lichtstromes, der auf den oberen Reflektor fällt, wird durch die Form des Spiegelreflektors vollkommen auf den seitlichen, die Glühlampe ringförmig umgebenden Reflektor abgelenkt und fällt erst von dort aus in den für die Breitstrahlung günstigsten Winkelbereieh von 60 bis 80 zur Horizontalen.
Der nur spiegeln-l wirkende obere Reflektor erhält eine sehr niedere Bauhöhe und nähert sich in seiner Form derjenigen der Glühlampe selbst, welche er in ihrem oberen Drittel ziemlich eng umschliesst.
<Desc/Clms Page number 2>
Man erhält dadurch einen sehr kleinen Einfallswinkel der Lichtstrahlen, welche, um von dem oberen kleinen sseSssktor. nachdem'seitlichen gelangen zu können, den Weg durch die Glühlampe hindurch nehmen müssen. Sie fallen dann unter einem solchen Winkel auf den seitlichen Reflektor auf, dass sie diesen in der Breitstrahlungsrichtung zwischen 60 und 800 verlassen.
Der die Glühlampe seitlich umfassende ringförmige Reflektor ist für das Auge sichtbar. Damit aber die Lichtquelle sich nicht in einem eng begrenzten Streifen des Reflektors abbildet, was Blendungerscheinungen hervorrufen würde, ist die ganze Reflektorfläche in vertikal verlaufende Wellenberge und-täler eingeteilt. Dadurch werden die Lichtstrahlen für den Beschauer nicht in einem Punkt oder in einem Streifen, sondern in unendlich vielen Punkten des im wesentlichen ziemlich vertikal verlaufenden Reflektors zurückgestrahlt, und man hat das Empfinden, als ob die ganze sichtbare Fläche des Reflektors über ihre ganze Oberfläche hin leuchten würde, ähnlich wie bei einem diffusen Reflektor. Fig. 6 zeigt wie die auftreffenden Strahlen nach den verschiedensten Richtungen reflektiert werden.
Derartige
Reflektoren mit unregelmässiger Reflexionsfläche sind zwar bekannt, und insbesondere für die Schaufensterbeleuchtung verwendet worden, für den Zweck des Erfindungsgegenstandes und insbesondere für Aussenbeleuchtung sind sie dagegen neu. Neu ist hier ferner, dass nicht der ganze Reflektor auf diese Weise ausgebildet ist, sondern nur der untere Teil des Reflektors.
Um auch die Mängel einer streifigen Beleuchtung, wie sie bei regelmässig wirkenden Reflektoren auftritt, wenn keine lichtstreuenden Abschlussgläser verwendet werden, zu vermeiden, sind auch die vertikal angeordneten Wellentäler und-berge in ihrer Länge mehrmals gebrochen. Der Reflektor hat also keine kontinuierliche Krümmung, sondern besitzt für jede bestimmte Zone einen besonderen Verlauf. Es wird dadurch erreicht, dass die Lichtstrahlen in den verschiedensten Ebenen reflektiert werden, und diese Ebenen sich derart überschneiden, dass die reflektierenden Strahlen in der Richtung zwischen 60 und 80 austreten. Die Beleuchtung wird auf diese Art vollkommen gleichmässig und hellere oder dunklere
Streifen können nicht mehr auftreten.
Fig. 5 zeigt wie die ziemlich vertikal verlaufende Reflektorfläche mehrmals gebrochen ist und wie durch diese Brechung infolge der verschiedenen Einfallswinkel die einzelnen-Strahlenebenen sich überschneiden müssen.
Bei der Anordnung dieser Reflektoren ist es von Wichtigkeit, dass der obere und untere Reflektor die richtige Stellung zueinander haben, damit die beste optische Wirkung erzielt wird. Sie werden daher am besten so hergestellt, dass sie aus einem Stück bestehen, obwohl beide zwei verschiedene Konstruk- tionselemente darstellen.
Mit der Reflektorkonstruktion wird erfindungsgemäss also folgendes erreicht :
1. Blendungsfreiheit, u. zw. durch die eigentümliche Ausgestaltung des seitlichen, die Glühlampe umgebenden ringförmigen Reflektors.
2. eine ausgeprägte Breitstrahlung durch Konzentration des nicht allein direkt von der Glüh- lampe auf den ringförmigen Reflektor fallenden, Lichtstroms, sondern auch des nach oben auf den para- bolischen Reflektor fallenden Lichtstromes, der das auffallende Licht nach dem ringförmigen Reflektor zurückreflektiert und von dort der Breitstrahlung nutzbar macht.
3. Wird eine wünschenswerte Gleichmässigkeit erreicht, weil der obere Teil des Reflektors das
Licht nicht mehr nach unten hin reflektiert, also in die Richtung, in der sonst die Schlieren der Beleuch- tung entstehen.
In der Abbildung zeigt Fig. l und 3 einen Vertikalschnitt, Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch die Reflektoranordnung. Der die Glühlampe von oben umfassende Reflektor 1 ist durch die federnden
Haken 3 mit dem Schutzgehäuse 4 befestigt. Der seitliche Reflektor 2 wird durch einige am Umfange des Schutzgehäuses sitzende Befestigungselemente 5 in seiner Lage gehalten. Damit die gegenseitige
Lage der beiden Reflektoren möglichst dieselbe bleibt, empfiehlt es sich, die beiden Reflektoren aus einem
Stuck anzufertigen. wie es beispielsweise in Fig. 3 dargestellt ist. Der Strahlengang, der dem Lichte durch die Reflektoranordnung gegeben wird, ist aus Fig. l und 3 ersichtlich.
Fig. 4 zeigt an Hand von Licht- verteilungskurven in welchem Masse durch diese Reflektoranordnung die Lichtverteilung in bezug auf
Breitstrahlung beeinflusst wird. Die Kurve 6 veranschaulicht die Lichtverteilung der nackten Lampe, während Kurve ?'die Lichtverteilung eines diffusen Reflektors wiedergibt. In Kurve 8 ist die Licht- verteilung des Erfindungsgegenstandes dargestellt, die deutlich erkennen lässt, dass das Licht in die für die Breitstrahlung in Frage kommende Richtung von etwa 70 bis 800 zur Horizontalen gebracht wird.
Durch Verstellen der Glühlampe kann die Liehtwirkung auch in andern Winkelbereiehen ebenso beein- flusst werden.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
<Desc / Clms Page number 1>
Resector arrangement for lighting fittings.
In all lighting systems, the lighting technician strives for the lighting to be as uniform as possible and free from glare.
The uniformity of the lighting depends on the one hand on the light distribution of the luminaires used and on the other hand on the suspension heights in relation to the suspension distances. The suspension distances have been chosen to be very wide in many systems. In order to achieve a desirable uniformity of lighting, it is necessary to use luminaires with a particularly wide beam. However, broad radiation has so far been associated with glare. So there is a contrast between the desirable uniformity of the lighting on the one hand, and the disturbing glare on the other hand, which is especially in the outdoor lighting, z.
B. the railway system lighting, must not occur under any circumstances.
EMI1.1
drawn reflectors, passed over. Initially, enamelled reflectors were used, i.e. reflectors with a diffuse light effect, but the diffuse reflection cancels almost any direction of light. These reflectors therefore lack broad radiation. By using regularly acting reflectors, attempts have recently been made to improve the broad radiation, which is inadequate in diffuse reflectors. Shielded broad radiators with totally reflective prismatic bells, glass or metal mirrors were used as reflectors and the deep-drawn shape was intended to achieve freedom from glare. However, there is no glare, because the incident luminous flux is reflected in specular reflectors in the form of a narrow strip.
This narrow strip of light is extremely dazzling due to its oversized luminance. The annoying one
EMI1.2
in the part that the eye sees when viewed from the side.
Pronounced mirror reflectors with a wide beam lighting effect also have the disadvantage that they distribute the light in strips downwards. The lighting shows streaks. This light comes from the upper half of the reflector.
According to the current state of lighting technology, the task arises of designing a glare-free broad radiator in which the light rays coming from the upper half of the reflector are distributed in such a way that disruptive streaks in the lighting under the lamp do not occur.
According to the invention, the object is achieved by using a reflector system consisting of two or more reflectors, an annular reflector surrounding the side part of the incandescent lamp, and a parabolic reflector surrounding the upper part of the incandescent lamp.
The upper reflector has a very specific, inevitable relationship with the side reflector with regard to the lighting effect. The luminous flux emitted by the incandescent lamp falls partly on the upper reflector, the parabolic, partly on the ring-shaped reflector on the side. and partly free in the lower hemisphere. The part of the luminous flux that falls on the upper reflector is completely deflected by the shape of the mirror reflector onto the reflector on the side, which surrounds the incandescent lamp in a ring shape, and only from there falls into the angle range of 60 to 80 to the horizontal that is most favorable for broad radiation.
The upper reflector, which only acts as a mirror, has a very low overall height and its shape approaches that of the incandescent lamp itself, which it encloses quite tightly in its upper third.
<Desc / Clms Page number 2>
This results in a very small angle of incidence of the light rays, which in order to come from the upper small section. to get to the side, have to take the path through the light bulb. They then fall on the lateral reflector at such an angle that they leave it in the broad radiation direction between 60 and 800.
The ring-shaped reflector laterally surrounding the incandescent lamp is visible to the eye. So that the light source is not shown in a narrow strip of the reflector, which would cause glare, the entire reflector surface is divided into vertically running wave peaks and valleys. As a result, the light rays are reflected back to the viewer not in one point or in a strip, but in an infinite number of points of the essentially fairly vertical reflector, and one has the feeling that the entire visible surface of the reflector is shining over its entire surface would, similar to a diffuse reflector. Fig. 6 shows how the incident rays are reflected in various directions.
Such
Although reflectors with an irregular reflection surface are known and have been used in particular for shop window lighting, they are new for the purpose of the subject matter of the invention and in particular for outdoor lighting. What is also new here is that not the entire reflector is designed in this way, but only the lower part of the reflector.
In order to avoid the shortcomings of streaky lighting, as occurs with regularly acting reflectors when no light-diffusing cover glasses are used, the length of the vertically arranged wave troughs and ridges are broken several times. The reflector does not have a continuous curvature, but has a special course for each specific zone. It is achieved in that the light rays are reflected in the most varied of planes, and these planes overlap in such a way that the reflecting rays emerge in the direction between 60 and 80. In this way, the lighting becomes completely even and lighter or darker
Stripes can no longer appear.
Fig. 5 shows how the fairly vertical reflector surface is refracted several times and how the individual beam planes must overlap due to this refraction due to the different angles of incidence.
When arranging these reflectors, it is important that the upper and lower reflectors are in the correct position in relation to one another so that the best optical effect is achieved. So they are best made to be one piece, even though they are two different design elements.
With the reflector construction according to the invention the following is achieved:
1. No glare, u. zw. Due to the peculiar design of the lateral, the incandescent lamp surrounding ring-shaped reflector.
2. A pronounced broad radiation due to the concentration of the luminous flux falling not only directly from the incandescent lamp onto the ring-shaped reflector, but also the luminous flux falling upwards onto the parabolic reflector, which reflects the incident light back to the ring-shaped reflector and from there which makes broad radiation usable.
3. Is a desirable evenness achieved because the upper part of the reflector does
Light is no longer reflected downwards, ie in the direction in which the streaks of the lighting would otherwise arise.
In the figure, Fig. 1 and 3 shows a vertical section, Fig. 2 shows a horizontal section through the reflector arrangement. The reflector 1 encompassing the incandescent lamp from above is supported by the resilient
Hook 3 attached to the protective housing 4. The lateral reflector 2 is held in its position by some fastening elements 5 seated on the circumference of the protective housing. So that the mutual
If the position of the two reflectors remains the same as possible, it is advisable to combine the two reflectors from one
To make stucco. as shown in FIG. 3, for example. The beam path which is given to the light by the reflector arrangement can be seen from FIGS.
4 shows on the basis of light distribution curves to what extent the light distribution in relation to this reflector arrangement
Broad radiation is influenced. Curve 6 illustrates the light distribution of the naked lamp, while curve? 'Shows the light distribution of a diffuse reflector. Curve 8 shows the light distribution of the subject matter of the invention, which clearly shows that the light is brought in the direction relevant for broad radiation from approximately 70 to 800 to the horizontal.
By adjusting the light bulb, the light effect can also be influenced in other angular ranges.
** WARNING ** End of DESC field may overlap beginning of CLMS **.