AT112773B - Schmiedefeuer u. dgl. - Google Patents

Schmiedefeuer u. dgl.

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AT112773B
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steam generator
fire
water
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Inventor
Johann Koepf
Franz Ing Kazda
Alfred Ing Robitschek
Ernst Holub
Original Assignee
Johann Koepf
Franz Ing Kazda
Alfred Ing Robitschek
Ernst Holub
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


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  Schmiedefeuer u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft ein Schmiedefeuer mit Dampfstrahlgebläse und vom Schmiedefeuer aus geheizten Dampfentwickler und besteht darin, dass zwischen dem Wasserreservoir und dem Dampfentwickler ein Druckbehälter eingeschaltet ist, in welchem das jeweils eingepumpte Wasser unter dem Druck eines Luftkörpers gehalten wird, der das Speisewasser kontinuierlich in den   Dampf entwickler drückt,   wodurch Unterbrechungen in der Dampfentwicklung und Betriebsunterbrechungen vermieden werden und ein ständiges Nachpumpen entbehrlich wird. 



   Um das Dampfstrahlgebläse schon beim Anheizen in Gang zu setzen ist in der Zuleitung vor der Dampfdüse ein   Schnelldampferzeuger   in Form enger Rohrschlangen mit darunter befindlichem Flammbecken vorgesehen. 



   In den Fig. 1, 2,3 und 4 der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. 



  Zur Aufnahme des dem Dampfentwickler mit hohem Druck zuzuführenden Wassers dient nach Fig. 1 ein allseits geschlossener Speisewasserdruckbehälter   1,   in den von oben nach unten ein Steigrohr 2 ragt, welches in einiger Entfernung über dem Boden des Behälters mit seiner Mündung endigt. Eine handbetätigte Kolbenpumpe   10,   die mit   Saug- und Druckventil12, 1. 3   versehen ist, ist mit dem Druckventils. 3 an den   Speisewf. sserdruckbehälter j ! angeschlossen,   während das Saugventil12 in den Wasserinhalt eines Reservoirs 14 getaucht ist. Das Steigrohr 2 mündet ausserhalb des Speisewasserdruekbehälters 1 in ein Absperrventil 3, welches mit einem Rohr 4 an den Dampfentwickler 5 einer Schmiedefeuerschüssel E angeschlossen ist.

   Der Dampfentwickler 5 wird durch die Doppelwand der   Feuerschüssel   E gebildet. Vom Dampfentwickler 5 führt ein Dampfrohr d zu einem injektorartigen Luftsauger   8,   der in die Feuerung mündet. In das Dampfrohr d ist vor dem Luftsauger 8 ein Schnelldampferzeuger 6 eingebaut, der beim vorliegenden Beispiel, aber auch in der Regel, die Form einer Rohrspirale besitzt. Unter dem Schnelldampferzeuger 6 ist ein Heizbeeken 7 zur Aufnahme des Brennstoffes angebracht. An Stelle des Heizbeckens 7 kann ein Gasbrenner zum Heizen des Schnelldampferzeugers 6 verwendet werden. Die Handhabung und Wirkungsweise dieses Dampfstrahlgebläses bei der Inbetriebsetzung und während des Betriebes ist folgende : Das Absperrventil 3 am Steigrohr 2 wird geschlossen.

   Mit Hilfe der handbetätigten Kolbenpumpe 10 wird aus dem Wasserreservoir 14 Wasser in den Speisewasserdruckbehälter 1 gepresst. Die 
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 die infolge der Tätigkeit der Pumpe   (10)   wachsende Wassersäule   10   zusammengedrückt. Die Kolbenpumpe 10 wird so lange betätigt, bis im Speisewasserdruckbehälter 1 der   gewünschte Druck   hergestellt ist. Nun wird das Absperrventil. 3 des Steigrohres 2 geöffnet, wobei die im   Speisewasserdruckbehälter   1 eingeschlossene und   zusammengedrückte   Luftsäule 1 Wasser durch das Steigrohr 2 und das offene Absperrventil 3 in den Dampfentwickler 5 und den Schnelldampferzeuger 6 drückt.

   Wenn aus dem Luftsauger 8 Wasser tropft, wird das Absperrventil. 3 geschlossen, da nunmehr sowohl Dampfentwickler 5 als auch Schnelldampferzeuger 6 mit Wasser vollgefüllt sind. Jetzt wird in der Feuerschüssel E ein mässig grosses Holzfeuer entfacht und die Brennstoffe in dem Heizbecken angezündet. Durch die unmittelbare Erhitzung des Schnelldampferzeugers 6 beginnt sofort die Verdampfung des im Schnelldampferzeuger 6 enthaltenen Wassers und eine kräftige Gebläsewirkung. Das Holzfeuer in der   Feuerschüssel   E wird durch das vom Sehnelldampferzeuger 6 erregte Gebläse rasch zu lebhafter Glut aufgeblasen, so dass eine Schichte Kohle auf das Feuer gelegt werden kann.

   Durch das andauernd kräftige Gebläse, welches der   Schnelldampf-   erzeuger 6 liefert, gerät die Kohle in wenigen Minuten zur Weissglut und erwärmt die Wände des eigent- 

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 liehen Dampfentwicklers 5-innerhalb. fünf bis sechs Minuten auf Wasser verdampfungstemperatur. In acht bis neun Minuten nach Betriebsbeginn arbeitet der Dampfentwickler 5 bereits ganz allein, gleichzeitig besteht in der Feuerschüssel schon ein kräftiges, auch für   Schweisszwecke   verwendbares Feuer. 



  Bei dem bekannten Dampfstrahlgebläse ohne das Hilfsgebläse des   Schnelldampferzeugers   6 dauert die Anheizung bis zum Beginn eines schwachen Gebläses zwanzig Minuten und von da bis zur Erzielung eines leistungsfähigen Feuers vergeht noch ein Zeitraum von zehn Minuten, was besonders dort sehr hinderlich ist, wo das Feuer tagsüber mehrmals in und ausser Betrieb gesetzt werden muss. Sobald bei 
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 Folge kontinuierlich aus dem   Speisewasserdruckbehälter   1 gespeist wird. Soll das Dampfstrahlgebläse abgestellt werden, dann ist das Absperrventil 3 zu schliessen. Das verbrauchte Wasser wird durch die Kolbenpumpe 10 ersetzt, wobei schon ein einziger Kolbenstoss genügt, um den Wasserverbrauch einer längeren Arbeitsperiode in den   Speisewasserdruckbehälter -1   zu pressen.

   Auch die Kompression des im   Speisewasserdruckbehälter 1 eingeschlossenen Luftkörpers 1   erfolgt durch das eindringende Wasser rasch. Das Einpressen des Wassers in   den Speisewasserdruckbehälter   kann jederzeit ohne eine Betriebsunterbrechung erfolgen. Der Druck kann in beliebiger Höhe hergestellt werden, so dass die Verdampfungfähigkeit des Dampfentwicklers 5 voll ausgenutzt werden kann. Fig. 2 der Zeichnung zeigt den Erfindunggegenstand an eine Schmiedefeuerschüssel   E   angebaut, deren Dampfentwickler 5 aus einem aussen um die   Feuersehüssel   E gewundenen Rohr besteht. Ferner ist bei diesem Beispiel das Steigrohr 2 ausserhalb des   Speisewasserdruckbehälters   1 angebracht.

   Sonst sind Anordnung, Handhabung und Wirkung wie bei dem Beispiel nach Fig.   l.'  
Ein Anwendungsbeispiel für geschlossene Feuerungen und gasförmige Brennstoffe zeigt die Fig. 3 der Zeichnung. Der Dampfentwickler 5 besteht aus einem Rohrrahmen, der so in die Mauer 9 des Ofens 0 gebettet ist, dass ein Teil seiner Wandungen von den abziehenden Verbrennungsgasen bestrichen werden muss, die ihre Wärme teilweise an den Dampfentwickler 5 abgeben. Auch hier ist in das Dampfrohr   d   
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 für Dampf und Gas zwei getrennte Anschlüsse D, G. In den   Dampfanschluss   mündet der Schnelldampferzeuger 6. Der Schnelldampferzeuger 6 kann, wie nach Fig. 4, auch in ein Rohr 15 eingebaut sein, welches vom Speisewasserdruckbehälter 1 unmittelbar zum Luftsauger 8 führt.

   Dieses Rohr 15 ist durch ein Ventil 16 vom Speisewasserdruckbehälter 1 absperrbar. Ausser den hier angeführten sind noch verschiedene Ausführungen des Erfindungsgegenstandes   möglich.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schmiedefeuer u. dgl. mit Dampfstrahlgebläse und vom Schmiedefeuer aus geheizten Dampfentwickler, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Wasserreservoir bzw. der Zuflussleitung und dem Dampfentwickler   (5)   ein Druckbehälter   (1)   eingeschaltet ist, in welchem das jeweils einzupumpende Wasser unter den Druck eines Luftkörpers gesetzt wird, der das Speisewasser kontinuierlich in den Dampfentwickler drückt.

Claims (1)

  1. 2. Dampfentwickler nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in der Speisewasserzuleitung vor der Dampfdüse ein aus engen Rohrschlangen und einem Flammbecken bestehender Schnelldampf- erzeuger vorgesehen ist.
AT112773D 1927-05-07 1927-05-07 Schmiedefeuer u. dgl. AT112773B (de)

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