AT112789B - Vorrichtung für Zickzackstich-Nähmaschinen zum Getrennt- und Niederhalten des Werkstückes und des an dieses anzunähenden Streifens. - Google Patents

Vorrichtung für Zickzackstich-Nähmaschinen zum Getrennt- und Niederhalten des Werkstückes und des an dieses anzunähenden Streifens.

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AT112789B
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Description


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  Vorrichtung für Zickzackstich-Nähmaschinen zum Getrennt-und Niederhalten des
Werkstückes und des an dieses   anzunähenden   Streifens. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein eigenartig ausgebildetes, sogenanntes Lineal für ZickzackstiehNähmaschinen, d. h. eine Vorrichtung, welche an der Maschine in bekannter Art verstellbar ist, jedoch den üblichen Trenner des anzunähenden Streifens vom   Werkstück in   besonderer Art verstellbar hat und ausserdem einen ebenfalls im Lineal verstellbaren, sowie aufklappbaren Niederhalter für den anzunähenden Streifen besitzt.

   Der seitlich verstellbare Trenner gemäss der   Erfindung gewährleistet   die   Gleichmässigkeit   der   Stichbreite   an beiden   zusammenzunähenden   Teilen und führt zugleich den anzunähenden Streifen und behält seine vorgesehene Stellung auch dann, wenn statt eines gleichmässig breiten Streifens sogenannte Einleger angenäht werden sollen, welche, wie bekannt, für sich angefertigt und an das Werkstück, z. B. einen Hut genäht werden, um je nach der für diesen gewünschten Form die eine Seite breiter als die andere zu halten.

   Anderseits ist der bekannte, zwischen dem Trenner und der linken   Endfläche   des Lineals liegende, winklig zum Trenner stehende Niederhalter des anzunähenden Streifens nicht nur zwecks Auswechselung gegen einen breiteren oder   schmäleren   ausziehbar, sondern auch aufklappbar und in seinem Druck auf den Streifen regelbar, so zwar, dass trotz dem   Aufklappen   der eingestellte Druck nach dem Niederklappen derselbe bleibt. 



     Schliesslich   kann der den Trenner und Niederhalter aufnehmende Oberteil des Lineals in waagrechter Ebene, also nach dem Bedienenden hin abgeschwenkt werden, statt ihn wie   üblich   in senkrechter Ebene aufklappbar anzuordnen. 



   In der die Vorrichtung gemäss der Erfindung veranschaulichenden Zeichnung'ist Fig. 1 die Vorder- ansieht der Gesamtvorrichtung zum Teil im Schnitt, Fig. 2 ist die linke Seitenansicht und Fig. 3 die   Rückenansicht   des linken Linealteiles ; Fig. 4 zeigt den Niederhalter mit seiner Federrast ; Fig. 5 ist die Draufsicht auf die Muffe zum   Auf-und Niederklappen   des Niederhalters und Fig. 6 die Seitenansicht der   Drehhülse des Niederhalters.   



   Der Oberteil   1   des wie üblich an der Maschine seitlich verstellbaren, den   Flachanha1ter 44   des Werkstückes an die Stichplatte führenden Lineals hat nahe seiner gewölbten   Hinterfläche : 3 (Fig.   2 und 3) eine Längsdurchbohrung 3, in welcher eine Zahnstange 4 mittels des in sie eingreifenden, als Zahntrieb 5 ausgebildeten Endes des Bolzens 6 mit Riffelkopf 7 verschiebbar ist und aussen den   sichelförmigen   Streifenführer oder Trenner 8 trägt.

   Ein in dem Ansatz 45 des   Obprteiles 1 eingeschraubter   Stift 46 stösst mit seinem herausragenden Ende 47 gegen die Unterfläche des Riffelkopfes 7, welche gerauht ist, wodurch letzterer in der jeweiligen Stellung am Drehen verhindert ist und die Zahnstange 4 gegen unbeabsichtigtes seitliches Verschieben   unter den Erschütterungen   der Maschine beim Nähen gesichert wird. Eine in die rundumlaufende Rille 9 des Bolzens 6 eingreifende Stiftschraube 10 verhindert das Herausziehen des Bolzens 6.

   Der in die Rille 9 eingreifende Teil der Stiftschraube 10 hat geringeren Durchmesser als die Rillenbreite, so dass der Bolzen 6 in geringem   Masse längsverschieblieh   ist, damit das Stiftende 47, welches unverrückbar ist, in die Vertiefungen der Rauhung der   Unterfläche   des Riffelkopfes 7 über die zwischenliegenden Erhöhungen hinweg eintreten kann. Der Trenner 8 kann somit zur Sicherung der gleichmässigen Stichbreite am Werkstück und   anzunähenden   Streifen genau auf die Nadel eingerichtet werden.

   Sein Rand hat oben eine seitliche Abbiegung 48, um das   Werkstück     niederzuhalten,   und ferner ist am Ober- 
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 Endfläche 12 des Oberteiles 1 und dem Trenner 8 laufenden,   anzunähenden   Streifen zusätzlich niederzuhalten. 



   Der zwischen dem Trenner 8 und der linken Endfläche 12 des Lineals liegende, den anzunähenden 
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   Eine von unten in eine Umfangsrille 20 der Hülse 16 eingreifende Stiftsehraube 21 (Fig. 1 und 2) verhindert das seitliche Verlagern der Hülse in der Ausladung   18   des Oberteiles   1',   gestattet jedoch das Drehen der Hülse 16 um ihre Längsachse. Da diese Drehung keine   vollständige ist. braucht   die Rille 20 nur im Masse des Bogens des Drehwinkels um die Hülse 16 zu reichen. 



   Auf den rechten verjüngten Teil der Hülse 16 (Fig. 1) ist eine Winkelmuffe 22 geschoben, welche das dort abgesetzte Ende 23 der Hülse umgreift und an der abgekehrten Fläche aussen eine Nase 24 hat (Fig. 5). In die Muffe 22 ist ein Stift 25 geschraubt, welcher aussen einen geriffelten Kopf 26 hat und mit seinem Innenende 27 etwas aus der Innenfläche der Muffe 22 vorragt, um in die Umfangrille 28 der Lagerabsetzung   28   einzugreifen, so dass sich die Muffe 22 nicht seitlich verschieben kann. Ein in dem Oberteil 1 angeordnetes gehärtetes Federpiston 30   (Fig. 2)   springt in einer Drehlage der Muffe 22 in deren äussere   Querrille 22   (Fig. 5) und verhindert das unbeabsichtigte Verdrehen der Muffe 22. 



   Neben der Muffe 22 ist auf den rechten Teil der Hülse 16 eine längere Muffe 31 geschoben, in deren rechter   Aushöhlung 37'eine Schraubenfeder 38 liegt, welche mit   dem einen Ende sich in der Muffe   81   
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 wobei die Muffe 31 über die Ringscheibe 40 hinweggleitet, so tritt die Nase 24 aus dem betreffenden Einschnitt 36 und die   Mutfe   31 kann allein um die Hülse 16 gedreht werden, um die Nase 24 in einen ändern Einschnitt 36 einzuführen, wobei die Feder 38 in sich verdreht wird und somit je nach dem einen stärkeren oder schwächeren Druck-auf die Ringscheibe 40 und damit die Hülse 16 sowie die Stange 14 ausübt. Der Arm 13 der letzteren übt infolgedessen einen stärkeren oder schwächeren   : Niederha1tedruck   auf den anzunähenden Streifen aus. 



   Um den Niederhalter 13 hochzuklappen, wird der Griff 26 des Stiftes   25     niedergedrückt,   wobei 
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 halter 13 legt sich wieder auf den anzunähenden Streifen. Dadurch, dass nachfolgend der Griff 26 noch etwas weiter zurückgezogen wird, bis das Piston 30 in die Rille 11 einschnappt, wird trotz der Abklappbarkeit des Niederhalters 13 der ihn belastende, jeweils gewählte Federdruck beibehalten. 



   Der den Trenner 8 und den Niederhalter 13 aufnehmende Oberteil 1 des Lineals kann mittels des senkrechten Bolzens   41   (Fig. 1) am unteren, an der Maschine längsverschiebbaren Teil 42 angelenkt sein, um in waagrechter Ebene, d. h. nach dem Bedienenden hin abgeschwenkt werden zu können. Das bei anders ausgebildeten Linealen bekannte Aufklappen des Oberteils 1 in senkrechter Ebene ist bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung wegen des auf der Trennerstange 4 liegenden   anzunähenden   Streifens unmöglich. 



   Eine in die   Unterfläche   des freien Endes des Oberteiles 1 eingelassene, in die bündig liegende Vertiefung 29 des Unterteiles 42 einschnappende Feder 32 hält die Teile 1 und 42 in der Lage übereinander gegen unbeabsichtigtes Abschwenken des Oberteiles. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung für Zickzackstich-Nähmaschinen zum Getrennt-und Niederhalten des Werkstückes und des an dieses anzunähenden Streifens, gekennzeichnet einerseits durch eine im Oberteil (1) längsverschiebbare Stange (4), welche am freien Ende eine den anzunähenden Streifen (z. B. aus Geflecht) vom Werkstück (z. B. einem Strohhllte) getrennt haltende und führende Platte (8) trägt und anderseits durch einen unter regelbarem Pressdruck stehenden, ausziehbaren und um die Längsachse seiner im Oberteil (1) liegenden Stange (14) drehbaren Niederhalter (13) für den anzunähenden Streifen. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 ausgebildeten Bolzens (6) verstellt wird.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Umfangrille (9) des Bolzens (6) eine Stiftschraube (10) von geringerem Durchmesser als die Rillenbreite eingreift und das unbeabsichtigte Verdrehen des Bolzens (6) durch Eingreifen des Endes (47) eines in den Oberteil (1) geschraubten Stiftes (46) in die gerauhte Unterfläche des Riffelkopfes (7) des Bolzens (6) verhindert wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die viereckige, gezahnte Stange (14) des Niederhalters (13), vorteilhaft mittels einer Rastfeder (19) gehalten, in einer zum Teil viereckigen Durchbohrung (15) einer im Oberteile (1) drehbaren, unverschieblichen Hülse (16) liegt, welche am Ende eine auf ihr verschieb-und feststellbare Ringscheibe (40) trägt, gegen welche sich das eine Ende einer Schraubenfeder (38) abstützt, die in einer Ausnehmung (37) einer auf der Hülse (16) längsver- sehiebbaren Muffe (31) liegt, welche eine Mehrzahl von Einschnitten (36) aufweist, in deren einen, unter Verdrehung der Muffe (31)
    um die Hülse (16) und Spannung bzw. Lösung der Feder (38), die Nase (24) einer um das Hülsenlager (18) drehbaren Nebenmuffe (22) nach Wahl eingreift, so dass der Pressdruck des Niederhalters (13) auf den anzunähenden Streifen regelbar ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe (22) eine Querrille (11) hat, in welche ein im Oberteile angeordnetes Federpiston (30) eingreift, während das in den Hohl- EMI3.2 t jüngung des Hülsenlagers (18) eingreift.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (1) gegen den Unterteil (42) in waagrechter Ebene abschwenkbar ist. EMI3.3
AT112789D 1927-12-22 1927-12-22 Vorrichtung für Zickzackstich-Nähmaschinen zum Getrennt- und Niederhalten des Werkstückes und des an dieses anzunähenden Streifens. AT112789B (de)

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