AT112855B - Sonnendach. - Google Patents
Sonnendach.Info
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- AT112855B AT112855B AT112855DA AT112855B AT 112855 B AT112855 B AT 112855B AT 112855D A AT112855D A AT 112855DA AT 112855 B AT112855 B AT 112855B
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- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Sonnendach. Die Erfindung bezieht sich auf Sonnendächer, deren Ausspannen und Einziehen durch einen Elektromotor bewerkstelligt wird. Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Bauart, bei welcher der Motor sowie das erforderliche Reduktionsgetriebe gegen Beschädigung geschützt sind. Im wesentlichen besteht die Erfindung dann, dass der Motor in der hohlen Plachenwalze eingebaut ist. Der Antrieb erfolgt über ein gleichfalls innerhalb der Walze befindliches Reduktionsgetriebe. Die Plaehenwalze kann in an sich bekannter Weise innerhalb eines feststehenden Plachenkastens laufen, während der freie Rand der Plache an einer beweglichen, durch Gelenkstreben geführten Schiene befestigt ist, oder sie kann selbst an Gelenkstreben angeordnet sein und deren Bewegung mitmachen. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Teil der Plachenwalze im Längsschnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht der ganzen Einrichtung im kleineren Massstabe. In der hohl ausgebildeten Plachenwalze a ist an einem Ende ein Elektromotor b und ein das Getriebe enthaltendes Gehäuse c eingebaut, die fest miteinander verbunden sind. Das in das Gehäuse c hineinragende Ende der Motorwelle d trägt eine Schnecke e, die in ein Schneckenrad t einer Welle g eingreift, die mittels Stirnrädern h eine zweite, eine Schnecke j tragende Welle i antreibt. Eine kurze, mit der MotorweUe gleichachsige Welle k trägt innerhalb des Gehäuses c ein in die Schnecke j eingreifendes Schneckenrad l und ist an dem aus dem Gehäuse ragenden Ende als ein Vierkant ausgebildet, das in eine entsprechende Öffnung einer Platte ; n eingreift, die an einem aus Holz bestehenden Fiillkörper n der hohlen Walze a befestigt ist. An dem vom Gehäuse c abgekehrten Ende des Motors b ist eine Deckplatte 0 mit einem in der Motorachse liegenden Zapfen p angeordnet, der mit seinem vierkantigen Ende in einen Arm q eingreift. Dieser Arm und ein zweiter am andern Ende der Plachenwalze dienen ihr als Stütze. Zwischen dem Zapfen p und der Walze a ist ein Kugellager r vorgesehen. An dem vom Motor b abgekehrten Ende der Walze a ist zweckmässig eine Torsionsfeder angeordnet (nicht dargestellt), die das Gewicht der Plache bei deren Heben und Senken ausgleicht. Die Plachenwalze a kann oberhalb des vor der Sonne zu schützenden Fensters, Einganges od. dgl. fest gelagert und die Plache mit ihren Rändern einerseits an der Walze, anderseits an einer Schiene befestigt sein, die inbekannter Weise an Gelenkstreben angeordnet ist. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist dagegen die Walze a auf einer Schiene s gelagert, die an Streben t befestigt ist, welche in Lagerböcken u der Gebäudewand gelenkig gelagert sind. Der eine Rand der Plache L'ist innerhalb eines Kastens w festgelegt, der die Plache ausser Gebrauch aufnimmt. Vorderwand und Boden des Kastens werden bei aufgezogener Plache durch die Winkelschiene s gebildet (strichpunktiert in Fig. 2). Die Kabel zur Stromzuführung laufen durch den hohlen Zapfen p und sind an geeignete Schalter angeschlossen (nicht dargestellt). Die Sehaltvorrichtung enthält zweckmässig einen von Hand zu bedienenden Zweiwegschalter zum Anlassen des Motors und selbsttätig wirkende Grenzschalter und Umschalter, die durch das Sonnendach selbst betätigt werden, wenn es das Ende seiner Bewegung erreicht haL Letztere Schalter dienen zum Ausschalten des Motors und zur Umschaltung der Verbindungen seiner Wicklungen, damit die nächste Bewegung des Daches sofort vor sich gehen kann. Bei solcher Einrichtung genügt die einmalige Betätigung des Schalters zum Anlassen des Motors, um das vollständig ausgespannte Dach ganz zu versorgen und umgekehrt. Erforderlichenfalls kann die Sehaltungseinrichtung auch so ausgestattet werden, dass das Dach in verschiedenen Zwischenstellungen festgehalten werden kann. Es versteht sich von selbst, dass der Motor und seine Getriebekosten von der Plachenwalze zwecks Überprüfung, Nachstellung, Ausbesserung usw. abgenommen werden kann.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sonnendach mit elektromotorischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Plachen- walze (a) hohl ausgebildet und in ihr der Motor (b) eingebaut ist.2. Sonnendach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor mit der Plachenwalze durch ein gleichfalls in dieser untergebrachtes Reduktionsgetriebe in Verbindung steht.3. Sonnendach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Reduktionsgetriebe zwei Schneckentriebe (e, j, j, I) enthält.4. Sonnendach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (b) und das von einem Gehäuse (e) umschlossene Getriebe ein einheitliches Ganzes bilden und in ein Ende der hohlen Plachen- walze (a) eingeschoben sind.5. Sonnendach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Motorwelle gleichachsige Welle des Reduktionsgetriebes mit ihrem kantig ausgebildeten Ende in einen durch eine Platte (m) armierten Füllkörper (n) der Walze (a) eingreift.6. Sonnendach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Stirnseite des Motors vorgesehene Deckplatte (o) mit einem zentralen, in einem Kugellager (r) der Walze geführten Zapfen (p) unter Sicherung gegen Verdrehung in einem Stützarm (q) der Schiene (s) eingreift. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT112855T | 1928-04-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT112855B true AT112855B (de) | 1929-04-10 |
Family
ID=3627870
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT112855D AT112855B (de) | 1928-04-27 | 1928-04-27 | Sonnendach. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT112855B (de) |
-
1928
- 1928-04-27 AT AT112855D patent/AT112855B/de active
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