AT112879B - Reibkörper für Bremsen od. dgl. - Google Patents
Reibkörper für Bremsen od. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Gegenstand der Erfindung ist ein insbesondere für die Verwendung bei Bremsen bestimmter Reibkörper, der aus mit einem später erhärtenden Bindemittel getränktem Fasermaterial besteht, in das die für die Aufnahme der Befestigungsmittel des Reibkörpers am Träger bestimmten Löcher sowie die im Bereich dieser Löcher vorgesehenen, den Schub des Reibkörpers aufnehmenden Leisten beim Formen und Härten des Reibkörpers miteingeformt werden. In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht. Fig. 1 zeigt den als Bremsbelag gedachten Reibkörper in Ansicht von der hohen Kante bzw. im senkrechten Schnitt durch eines der Nietlöcher, während Fig. 2 eine Aufsicht auf die Arbeitsseite des Reibkörpers darstellt. Der Reibkörper 1 wird in an sich bekannter Weise aus einer zunächst plastischen Masse hergestellt, die aus einem Fasermaterial, z. B. Asbest, besteht, das mit einem später erhärtenden Bindemittel, beispielsweise einer Bakelitlösung, getränkt ist. Die Masse wird in einer Form, die der dem betreffenden Reibkörper zu gebenden endgültigen Gestalt entspricht, unter starkem Druck erhitzt, wodurch die Härtung erfolgt. Gemäss der Erfindung werden beim Formen der imprägnierten Faserstoffmasse sowohl die zur Aufnahme der Befestigungsnieten dienenden Löcher 2 wie auch die im Bereich dieser Löcher vorgesehenen Leisten 3 gleich mitgeformt. Die Leisten 3 werden bei Verbindung des Reibkörpers mil seinem Träger in im letzteren vorgesehene entsprechende Nuten eingelassen, wodurch die in die Ebene des Reibkörpers auftretenden Beanspruchungen von den Nieten ferngehalten und unmittelbar durch den Träger aufgenommen werden. Die Leisten 3 werden dadurch gebildet, dass die imprägnierte noch plastische Faserstoffmasse in die mit den Leisten entsprechenden Nuten versehene Form gepresst wird, während die Nietlöcher 2 dadurch entstehen, dass man an der gegenüberliegenden Formseite vorgesehene entsprechend gestaltete Dorne beim Schliessen der Form in die plastische Reibmaterialmasse einpresst, wobei das Material an den betreffenden Stellen beiseite gedrängt wird, so dass sich nach der Härtung des Reibmaterials und nach dem Öffnen der Form die Nietlöcher ergeben. Die die Nietköpfe aufnehmenden Teile der Löcher werden zweckmässig so tief verlegt, dass die Nietköpfe nicht oder nur wenig über die untere Fläche des Reibkörpers 1 nach oben vorspringen, so dass der letztere fast bis auf den letzten Rest abgenutzt werden kann, bevor die Nietköpfe vortreten. Durch das Beiseitedrücken und Verdichten der Reibmaterialmasse, die für gewöhnlich zur Erhöhung der Festigkeit mit Fäden und Messingdrähten durchsetzt ist, wird das Material in der Nachbarschaft der Nietlöcher erheblich verstärkt. Hiezu tragen auch die die Nietlöcher einschliessenden Leisten 3 bei. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf Reibkörper der dargestellten Form ; sie kann vielmehr bei beliebig gestalteten Reibkörpern Anwendung finden. Es ist auch gleichgültig, ob die Reibkörper für Brems-oder für andere Zwecke, beispielsweise für Reibungskuppl1'ngen, benutzt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Reibkörper für Bremsen od. dgl., bestehend aus einer mit einem später erhärtenden Bindemittel (insbesondere Bakelit) getränkten Faserstoffmasse (insbesondere Asbest), gekennzeichnet durch ein oder mehrere von der einen Breitseite vorspringende Leisten zur Aufnahme der auf den Reibkörper ausgeübten Schubkräfte sowie zur Verstärkung des Reibkörpers an den die Löcher für die Nieten oder sonstigen Befestigungsmittel aufweisenden Stellen <Desc/Clms Page number 2> EMI2.13. Reibkörper nach den Ansprüchen 1 oder. 2, gekennzeichnet durch im Bereich der Leisten im Reibmaterial bei dessen Formung und Härtung ausgesparte Löcher zur Aufnahme der Nieten oder sonstigen Befestigungsmittel.4. Reibkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Köpfe der Nieten od. dgl. aufnehmenden Teile der Löcher etwa bis zur Ebene der Unterseite des Reibkörpers versenkt sind, so dass die Köpfe erst hervortreten, wenn der Reibkörper bis auf die Leisten abgenutzt ist, EMI2.2
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1928
- 1928-04-14 AT AT112879D patent/AT112879B/de active
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