AT112931B - Verfahren zur Herstellung buntgemusterter Florgewebe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung buntgemusterter Florgewebe.

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  Verfahren zur Herstellung buntgemusterter Florgewebe. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, Felle dadurch mit Mustern zu versehen, dass die Haarspitzen besonders gefärbt und die Felle nach dem Auflegen von Schablonen geschoren werden. Diese Schablonen bestehen aus Bändern aus Gummi, die über das Fell gelegt werden, und die Stellen abdecken sollen an denen die Spitzen der Haare nicht abgeschnitten werden sollen. Nach dem bekannten Verfahren lassen sich im wesentlichen nur streifenförmige Muster herstellen. Ausserdem ist die Anwendung von Schablonen besonders bei Fellen mit kurzen Haaren sehr nachteilig, weil die Gefahr besteht, dass die Schablonen mit der   Sehneidemaschine   in Berührung kommen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung buntgemusterter Florgewebe, das darin besteht, dass die nach dem Schneiden im Stück gefärbte, hierauf in bekannter Weise nur an den Florspitzen besonders gefärbte Ware stellenweise nach einem Muster derart stark niedergepresst wird, dass die   niedergepressten   Spitzen während des folgenden Abschneidens der aufrecht stehengebliebenen Florspitzen bis zur Grundfärbung von selbst in dieser Stellung bleiben, aus der sie erst nach dem Abschneiden der aufrecht stehengebliebenen Florspitzen wieder aufgerichtet werden. 



   Das Verfahren der Erfindung bringt den Vorteil mit sich, dass beliebige Muster hergestellt werden können. Ausserdem fällt die Verwendung von Schablonen fort, die mit der Messerschneidvorrichtung in Berührung kommen können. Das Verfahren ergibt ein buntgemustertes Gewebe mit einer reliefartigen Flordecke, die auch nach längerem Tragen nicht verlorengeht. 



   Florgewebe, die an den Florspitzen anders gefärbt sind als im Grunde, sind an sich bekannt. 



  Der Flor solcher Gewebe wird der Erfindung gemäss z. B. durch Walzen, auf denen sich das reliefartige Muster befindet, stellenweise   niedergedrückt.   Die Ware besitzt dann zum Teil aufrecht stehende und zum Teil niedergedrückt Florspitzen in einer Anordnung, die dem herzustellenden Muster entspricht. 



   Die aufrecht stehenden Florspitzen werden hierauf mittels geeigneter Schermaschinen so weit abgeschnitten, bis die ursprüngliche Grundfärbung erscheint. Darauf wird die Ware genässt und erforderlichenfalls gebürstet, wodurch erreicht wird, dass die niedergepressten, nur Oberflächenfärbung zeigenden Florspitzen sich wieder aufrichten. Naturgemäss sind nun die nicht abgeschnittenen Florspitzen höher als die abgeschnittenen und besitzen eine andere Färbung. Durch das Höherlegen der einen Farbteile des Gewebes in bezug auf die darunter liegenden anders gefärbten wird eine reliefartige Wirkung von besonders schönem Aussehen auf den Beschauer ausgeübt. 



   Florgewebe mit reliefartiger Wirkung dadurch herzustellen, dass die Florspitzen stellenweise nach einem Muster niedergepresst werden, worauf die aufrecht stehengebliebenen Florspitzen zum Teil abgeschnitten und dann die niedergepressten wieder aufgerichtet werden, ist an sich bekannt. Diese Florgewebe sind jedoch einheitlich gefärbt und unterscheiden sich daher von den buntgemusterten Florgeweben, die durch das neue Verfahren herstellbar sind. Auch ist es bereits bekannt, stellenweise Florgewebe an den Florspitzen unter teilweiser Niederlegung des Flors und nachherige Wiederaufrichten zu färben. Nach diesem Verfahren lassen sich keine bestimmten Muster herstellen, ausserdem entsteht keine reliefartige Wirkung, weil die Florspitzen stellenweise nicht abgeschnitten werden. 

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung buntgemusterter Florgewebe, dadurch gekennzeichnet, dass die nach dem Schneiden im Stück gefärbte, hierauf in bekannter Weise nur an den Florspitzen besonders gefärbte Ware stellenweise nach einem Muster derart stark niedergepresst wird, dass die niedergepressten Spitzen während des folgenden Abschneidens der aufrecht stehengebliebenen Florspitzen bis zur Grundfärbung von selbst in dieser Stellung bleiben, aus der sie erst nach dem Abschneiden der aufrecht stehengebliebenen Florspitzen wieder aufgerichtet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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