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Mit der elektrischen Lichtleitung und mit einer elektrischen Glocke in Verbindung stehende Schlosssicherung.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schlosssicherung mit zwei im Schliessklobengehäuse angeordneten, in Einkerbungen des Riegels eingreifenden Sieherheitshaken, die in Verbindung mit der elektrischen Lichtleitung und einer elektrischen Glocke stehen.
Zweck der Erfindung ist eine erhöhte Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen der Tür mittels eines
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Aufriss, Fig. 2 einen Grundriss unter Weglassung der Kontakte und der zweiarmigen Hebel 16 und 17, Fig. 3 einen Kreuzriss (Schnitt A B, Fig. 1), Fig. 4 ein Sehaltschema als Kreuzriss der Fig. 3, Fig. 5. 6,7 Einzelheiten.
Das Schloss enthält zwei Sicherheitshaken 1 und 1', die im Schliessklobengehäuse angeordnet und auf je einer Achse 2,2'sitzen und mit den Hebelarmen 7,7'fest verbunden sind. Seitlich angelehnt an den Hebelarm 7 ist das Querstück 27 des Zahnrades 5 (Fig. 1 und 2). In letzteres greift das Zahnrad 4, das auf einer Achse mit dem Schaltknopf 3 fest verbunden ist. Auf derselben Achse sitzt das Zahnrad 6 mit Sperrscheibe 10 und Sperrwelle 11. Die Zahnräder 4 und 6 sind an der Stirnseite mit Kupplungsklauen 8 und 9 (Fig. 7) versehen, die jedoch gegenseitig eine Viertelverdrehung zulassen. In das Zahnrad 6 greift das Zahnrad 12 (Fig. 1 und 3) ein.
Dieses sitzt lose auf der Achse 13, um eine Längsverschiebung
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sichert, die Achse 13 bei Eintritt in den Längsschlitz 85 unter dem Druck Feder 29 gegen Verdrehung bei Benutzung des Sehaltknopfes 3. Die Achse 13 hat an der Stirnseite einen flachen Vorsprung 30 (Fig. 3) zum Kuppeln mit dem doppelbärtigen Schlüssel 26 (Fig. 6), der mit einem entsprechenden Schlitz versehen ist. Die Zuhaltungen 15, 15' werden mittels Federn 31 (Fig. 1) in die ausgefrässten Teile des Umfanges der Sperrwelle 11 gedrückt und verhindern mit ihren hakenartigen Enden eine grössere als Viertelumdrehung der Sperrwelle.
Der Bart des Schlüssels 26 drückt die Zuhaltungen M, M'in der Pfeilrichtung der Fig. 1 so weit auseinander, bis die Entfernung der beiden Zuhaltungen gleich ist dem grössten Durchmesser der Sperrwelle H, wodurch letztere ganz gedreht werden kann. Ist der Bart des Schlüssels grösser als notwendig, so wird die Zuhaltung 15 oder 15'oder auch beide mehr als nötig seitlich gedrückt und verdrehen die zweiarmigen Hebel 16 und 17 (Fig. 1 und 5), wodurch der waagrechte Schenkel des Hebels 16 gesenkt wird und eine Drehung der Sperrscheibe 10 und der mit ihr fest verbundenen Sperrwelle 11 und Zahnrad 6 verhindert.
Der verlängerte Teil j ! 6' des waagrechten Schenkels des Hebels 16 berührt den rechtwinklig aufgebogenen Teil des Kontaktstückes 19 (Fig. 1 und 5). Die Kontaktstücke 18
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sie durch eine Drehung an den Handgriff 33 des Kontaktstückes 19 in der Pfeilrichtung ausgeschaltet werden. In den Stromkreis der Glocke sind noch die Kontaktfedern 22 und 23 (Fig. 4) geschlossen, die durch die Verdrehung der ans Isoliermaterial bestehenden und auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Umfanges abgeplatteten Scheibe 25 auf der Achse 13 miteinander verbunden werden.
Die Kontaktfedern 20
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mit ihren Enden I und II und die Feder M sind in den Stromkreis der elektrischen Lichtleitung geschaltet und werden entweder durch die Scheibe 25 oder durch die Scheibe 24 auf der Achse des Zahnrades 4 miteinander zum Kontakt gebracht.-''
Die Wirkungsweise ist demnach folgende : Bei Einführung des Schlüssels 26 wird dieser durch
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des Scllüsssis, wodurch die Sperrwelle 11 für die weitere Drehung freigegeben ist. Bei der weiteren Viertelumdrehung des Schlüssels wird die Achse des Zahnrades 4, die bisher zufolge des Spielraumes in den Klauen 8 und 9 an den Zahnrädern 4 und 6 stillstand, mitgenommen.
Die Drehung des Zahnrades 4 bewirkt eineDrehung desZahnrades5 und seines Querstückes 27, wodurch die Hebeln 7, 7'seitlich verdreht und die mit den Hebeln fest verbundenen Sicherheitshaken 1, 7'ausgehoben werden. Gleichzeitig wurde der Stromkreis des elektrischen Lichtes durch die Drehung der Achse des Zahnrades 4 und der auf ihr
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Eine Viertelumdrehung an dem Schaltknopf 3 bedingt 1. eine Drehung der Scheibe 24 und dadurch eine Berührung der Kontaktfedern 2n I und 21 ; 2. eine Drehung der Zahnräder 4 und 5 und des Querstückes 27, somit ein seitliches Verschieben der Hebel 7,7'und Ausheben der Sieherheitshaken 1, 1'.
Ist der Bart des Schlüssels 26 zu gross, so werden die Zuhaltungen 15, 15'mehr seitlich gedrückt
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verhindert ein weiteres Drehen der Sperrwelle 11. Der verlängerte Arm 16'des waagrechten Schenkels des Hebels 16 schiebt gleichzeitig die Kontaktstücke 18 und 19 übereinander. Da die Kontaktfedern 22 und 23 durch die Drehung der Achse 73 mittels der Scheibe 25 ebenfalls verbunden sind, so wird die Glocke alarmieren. Die Drehung der Achse 13 bzw. der Scheibe 25 bewirkt ein Berühren der Kontaktfedern 2011 und 21, die in den Stromkreis der elektrischen Lichtleitung geschaltet sind und somit ein Einschalten des elektrischen Lichtes.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mit der elektrischen Lichtleitung und einer elektrischen Glocke in Verbindung stehende Schlosssicherung, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Viertelumdrehung an dem Knopf (3) das Getriebe (4
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ein Ausheben der Sieherheitshaken 1, 7), die mit den Hebelarmen (7, 7' fest verbunden sind, bewirkt wird.