AT112941B - Mit der elektrischen Lichtleitung und mit einer elektrischen Glocke in Verbindung stehende Schloßsicherung. - Google Patents

Mit der elektrischen Lichtleitung und mit einer elektrischen Glocke in Verbindung stehende Schloßsicherung.

Info

Publication number
AT112941B
AT112941B AT112941DA AT112941B AT 112941 B AT112941 B AT 112941B AT 112941D A AT112941D A AT 112941DA AT 112941 B AT112941 B AT 112941B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lock
safety device
bell
quarter turn
axis
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bittmann
Original Assignee
Wilhelm Bittmann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Bittmann filed Critical Wilhelm Bittmann
Application granted granted Critical
Publication of AT112941B publication Critical patent/AT112941B/de

Links

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mit der elektrischen Lichtleitung und mit einer elektrischen Glocke in   Verbindung   stehende Schlosssicherung. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine   Schlosssicherung   mit zwei im   Schliessklobengehäuse   angeordneten, in Einkerbungen des Riegels eingreifenden   Sieherheitshaken,   die in Verbindung mit der elektrischen Lichtleitung und einer elektrischen Glocke stehen. 



   Zweck der Erfindung ist eine erhöhte Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen der Tür mittels eines 
 EMI1.1 
 Aufriss, Fig. 2 einen Grundriss unter Weglassung der Kontakte und der zweiarmigen   Hebel 16 und 17,   Fig. 3 einen Kreuzriss (Schnitt A B, Fig. 1), Fig. 4 ein Sehaltschema als Kreuzriss der Fig. 3, Fig. 5. 6,7 Einzelheiten. 



   Das Schloss enthält zwei Sicherheitshaken 1 und   1',   die im   Schliessklobengehäuse   angeordnet und auf je einer Achse 2,2'sitzen und mit den Hebelarmen 7,7'fest verbunden sind. Seitlich angelehnt an den Hebelarm 7 ist das   Querstück   27 des Zahnrades 5 (Fig. 1 und 2). In letzteres greift das Zahnrad 4, das auf einer Achse mit dem Schaltknopf 3 fest verbunden ist. Auf derselben Achse sitzt das Zahnrad 6 mit Sperrscheibe 10 und Sperrwelle 11. Die Zahnräder 4 und 6 sind an der Stirnseite mit Kupplungsklauen 8 und 9 (Fig. 7) versehen, die jedoch gegenseitig eine Viertelverdrehung zulassen. In das Zahnrad 6 greift das Zahnrad 12 (Fig. 1 und 3) ein.

   Dieses sitzt lose auf der Achse   13,   um eine Längsverschiebung 
 EMI1.2 
 sichert, die Achse 13 bei Eintritt in den Längsschlitz   85 unter   dem Druck Feder 29 gegen Verdrehung bei Benutzung des Sehaltknopfes 3. Die Achse 13 hat an der Stirnseite einen flachen Vorsprung 30 (Fig. 3) zum Kuppeln mit dem doppelbärtigen   Schlüssel   26 (Fig. 6), der mit einem entsprechenden Schlitz versehen ist. Die Zuhaltungen 15, 15' werden mittels Federn 31 (Fig. 1) in die ausgefrässten Teile des Umfanges der Sperrwelle 11 gedrückt und verhindern mit ihren hakenartigen Enden eine grössere als   Viertelumdrehung   der Sperrwelle.

   Der Bart des Schlüssels 26 drückt die   Zuhaltungen M, M'in   der Pfeilrichtung der Fig. 1 so weit auseinander, bis die Entfernung der beiden Zuhaltungen gleich ist dem grössten Durchmesser der Sperrwelle   H,   wodurch letztere ganz gedreht werden kann. Ist der Bart des   Schlüssels   grösser als notwendig, so wird die Zuhaltung 15 oder 15'oder auch beide mehr als nötig seitlich   gedrückt und verdrehen   die zweiarmigen Hebel 16 und 17 (Fig. 1 und 5), wodurch der waagrechte Schenkel des Hebels 16 gesenkt wird und eine Drehung der Sperrscheibe 10 und der mit ihr fest verbundenen Sperrwelle 11 und Zahnrad 6 verhindert.

   Der verlängerte   Teil j ! 6' des waagrechten Schenkels   des Hebels 16 berührt den rechtwinklig aufgebogenen Teil des Kontaktstückes   19 (Fig. 1   und 5). Die   Kontaktstücke   18 
 EMI1.3 
 sie durch eine Drehung an den Handgriff 33 des   Kontaktstückes   19 in der Pfeilrichtung ausgeschaltet werden. In den Stromkreis der Glocke sind noch die Kontaktfedern 22 und 23 (Fig. 4) geschlossen, die durch die Verdrehung der ans Isoliermaterial bestehenden und auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Umfanges abgeplatteten Scheibe 25 auf der Achse 13 miteinander verbunden werden.

   Die Kontaktfedern 20 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 mit ihren Enden   I   und II und die Feder M sind in den Stromkreis der elektrischen Lichtleitung geschaltet und werden entweder durch die Scheibe 25 oder durch die Scheibe 24 auf der Achse des Zahnrades 4 miteinander zum Kontakt gebracht.-''
Die Wirkungsweise ist demnach folgende : Bei Einführung des Schlüssels 26 wird dieser durch 
 EMI2.1 
 des   Scllüsssis,   wodurch die Sperrwelle 11 für die weitere Drehung freigegeben ist. Bei der weiteren Viertelumdrehung des Schlüssels wird die Achse des Zahnrades 4, die bisher zufolge des Spielraumes in den Klauen 8 und 9 an den Zahnrädern 4 und 6 stillstand, mitgenommen.

   Die Drehung des Zahnrades 4 bewirkt   eineDrehung desZahnrades5   und seines Querstückes 27, wodurch die Hebeln 7, 7'seitlich verdreht und die mit den Hebeln fest verbundenen Sicherheitshaken 1, 7'ausgehoben werden. Gleichzeitig wurde der Stromkreis des elektrischen Lichtes durch die Drehung der Achse des Zahnrades 4 und der auf ihr 
 EMI2.2 
 



   Eine Viertelumdrehung an dem Schaltknopf 3 bedingt 1. eine Drehung der Scheibe 24 und dadurch eine Berührung der   Kontaktfedern 2n I und 21   ; 2. eine Drehung der Zahnräder 4 und 5 und des Querstückes 27, somit ein seitliches Verschieben der Hebel 7,7'und Ausheben der Sieherheitshaken 1, 1'. 



   Ist der Bart des Schlüssels 26 zu gross, so werden die   Zuhaltungen   15, 15'mehr seitlich gedrückt 
 EMI2.3 
 verhindert ein weiteres Drehen der Sperrwelle 11. Der verlängerte Arm 16'des waagrechten Schenkels des Hebels 16 schiebt gleichzeitig die Kontaktstücke 18 und 19 übereinander. Da die Kontaktfedern 22 und 23 durch die   Drehung der Achse 73   mittels der Scheibe 25 ebenfalls verbunden sind, so wird die Glocke alarmieren. Die Drehung der Achse 13 bzw. der Scheibe 25 bewirkt ein Berühren der Kontaktfedern 2011 und   21,   die in den Stromkreis der elektrischen Lichtleitung geschaltet sind und somit ein Einschalten des elektrischen Lichtes. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mit der elektrischen   Lichtleitung   und einer elektrischen Glocke in Verbindung stehende Schlosssicherung, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Viertelumdrehung an dem Knopf (3) das Getriebe   (4   
 EMI2.4 
 ein Ausheben der   Sieherheitshaken 1, 7),   die mit den   Hebelarmen (7, 7'   fest verbunden sind, bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schlosssicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Viertelumdrehung des Knopfes (3) und der Scheibe (24) die beiden Kontaktfedern (201 und 21), die in den Stromkreis der elektrischen Lichtleitung geschaltet sind, verbunden oder getrennt werden und somit das Licht einoder ausgeschaltet wird. EMI2.5 durch den Schlüssel (26) so weit zurückgedrängt wird, bis sich der Stift (14) ausserhalb des Längsschlitzes (28) im Gehäuse befindet, worauf eine Vierteldrehung der Achse (1.
    3) mittels Schlüssels eine Viertelumdrehung, der Sperrwelle (11) mit Hilfe der Zahnräder (6 und 12) bewirkt, die Bärte des Schlüssels EMI2.6 raum in den Kupplungsklauen (8 und 9) das Zahnrad 4 und den mit ihr fest verbundenen Schaltknopf (3) und Isolierscheibe f24) erst während der zweiten Vierteldrehung des Schlüssels bzw. der Achse (13) , die Sperrwelle (11) mitgenommen wird, wodurch durch das Getriebe (4, 5) und Querstück (27) die Sicherheitshaken (1, 1') ausgehoben werden.
    5. Schloss nach den Ansprüchen 1#4, dadurch gekennzeichnet, dass während der ersten Viertelumdrehung der Achse (13) die auf ihr festsitzende Scheibe (25) die Kontaktfeder (20II und 21) der Lichtleitung und die Kontaktfedern (22 und 23) des Stromkreises der Glocke miteinander verbunden werden.
    ss. Schloss sicherung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwendung EMI2.7 Stromkreis der Glocke geschaltet sind.
    7. Schlosssicherung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfedern (22 und 23) und Kontaktstücke (18 und 19) in den Stromkreis der Glocke hintereinander ge- EMI2.8 stücke (18 und 19) verbindet, während die Kontaktfedern (22 und 23) bei jedem Schlüssel verbunden werden. <Desc/Clms Page number 3> 8. Schloss sicherung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet. dass die Kontakt- EMI3.1 EMI3.2
AT112941D 1927-07-01 1927-07-01 Mit der elektrischen Lichtleitung und mit einer elektrischen Glocke in Verbindung stehende Schloßsicherung. AT112941B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT112941T 1927-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT112941B true AT112941B (de) 1929-04-25

Family

ID=3627912

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT112941D AT112941B (de) 1927-07-01 1927-07-01 Mit der elektrischen Lichtleitung und mit einer elektrischen Glocke in Verbindung stehende Schloßsicherung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT112941B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT112941B (de) Mit der elektrischen Lichtleitung und mit einer elektrischen Glocke in Verbindung stehende Schloßsicherung.
DE344005C (de) Tuerschloss mit Abdrueck- und selbsttaetiger Schliessvorrichtung
DE366761C (de) Sicherheitsschloss
AT94975B (de) Vorhängeschloß.
DE802378C (de) Tuerverschluss
DE1428560C3 (de) Kupplungseinrichtung in einem Einbau Doppeizyiinder mit Schwenkkupp lung
AT137289B (de) Kombinations-Sicherheitsschloß.
AT115542B (de)
DE680020C (de) Vorrichtung zum maschinellen Verschluss einer zweiriegeligen Koksofentuer
DE401649C (de) Vorrichtung an Rechenmaschinen zum Verschieben des Zaehlwerk- oder Stellwerkschlittens
DE361011C (de) Schlossbefestigung mit verdeckten Befestigungsschrauben
DE604790C (de) Schloss mit zweiteiligen Zuhaltungen
DE830680C (de) Steckerkupplung mit angebautem Schalter
AT130380B (de) Vorrichtung zur Verhinderung geräuschlosen Öffnens versperrter oder unversperrter Türen.
DE370125C (de) Einsteckschloss mit lose auf dem Drueckerstift sitzender Nuss
DE495148C (de) Fallenriegelschloss mit plattenfoermigen, mit Aussparungen versehenen, durch Doppelbartschluessel zu bewegenden Zuhaltungen
DE408574C (de) Vorhaengeschloss
AT97373B (de) Schlüsselloses Buchstaben- oder Zahlenschloß mit durch Sperrklinken gekuppelten Zuhaltungs- und Sperrscheiben.
DE346577C (de) Kastenschloss
DE369481C (de) Sicherheitsriegel
DE402386C (de) Stromschlussvorrichtung fuer elektrische Laermschloesser
AT107552B (de) Fallenschloß.
DE324499C (de) Selbsttaetig schliessendes Schloss fuer Eisenbahnwagentueren
AT123779B (de) Schloß und Schließe für Koffer, Aktentaschen u. dgl.
DE357492C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Tueren mit drehbar angeordnetem Sperrarm