AT113021B - Vorrichtung zur Herstellung von Markierungslinien auf Turnplätzen, Tennisplätzen u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Markierungslinien auf Turnplätzen, Tennisplätzen u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung betrifft Markierungsvorrichtungen zur Herstellung von Linien auf Turnplätzen, Tennisplätzen, zur Markierung von Sicherheits-und Verkehrszonen auf Strassen, in Hallen, von Abgrenzungslinien in Fabriken, Garagen und Parkanlagen, für die Markierung der Umrisse von Eisenbahnplattformen und für alle anderen Zwecke, wo Linien zu markieren sind. Der Hauptzweck der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung, welche die rasche Herstellung von scharf abgegrenzten Linien auf einer gewünschten Fläche gestattet. Weiters sind Mittel vorgesehen. welche es ermöglichen, die Farbe oder das Markierungsmaterial auf der zu markierenden Fläche gleich- mässig zu verteilen, gleichgültig ob diese Fläche eben und glatt oder uneben und rauh ist. und einen Vorrat an Markierungsmaterial für den Gebrauch mitzufuhren und die Vorrichtung aufzubewahren, wenn sie nicht in Gebrauch ist. Die Vorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung enthält Seitenplatten und bewegliche Finger, welche zwischen diesen Seitenplatten angeordnet sind und bewegliche Dichtungsscheiben, die ebenfalls zwischen den Seitenplatten angeordnet sind und mit den Fingern zusammenarbeiten. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt EMI1.2 im Schnitt und in grösserem Massstab und zeigt die arbeitenden Teile, der Vorrichtung in gehobener Stellung ; Fig. 7 ist ein Grundriss zu Fig. 6 ; Fig. 8 ist eine Ansicht von hinten und zeigt die Teile in der Stellung, in welcher die Vorrichtung nicht in Gebrauch ist ; Fig. 9 ist eine ähnliche Ansieht und zeigt die Teile in Arbeitsstellung auf unebenem oder rauhem Boden und Fig. ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 6, zeigt jedoch die Teile in ihrer Arbeitsstellung. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel enthält die Vorrichtung Seitenplatten. eine Anzahl nebeneinander angeordneter Finger, welche lose drehbar auf einer Stange gelagert sind, die sich zwischen den beiden Platten erstreckt und eine Anzahl von Dichtungsscheiben, die lose auf einer anderen Stange angeordnet sind, die sieh ebenfalls zwischen den beiden Platten erstreckt. Die Diehtungsseheiben arbeiten mit den Fingern zusammen und es ist eine Vorrichtung, z. B. ein Kamm vorgesehen, welche mit den Fingern zusammenarbeitet und dieselben hebt, welche ihrerseits wieder die Scheiben heben. Durch diese Wirkung werden die Finger, wie in den Fig. 6 und 8 dargestellt, ausser Kontakt mit dem Boden gebracht und der Ausfluss der Markierflüssigkeit aus der Vorrichtung wird geschlossen. Wie aus Fig. 9 ersichtlich, können die Finger, da sie lose drehbar sind, den Vertiefungen und Erhebungen des Bodens folgen, auf welchem die Vorrichtung verwendet wird. In der Markiervorrichtung sind auch Führungsplatten vorgesehen, die zwischen den Seitenplatten drehbar gelagert sind und den Unebenheiten des Bodens in ähnlicher Weise folgen können, wie die Finger. Die beschriebene Markiervorriehtung kann von irgendeinem Fahrzeug oder Gestell getragen werden oder kann auf irgendeine andere Weise fortbewegt werden. In dem dargestellten Ausführungs- beispiel wird sie von einem Gestell getragen, welches einen Behälter für die Markierungsflüssigkeit aufweist und einen Behälter für die Aufnahme der Markiervorrichtung, wenn die letztere nicht benützt wird. Dieser letztere Behälter enthält vorteilhaft Kerosen oder eine andere geeignete Flüssigkeit, in <Desc/Clms Page number 2> welche die Markiervorrichtung eingelegt werden kann, um sie vor Rost zu schützen und sie von der Farbe oder einer anderen Markierungsflüssigkeit zu reinigen, wodurch verhindert wird, dass die Teile zusammenkleben und unwirksam werden. Im nachfolgenden wird die Erfindung im Detail beschrieben. Zuerst wird die eigentliche Markiervorrichtung an der Hand der Fig. 6-10 beschrieben. Die Markiervorrichtung enthält zwei Seitenplatten 10 und 11, die durch Querstangen 12 fest miteinander verbunden sind. Ausser den Querstangen 12 ist zwischen den Platten 10 und 11 noch eine Querstange 13 befestigt, auf welcher an der Innenseite der Platten 10 und 11 die Tropf- oder Führungsplatten 14 drehbar gelagert sind. Diese FÜhrungsplatten sind frei drehbar auf der Querstange. M und können den Unebenlleiten des Bodens, auf welchem die Markiervorrichtung : benutzt wird, folgen. EMI2.1 in den Führungsplatten 14 erstreckt. Zwischen den Führungsplatten14 ist eine Anzahl von Dichtungscheiben 18 auf der Achse 16 montiert ; diese Scheiben sind in vertikalen Ebenen infolge ihrer erweiterten Öffnungen 19 in ihrer Mitte auf der Achse frei beweglich. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist. ruhen die Scheiben an den hinteren Enden von Fingern 15 auf, wenn die letzteren gehoben sind und werden von ihnen gestützt. Diese Finger sind ähnlich wie die Scheiben zwischen den Führungsplatten 14 gelagert und sind frei drehbar auf der Querstange 13. Zwischen den Scheiben und zwischen den Fingern ist genügend Spiel vorhanden, um ihnen eine freie Beweglichkeit in vertikalen Ebenen zu ermöglichen. Es ist eine Einrichtung vorgesehen, welche zum Heben der Führungsplatten, der Finger und der Scheiben dient, wenn die Vorrichtung ausser Gebrauch ist. Diese Vorrichtung besteht aus einem Kamm 20, der bei 21 in den Seitenplatten 10 und 11 drehbar gelagert ist und einem Arm 22 am Ende des Kammes für die Betätigung desselben. Wie in den Fig. 6 und 7 dargestellt, erstreckt sich der Kamm unterhalb der Finger und der Führungsplatten und, wenn er sieh in der in Fig. 6 in voll ausgezogenen Linien dar- EMI2.2 gehoben und verhindern die Markierungsflüssigkeit am Ausfliessen aus dem Behälter, der von den Fingern, Scheiben und Führungsplatten gebildet ist. Wenn der Kamm jedoch gesenkt ist, wie in Fig. 10 dargestellt, sind die Finger frei, um den Unebenheiten des Bodens, auf welchem die Vorrichtung verwendet EMI2.3 den Scheiben und den Führungsplatten heraus. Es soll nun an der Hand der Fig. 1-5 das Fahrzeug beschrieben werden, welches zum Tragen beim Gebrauch der Markiervorrichtung dient. Es kann jedoch, wenn gewünscht, auch jedes andere Fahrzeug hiezu benützt werden. Das dargestellte Fahrzeug besteht aus einem Gestell mit einer Plattform 30, das von den Rädern 31 getragen ist. Auf der Plattform ist ein Behälter 32 montiert und durch den falschen Boden 3. 5 ist ein Vorratsraum M für die Markierungsflüssigkeit hergestellt. Dieser falsche Boden ist, wie in Fig. 1 dargestellt, derart geneigt, dass die Flüssigkeit auch dann noch genügend Druck hat, wenn nur eine kleine Menge derselben in dem Behälter ist und, dass die ganze Flüssigkeit ausgenützt werden kann, auch wenn das Fahrzeug sich auf geneigtem Boden befindet. Nebenbei wird durch den falschen Boden ein Raum 33 geschaffen für die Aufbewahrung von Zubehör, wie Reinigungsbürsten, Putztüchern u. dgl. Der Raum 33 ist durch den drehbaren Deckel 36 zugänglich. Über dem Vorratsraum 34 ist ein Sieb 37 angebracht, und der Behälter ist durch den Deckel 38 abgeschlossen. Der Behälter weist noch einen weiteren Raum 39 auf, welcher Kerosen oder irgendeine andere geeignete Flüssigkeit enthält, in die die Markiervorrichtung bei Nichtgebraueh eingelegt wird. Dadurch wird die Vorrichtung vor dem Rosten geschützt und das Klebrigwerden verhindert, durch welches die Vorrichtung unbrauchbar werden würde. Der Raum 39 ist durch den Deckel 40 verschlossen. Die Marldervorrielituing wird vorteilhaft am Hinterende in der Mitte der Plattform getragen und in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist unterhalb der Plattform ein Rahmen 41 auf den parallelen Traggliedern 42 aufgehängt, die um die Bolzen 43 an der Unterseite der Plattform drehbar sind. Um den Rahmen in die Ruhestellung bewegen zu können, ist ein um den Bolzen 45 auf einem Fortsatz 46 an der Unterseite der Plattform drehbar gelagerter Hebel 44 vorgesehen, der mit dem Rahmen 41 durch einen Lenker 47 verbunden ist. Wenn die Markiervorrichtung ausser Gebrauch ist, wird der Hebel 44 in der Uhrzeigerrichtung in die bei 44a in strichlierter Linie angedeutete Stellung gedreht, wodurch der EMI2.4 nach oben und unten in bezug auf das Gestell. Die Markiervorrichtung ist vorteilhaft an dem Rahmen 41 abnehmbar befe-tigt. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist der Rahmen 41 mit einer winkelförmigen Stütze 50 versehen, welche an der Unterseite des Rahmens befestigt ist. Diese Stütze greift in die vordere Querstange M, die aus Fig. 6 ersichtlich ist, ein. Die obere, hintere Querstange 12 greift unter eine drehbare Klinke M, wodurch die Mariervorrichtung in der richtigen Lage auf dem Rahmen 41 abnehmbar festgehalten wird. Wenn die Markervorrichtung nicht gebraucht wird, kann sie durch Heben der Klinke 51 abgenommen und in dem Behälter39 aufbewahrt werden. Wie oben angeführt, ist die Markierflüssigkeit in dem Vorratsraum 34 enthalten. Ein Ausflussrohr 53 erstreckt sich vom Boden dieses Raumes nach abwärts durch die Plattform und endet direkt <Desc/Clms Page number 3> über dein Behälter, welcher von den Fingern, den Scheiben und den Führungsplatteu der Markier- vorrichtung gebildet wird. In diesem Rohr ist ein Absperrhahn 54 angebracht, um den Zufluss der Flüssigkeit in diesen Behälter regeln zu können. Beim Gebrauch der Vorrichtung wird der Hahn 54 soweit geöffnet, dass die gewünschte FlÜssigkeitsmenge auf die Finger 15 herabfliesst. Die Flüssigkeit fliesst an den Fingern herab und zwischen diesen und den Scheiben aus, wenn die Finger gesenkt sind, wie in Fig. 10 dargestellt. Da die Finger und die Scheiben den Unebenheiten des zu markierenden Bodens folgen, ändert sieh der Zwischenraum zwischen jedem Finger und der zugehörigen Scheibe nicht, wodurch ein gleichm issiges Ausfliessen der Flüssigkeit erreicht wird. Die Seitenplatten oder Führungsplatten 1-1 verhindern ein seitliches Ausfliessen der Flüssigkeit, so dass ein scharf abgegrenzter Streifen gebildet wird. Ein Heben der Finger und der Scheiben in die in Fig. 6 dargestellte Stellung bewirkt ein Aufhören des Ausflusses der Markierungsflüssigkeit auf den Boden, so dass das Markieren in jedem gewünschten Zeitpunkt unterbrochen werden kann. Es ist klar, dass die beschriebene und gezeichnete Ausführung der Vorrichtung nur als ein Ausführungsbeispiel zu betrachten ist und dass die Details auch geändert werden können, ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu fallen. Z. B. können die Querstangen M und die Achse 16, welche die Finger und die. Scheiben tragen, anstatt in den Seitenplatten vernietet zu sein und so eine feste Verbindung herzustellen, abnehmbar befestigt sein, so dass die Finger und die Scheiben zum Zweck der Reinigung oder des Ersatzes leicht demontiert werden können. Zu diesem Zwecke können die Querstange M und EMI3.1 barer Splinte od. dgl. in ihrer Lage gehalten werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Herstellung von Markierungslinien, auf Turnplätzen, Tennispläten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Seitenplatten bewegliche Finger und bewegliche Diehtungs- scheiben, die mit den Fingern zusammenarbeiten, angeordnet sind.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger und Scheiben zwischen sieh einen Behälter für die Aufnahme des Markierungsmaterials bilden, welcher Behälter mit einem verschliessbaren Auslass versehen ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass durch einen Zwischenraum zwischen den Fingern und den Scheiben gebildet ist.4 Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger und die Scheiben in Ebenen beweglich angeordnet sind, welche parallel zu den Seitenplatten liegen. EMI3.2 sind, dass sie von den Fingern gehoben werden können.6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger und die Scheiben in gehobener Stellung den Auslass verschliessen.7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger auf einer Querstange drehbar gelagert sind.8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben frei drehbar auf einer Querstange gelagert sind.9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seiten der Seitenplatten bewegliche Fuhrungsplatten angeordnet sind.10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatten die Seitenwand des Aufnahmeraumes für das Markiel1lngsmaterial bilden, 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatten in Ebenen beweg ich sind, welche parallel zu den Seitenplatten liegen.12. Vorrichtung nach Anspruch 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatten auf Querstangen drehbar gelagert sind.13. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche die Finger zu den Scheiben anheben um die letzteren zu lieben.14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittel so angeordnet sind, dass sie auch die Führungsplatten heben.15. Vorrichtung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Heben der Finger in einem Kamm bestehen. EMI3.3 bracht ist.17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die vorrichtung auf dem Fahrzeug derart montiert ist, dass sie in bezug auf das Fahrzeug in vertikaler Richtung beweglich, eine seitliche Bewegung jedoch verhindert ist.18. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit dem Fahr- zeug durch drehbare Lenker verbunden ist. <Desc/Clms Page number 4>19. Vorrichtung nach Anspruch 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung auf dem Fahrzeug abnehmbar befestigt ist.20. Vorrichtung nach Anspruch 16 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Befestigung der Vorrichtung auf dem Fahrzeug aus einem Rahmen bestehen, der mittels drehbarer Lenker an dem Fahrzeug befestigt ist und einer drehbaren Klinke, welche die Vorrichtung festhält.21. Vorrichtung nach Anspruch 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche den Vorrat an Markierungsflussigkeit zu der Markiervorrichtung leiten.22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Fahrzeug ein Volants- behälter angeordnet ist, von welchem eine Leitung zur Markierungsvorriehtung führt.23. Vorrichtung nach Anspruch 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Fahrzeug ein Raum für die Aufnahme von Zubehörteilen vorgesehen ist.24. Vorrichtung nach Anspruch 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Fahrzeug ein Behälter vorgesehen ist, welcher für die Aufnahme der Vorrichtung bei Nichtgebrauch dient. EMI4.1
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