AT113171B - Reisekoffer. - Google Patents

Reisekoffer.

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AT113171B
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clothing
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Lazar Storch
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Lazar Storch
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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


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  Reisekoffer. 



   Die Erfindung betrifft einen Reisekoffer, der vermöge seiner besonderen Inneneinrichtung bei geringster Grösse die denkbar grösste   Fassungsmöglichkeit   besitzt, wobei Kleidungsstücke so verpackt werden können, dass nicht nur ein Zerknittern derselben völlig vermieden wird, sondern ganz im Gegenteil die verpackten Kleider einer Plättung ausgesetzt sind, so dass der Reisende stets tadellose Garderobe zur Verfügung hat. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass in dem Koffer eine oder mehrere mit Abstand ineinandergefügte Haspeln um einen gleichen Drehpunkt, jedoch unabhängig voneinander angeordnet, drehbar sind, an welchen die Kleidungsstücke durch Aufwickeln gespannt, daher faltenlos verpackt werden können. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines solchen Reisekoffers veranschaulicht, u. zw. zeigt : Fig. 1 den Koffer bei geöffnetem Deckel und hochgedrehten Einsatzhaspeln im Querschnitt, Fig. 2 den geschlossenen Koffer ebenfalls im Querschnitt, Fig. 3 den geschlossenen Koffer im Längsschnitt, Fig. 4 die Haspeln im Längsschnitt bei   herausgedrehter   Innenhaspel, Fig. 5 einen besonders ausgebildeten Kleiderrechen in Ansicht, Fig. 6 das gleiche Bild bei befestigtem Kleidungsstück und Fig. 7 einen Teilschnitt nach der Linie   s-at   der Fig. 6. 



   Der Körper 1 des Koffers kann von beliebiger Ausbildung sein und besitzt einen aufklappbaren Deckel 2, der durch Schnappschlösser sperrbar ist. In dem Koffer ist ein Einsatz vorhanden, der aus einer oder mehreren, vorliegendenfalls aus drei, mit Abstand ineinandergefügten Haspeln 3 besteht, die in der Mittelachse um Bolzen 4 lose drehbar sind. Die Bolzen 4 bilden gleichzeitig das Verbindungsgelenk der bekannten Deckelhalterhebel 5,6, von welchen der eine   (5)   an der Innenseite des Unterteiles und der zweite   (6)   an der Innenseite des Deckels angelenkt ist. Durch die Deckelhalter (5, 6) werden die   Haspeln   beim Schliessen des Deckels in den Koffer gesenkt und beim Öffnen des Deckels so weit mit angehoben, dass sie dann ungehindert gedreht werden können.

   Die   Haspeln : 1   können unabhängig voneinander einzeln gedreht werden, wobei die nicht bewegten Haspeln eventuell durch in der Zeichnung nicht dargestellte bekannte Hemmvorrichtungen gegen Mitdrehen gesichert werden. Ferner kann eine oder es können zwei oder alle Haspeln entfernt werden, so dass je nach Bedarf in dem Koffer eine, zwei oder gar keine Haspel verbleibt. Die innerste Haspel besteht vorteilhaft aus einem allseits geschlossenen Behältnis, welches durch einen Deckel 7 zugänglich ist und Raum zur Aufnahme mehrerer   Wäsehegarni-   turen sowie eines Paares Schuhe bietet. Letztere werden in dem erweiterten Ende 8 untergebracht und mit den gegen die Stirnwand der Haspel abgestützten Sohlen durch Schnallenriemen 9 befestigt.

   Die dem Deckel gegenüberliegende Wand 10 der Innenhaspel ist bis auf das eine Ende, durch welches der Schuhaufbewahrungsraum abgegrenzt ist, nach innen versetzt, so dass hinter der Wand 10 noch ein Hohlraum 11 verbleibt. In diesem kann eine oder mehrere Längsstangen 12 untergebracht werden, die in Ausnehmungen 13 der Seitenwände eingesetzt sind und durch   Riegel od.   dgl. Befestigungsmittel fixiert werden. Die mittlere und äussere Haspel bestehen aus den Seitenteilen und zwei im Querschnitt bogenförmigen Längswänden 14, während sie an den übrigen beiden Seiten offen sind, um die Drehung zu ermöglichen. Die Seitenteile der mittleren und äusseren Haspel bilden gegebenenfalls volle Wände, sie können aber auch anders ausgebildet sein und beispielsweise aus zwei kreuzweise miteinander verbundenen Leisten bestehen.

   An den Haspeln sind in der Längsmitte und an den Längsenden Schlaufen 15 od. dgl. 



  Befestigungsmittel angeordnet, an welchen die Kleiderrechen befestigt werden. Der Koffer ist zweckmässig so bemessen, dass bei hineingeklapptem Einsatz unter demselben noch ein Raum 16 vorhanden ist. Dieser 

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 ist oben zum Teil durch eine feste Wand 17 und einem aufklappbaren Deckel 18 abgedeckt, der hochgeklappt knapp bis zur äusseren Haspel heranreicht (Fig. 1). Bei grösseren Koffern verbleibt seitlich des Einsatzes ein Raum 19 (Fig. 3), der durch eine Zwischenwand 20 abgegrenzt ist. Der vollkommen ab-   schliessbare   Raum 16 dient zur Aufnahme von Gebrauchsgegenständen aller Art, während in dem Raum 19 vorzugsweise Hüte untergebracht werden. 



   Soll z. B. in der Innenhaspel eine Hose verpackt werden, so wird die Haspel   herausversehwen1.'t   (Fig. 4) und die Hose 21 mit ihrem Besatz 22 um die Stange 12 gelegt. Der Besatz 22 mit den Knöpfen befindet sich dann in dem Hohlraum   11,   während die Hosenröhren durch Drehen der Haspel straff gespannt um diese gewickelt wird. Ein Zerknittern oder Faltenbildung ist bei dieser Verpackung ausgeschlossen. Andere Kleidungsstücke, wie Damenkleider, Herrenröcke u. dgl. werden zunächst an Kleiderhaken oder Rechen angebracht und dieser in den Schlaufen   15   verankert, worauf das   Kleidungsstück   auf die Haspel gewickelt wird. "Durch die Haspeln ist es ermöglicht, auch sehr lange   Kleidungsstücke   ohne jedwedes Zusammenfalten in dem denkbar kleinsten Koffer unterzubringen. 



   Um die Haspeln können selbstverständlich auch mehr als ein Kleidungsstück gewunden werden ; ferner kann der Hohlraum   11,   falls er durch ein auf die Haspel gewickeltes Kleidungsstück nicht voll aus-   gefüllt wird, durch Unterbringung   von kleineren Kleidungsstücken, z. B. Westen, ganz ausgenützt werden. 



   Beim Verpacken von Herrenröcken entstehen insbesondere in der Achselnahtgegend und den oberen Vorderteilen leicht Falten, die beim Tragen das schöne Aussehen des Anzuges äusserst beeinträchtigen. Um dies zu vermeiden, sind gemäss der Erfindung an beiden Enden des Kleiderrechens 23 (Fig. 5 bis 7) Scheiben 24 um Bolzen 25 exzentrisch drehbar angeordnet, durch welche die Ärmel und anschliessenden Vorderteile des Rockes in straffer Lage gehalten werden (Fig. 6 und 7) und in dieser verbleiben, wenn der Rock zusammengepresst wird. Bei dem beschriebenen Einsatz und Kleiderrechen ist der Verpackungsvorgang äusserst einfach, und bei gepresstem Verpacken erfahren die Kleider eine   Plättung,   so dass sie bei Entnahme aus dem Koffer dem Benützenden in tadellosem Zustande zur Verfügung stehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Reisekoffer, dadurch gekennzeichnet, dass in demselben eine oder mehrere in Abstand ineinandergefügte drehbare Haspeln (3) angeordnet sind, um welche die zu verpackenden Kleidungsstücke straff gespannt gewickelt werden.

Claims (1)

  1. 2. Reisekoffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haspeln (3) an Deckelhalterbändern (5, 6) drehbar befestigt sind, so dass sie an der Bewegung des Deckels teilnehmen und beim Öffnen desselben ungehindert gedreht werden können.
    3. Reisekoffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innerste Haspel vorteilhaft zu einem allseits geschlossenen Behältnis zur Aufnahme von Wäsche, Schuhen u. dgl. ausgebildet ist.
    4. Reisekoffer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Haspeln Befestigungsmittel (12, 15) zum unmittelbaren oder mittelbaren Verankern der zu verpackenden Kleidungsstücke vorgesehen sind. sind.
    5. Kleiderrechen für einen Reisekoffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den seitlichen Enden des Kleiderrechens Scheiben (24) exzentrisch drehbar angeordnet sind, durch welche die Ärmel und anschliessenden Vorderteile eines Rockes od. dgl. in straffer Lage gehalten werden und in dieser Lage auch beim Zusammenpressen des Kleidungsstückes verbleiben.
AT113171D 1928-03-21 1928-03-21 Reisekoffer. AT113171B (de)

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