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Österreichische
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FERDINAND SIEBENFREUD iN WIEN.
Regelungsvorrichtung für Turbinenschieber und dgl.
Die Vorteile der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Regelungvorrichtung für Turbinenschieber, welche durch eine vom Regler einzuschaltende Transmission bewegt werden, bestehen darin, dass die Empfindlichkeit des Reglers in keiner Weise beeinträchtigt wird, und dass die Regelung des Schiebers mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten erfolgt, von denen die kleinere bei geringen und die grössere bei grösseren Abweichungen von der gewöhnlichen Umdrehungszahl, im letzteren Falle jedoch
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darstellt.
Die Regelungsvorrichtung besteht aus einer von der Welle 7 mittelst des Schrauben- radgetriebes 2 in Drehung versetzten Reglerwelle 3, an welcher eine vom Regler 4 zu ver- stellende Hülse 5 mit Unrundscheibe 6 geführt ist. Mit dieser Unrundscheibe arbeiten zwei, an einer gemeinschaftlichen Hülse 7 untereinander angeordnete Doppelhebel 8 und 9 zusammen, welche eine Sichelform haben, und an den Enden mit verkehrt abgestuften
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seitlich zwei Riemenscheiben 22, 23 auschliessen, die lose auf der Welle sitzen und letztere durch ein Zahnradgetriebe 24 bis 27 mit zwei- bis dreifacher Geschwindigkeit des unmittel- baren Antriebes anzutreiben vermögen.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende :
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auf den Losscheiben 18, 19.
Steigen die Reglerkugeln infolge anwachsender Umdrehungszahl, so wird die Unrund- scheibe 6 gehoben und gelangt nun, ein geringeres Anwachsen der Umdrehungszahlen vorausgesetzt, mit der unteren Stufe 30 des Anschlages 10 in Eingriff. Infolgedessen wird der Hebel 8 in der pfeilrichtung (Fig. 3) so verdreht, dass einerseits die Stufe 30 und
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Sinne, aber vermöge der Übersetzung 24-27 mit grösserer Geschwindigkeit bewirkt, während der Riemen 29 auf die Leerscheibe 18 gelangt ist.
Um beim Übergang des Riemens von der Scheibe 20 auf die Scheibe 22 ein Gleiten des Riemens infolge der verschiedenen Geschwindigkeiten dieser Scheiben zu vermeiden, ist zwischen der Scheibe 22 und dem Zahnrad 24 eine Klauenkupplung 35 mit Spielraum angeordnet, wodurch die Riemenscheibe 22 erst wirksam wird, wenn sich der Riemen ganz auf derselben befindet.
Kehrt nun der Regler in seine gewöhnliche Stellung zurück, dann stösst die Unrundscheibe nacheinander auf die Stufen 31 und 34 und dreht dadurch den Hebel 8 und mit
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hierauf auf die Leerscheibe 18 zurückgeschoben und hiedurch der Antrieb für den Turbinenschieber abgestellt wird.
Derselbe Vorgang wiederholt sich bei Verminderung der Umdrehungszahlen, nur wirkt
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denen des Hebels 8 verkehrt abgestuft sind, so dass nun die Riemengabeln nach rechts verschoben werden und demzufolge der gekreuzte Riemen 29 zuerst auf die Scheibe 21 und hierauf auf die Scheibe 23 gelangt, während der Riemen 28 auf den Leerscheiben verbleibt. Der gekreuzte Riemen dreht die Welle 17 nach der entgegengesetzten Richtung, wodurch ein Öffnen des Turbinenschiebers bewirkt wird. Das gleiche Spiel wiederholt sich, wenn der Regler in seine gewöhnliche Stellung zurückkehrt.
* Es erfolgt nach dem oben Gesagten die Regelung des Turbinenschiebers bei geringen Abweichungen von der gewöhnlichen Umdrehungszahl mit geringer und bei grösseren Abweichungen mit grösserer Geschwindigkeit, in welch letzterem Falle jedoch immer durch die kleinere Geschwindigkeit ein Übergang \om Stillstand zur grösseren Regelgeschwindigkeit und umgekehrt geschaffen wird, so dass demnach weder der noch das Ende der Regelung plötzlich herbeigeführt wird. Gibt man den Hebeln 8, 9 nur einen einstufigen Anschlag, dann kann die Regelung des Schiebers nur mit einer Geschwindigkeit erfolgen. nichtsdestoweniger ist aber die vorteilhafte Wirkung des Reglers auch bei einer derartigen Regelung vorhanden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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eine von einem Regler (4) achsial verschiebbare, sich stets mitdrehende Unrundscheibe (6) je nach ihrer Stellung mit dem einen oder anderen zweier vorhandener Doppelhebel (8, 9) zusammenarbeitet und den betreffenden Hebel mit Hilfe von an demselben angeordneten. entgegengesetzt gerichteten, vin-oder mehrstufigen Anschlägen (10, 11) derart verdreht, dass hiedurch der eine der beiden, die Antriebswelle (17) für den Turbinenschieber antreibenden Riemen (28, 29) mittelst seiner Gabeln (15 bezw. 16) von einer Leerscheibe (18
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scheiben (20, 22 bezw. 21, 23) verschoben wird, in welch letzterem Falle die Regelung mit verschiedenen Geschwindigkeiten erfolgt.
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