AT113321B - Vorrichtung zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff. - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff.Info
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Description
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Vorrichtung zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff.
Gegenstand des Patentes Nr. 111843 bildet ein Verfahren zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff, bei dem die für die Vergasung und Überhitzung bestimmte Vorrichtung mit dem Reaktionsgefäss zusammen in dem gleichen Heizraum angeordnet und in ihren Ausmassen hinreichend ausgedehnt ist, um eine Überhitzung des Schwefeldampfes, vorzugsweise bis annähernd auf die Höhe der Temperatur des Reaktionsgefässes zu bewirken.
Bei diesem Verfahren wird zufolge der Einführung des Schwefels als überhitzter Dampf gegen- über anderen Retortenverfahren, bei denen die Retorte mit flüssigem Schwefel oder mit Schwefeldampf von Siedetemperatur gespeist wird, ohne Schwierigkeit eine das Dreifache und mehr betragende Ausbeute, bezogen auf den Retortenraum, erreicht. Gegenüber dem Aufbau der Retorte nach Patent Nr. 111843 liegt nun in der Retorte nach vorliegender Erfindung der Fortschritt einer wesentlichen konstruktiven Vereinfachung vor, welche insbesondere den Aufbau der Anlage erleichtert. In der schematisch gehaltenen Zeichung ist eine Ausführungsform der neuen Retorte dargestellt.
Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, dass die Überhitzerretorte B mit der Hauptretorte A zusammen einen einheitlichen Gusskörper aus Grauguss oder Stahlguss bildet, u. zw. in der Weise, dass die Hauptretorte, zweckmässig über ihre ganze Länge hinweg, mit einem verhältnismässig schmalen Ansatz versehen ist, der die Hilfsmittel für die Führung der Schwefeldämpfe in sich aufzunehmen bestimmt ist. Diese Anordnung bringt den wesentlichen Vorteil, dass die Überhitzerretorte, die aus feuerfesten keramischen Stoffen bestehen muss, da ein technisch brauchbarer, gegen überhitzten Schwefeldampf beständiger metallischer Stoff bisher nicht bekannt ist, durch den Einbau in den Ansatz bei den in Frage kommenden Temperaturen die erforderliche Festigkeit und Beständigkeit des Aufbaus enthält.
Statt eines einzigen Ansatzes können aber auch zwei oder mehr Ansätze vorgesehen werden, um die Heizfläche für die Wärmezufuhr zum Schwefeldampf zu vergrössern.
Die keramischen Einbauteile können lediglich in einer Schüttung bestehen, z. B. aus Brocken von Schamotte, aus RaschigTingen aus Porzellan, oder, was hinsichtlich der Beständigkeit gegenüber Schwefeldampf als wesentlich vorteilhafter erkannt worden ist, aus einem hoch tonerdehaltigen Material, wie Bauxit. Eine zuverlässigere Führung der Schwefeldämpfe auf möglichst langem Wege wird gewährleistet, wenn die Dämpfe über einzelne Platten geführt werden, die den Querschnitt des Ansatzes nur teilweise, u. zw. versetzt, abdecken. Solche Platten können auf angegossene Rippen auf der Innenwand des Ansatzes aufgelegt oder sonstwie befestigt sein.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit besteht beispielsweise aus einer grösseren Anzahl von einheitlich geformten, etwa elliptischen Schlüsseln C mit flachem Boden, der an der einen Rundung der Ellipse eine Öffnung D aufweist. Die Schlüsseln werden
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Wandung vermauert. Der am oberen Ende der Retorte den Ansatzretorten zugeführte flüssige Schwefel gelangt alsbald zum Sieden, worauf dem Dampf durch den vorgeschriebenen Weg hinreichend Zeit gegeben wird, unter der vollen Hitzewirkung der unmittelbaren Beheizung der Retorte zur Überhitzung zu gelangen, bevor er am unteren Ende des Ansatzes endlich in die ebenso hoch erhitzte Hauptretorte eingeführt wird.
Bezüglich der Grössenverhältnisse von Hauptretorte und Ansatzretorte hat die Erfahrung gezeigt, dass man zweckmässig in Rücksicht auf die für die Verdampfung und Überhitzung erforderliche grosse
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die Oberfläche des Ansatzes bzw. der Ansätze möglichst gross, jedenfalls nicht kleiner als etwa die Hälfte der Oberfläche der Hauptretorte wählt. Bei Anordnung und Bemessung der Ansätze ist von besonderem Vorteil, dass der Einbau der keramischen Teile in jeden Retortenansatz von der Hauptretorte aus vorgenommen werden kann. Hiebei soll die Ausmauerung der Hauptretorte, um den vorzeitigen Zutritt von Schwefeldämpfen zur Reaktionskohle zu verhindern, auch den Einbau im Ansatz bis nahe dem unteren Retortenende überdecken.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff, gekennzeichnet durch eine Gussretorte mit mindestens einem, vorzugsweise über die ganze Länge der Retorte sich erstreckenden Ansatz für die Unterbringung einer Schüttung oder von Einbauten aus feuerfesten, schwefelbeständigen Stoffen.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Einbauten, dass dadurch eine Wegverlängerung für die Schwefeldämpfe herbeigeführt wird.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an die Innenwand der Ansatzretorte horizontale Rippen angegossen sind, die als Träger für Platten dienen, die den Querschnitt des Ansatzes nicht voll abdecken und gegeneinander versetzt mit der Innenwand des Retortenansatzes vermauert sind.4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbauten aus flachen Schüsselnmitteilweise offenem Bodenbestehen, diegegeneinanderversetztaufgeschichtetund gegebenen- falls mit der Wand des Retor. tenansatzes vermauert-sind.5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtoberfläche der Ansatzretorten eine Oberfläche von mindestens etwa der Hälfte der Oberfläche der Hauptretorte aufweist.6. Vorrichtung nachAnspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausmauerung der Hauptretorte die Öffnung nach den Ansatzretorten hin von oben her bis nahe an das untere Ende der Retorte abdeckt. EMI2.1
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