AT113492B - Vorrichtung zur Verstärkung der Lautwirkung von mit Resonanzboden versehenen Musikinstrumenten mittels als Tonverstärker dienenden Mikrophons. - Google Patents

Vorrichtung zur Verstärkung der Lautwirkung von mit Resonanzboden versehenen Musikinstrumenten mittels als Tonverstärker dienenden Mikrophons.

Info

Publication number
AT113492B
AT113492B AT113492DA AT113492B AT 113492 B AT113492 B AT 113492B AT 113492D A AT113492D A AT 113492DA AT 113492 B AT113492 B AT 113492B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
soundboard
microphone
sound
receiver
amplifying
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Klemens Ilnicki
Original Assignee
Klemens Ilnicki
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Klemens Ilnicki filed Critical Klemens Ilnicki
Application granted granted Critical
Publication of AT113492B publication Critical patent/AT113492B/de

Links

Landscapes

  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Verstärkung der Lautwirkung von mit Resonanzboden versehenen
Musikinstrumenten mittels als   Tonverst rker   dienenden Mikrophons. 



    Es ist bereits bekannt geworden, Saiteninstrumente mit einem als Tonverstärker dienenden Mikrophon in der Weise zu versehen, dass geeignete Vorrichtungen, lautsprechende Telephone od. dgl., den Saiten gegenüber angeordnet werden, welche die vom Mikrophon ausgesandten Wellen wieder auf die Saiten richten. Ferner sind Saiteninstrumente nicht mehr neu, in deren Innerem ein Mikrophon untergebracht ist, dessen schwingender Stromkreis, nach Verstärkung mittels Kathodenröhren od. dgl., ein lautsprechendes Telephon betätigt, zum Zweck, die Lautwirkung des Saiteninstrumentes zu verstärken. 



  Allen diesen bekannten Vorrichtungen haftet der Übelstand an, dass infolge der unmittelbaren Verbindung des Resonanzbodens mit dem aufnehmenden Mikrophon alle Nebengeräusche in verstärktem Masse wiedergegeben werden, was den Effekt der Tonverstärkung grundsätzlich vermindert. Auch ist die Gegenüberstellung des lautsprechenden Telephons dem Saiteninstrument gegenüber im ersten Falle für die Lautwirkung insofern schädlich, als die Übertragung der Tonschwingungen durch den Luftzwischenraum auf den Resonanzboden nur eine beschränkte sein kann. Daher ist die erzielte Wirkung der bekannten Vorrichtungen durchaus ungenügend. 



  Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Verstärkung der Lautwirkung von mit Resonanzboden versehenen Musikinstrumenten, wie Violine, Zither od. dgl., der bekannten Art, bei denen zur Tonverstärkung Mikrophone angewandt werden, bei der jedoch die vorhin beschriebenen Unzuträglichkeiten vermieden werden. Das Neue der Erfindung beruht darin, dass das aufzunehmende Mikrophon mit dem Resonanzboden durchaus nicht mechanisch verbunden, also nicht gekuppelt ist, sondern von demselben durch eine Luftschicht getrennt ist und der Empfänger, z. B. ein lautsprechendes Telephon, seine Schwingungen auf den Resonanzboden unmittelbar mechanisch oder mittelbar mag-   
 EMI1.1 
 versetzt wird. 



   Zur Übertragung der Schwingungen der Empfangsvorriehtung auf den Resonanzboden kann 
 EMI1.2 
 anderseits den Resonanzboden berührt. Es kann jedoch erfindungsgemäss zwischen der Empfängermembran und dem Resonanzboden eine mechanische lose Kopplung, z. B. mittels einer Feder, vorhanden sein. Geschieht die Übertragung der Schwingungen des Empfängers auf den Resonanzboden auf magnetischem Wege, so wird der letztere zweckmässig ganz oder teilweise unmittelbar als Membran in der Weise ausgebildet, dass er z. B. galvanisch mit einer ELsenschicht bedeckt wird, worauf dann der Elektromagnet des Empfängers den Resonanzboden unmittelbar in Schwingungen versetzen kann. 



   In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung an Hand von zwei   Ausfiihrungsbeispielen   dargestellt worden. Fig. 1 stellt die Vorrichtung in einer bestimmten Ausführung schematisch dar ; Fig. 2 ist ein Schnitt durch einen Teil eines mit dem Empfänger gemäss einer andern   Ausführungsform   versehenen   Musikinstrumentes.   



   In der Nähe des Resonanzbodens   j ! (Fig. l)   eines beliebigen Saiteninstrumentes, z. B. eines Klaviers, ist eine zur Umwandlung akustischer Schwingungen in elektrische Schwingungen geeignete Vorrichtung 2, :. B. ein Mikrophon, angeordnet, dessen Stromkreis 3 entweder unmittelbar mit einem Empfängerapparat 6   z.   B. einem lautspreehenden Telephon) verbunden ist oder aber, wie in Fig. 1 dargestellt, nach dem 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Stromverstärker   4 (z. B. Kathodenlampenverstärker) geleitet wird, von wo ein besonderer Stromkreis 5 die schon verstärkten elektrischen Schwingungen nach dem Empfänger 6 leitet. Der Empfänger 6 ist an einem geeigneten Gestell 9 fest angeordnet, in welchem die Drehachse 8 eines einarmigen Hebels 7 schwingbar gelagert ist. Das eine Ende 11 des Hebelarmes 7 berührt z.

   B. die Membran des   Empfängers   6, während das zweite Ende 10 den Resonanzboden 1 in einem richtig ermittelten Schwingungspunkte berührt. 



   Wird durch Anschlagen einer Saite des Instrumentes ein leiser Ton erzeugt und hiedurch der Resonanzboden in schwache Anfangsschwingungen versetzt,   überträgt   sich der Ton auf das Mikrophon 2, wird hier in elektrische Schwingungen verwandelt, welche nach erfolgter Verstärkung im   Verstärker   4 einen lauten Ton im Telephon 6 erzeugen. Die starken   Membransehwingungen   des Empfängers 6 rufen Schwingungen des Hebels 7 und dieser weitere Schwingungen der Membran 1 (des Resonanzbodens) des Instrumentes hervor. Hiedurch wird der   ursprünglich   leise Ton des Instrumentes in einem Masse ver-   stärkt, welches   nur von der Stärke des im   Verstärker   erzeugten sekundären schwingenden Stromes abhängt.

   Der Resonanzboden 1 fängt also an, verstärkt zu schwingen, wodurch wiederum eine   Rück-   wirkung auf die betreffende Instrumentsaite zustande kommt. Es wird also eine lang andauernde verstärkte Tonwirkung von grosser Reinheit und Schönheit erzielt. 



   In Fällen, in denen eine starre Verbindung des Empfangsapparates mit dem Resonanzboden des Musikinstrumentes ungeeignet erscheint, kann z. B. eine lose Kopplung zwischen Membran des Empfängers und dem Resonanzboden angeordnet werden. Diesen Fall stellt die   Fig. 2   dar, welche den Hinter- 
 EMI2.1 
 eines   lautsprechenden   Telephons mit Wickelung 18 und Membran 19 angebracht ist. Im vorliegenden Falle ist die Membran 19 mit dem Resonanzboden 13 durch eine Feder 20 lose gekoppelt. Die starken Schwingungen der Membran 19, welche durch den schwingenden Stromkreis in 21 erzeugt werden, setzen sich durch die Feder 20 auf den Resonanzboden 13 der Violine elastisch fort, hiedurch den Resonanzboden nach und nach in starkes Mitschwingen versetzend. 



   Bei einer andern Ausführungsform kann ein Teil des Resonanzbodens selbst unmittelbar in eine schwingende Membran des Empfangs apparates dadurch verwandelt werden, dass an der betreffenden 
 EMI2.2 
 der Wirkung des Elektromagneten ausgesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Verstärkung der Lautwirkung von mit Resonanzboden versehenen Musikinstrumenten mittels als Tonverstärker dienenden Mikrophons, dadurch gekennzeichnet, dass das Mikrophon (2) in einer Entfernung und unabhängig vom Resonanzboden (1) angeordnet ist und der Empfänger (das Telephon) (6) seine Schwingungen auf den Resonanzboden unmittelbar mechanisch oder mittelbar magnetisch überträgt, 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der akustischen Schwingungen der Empfangsvorrichtung auf den Resonanzboden des Musikinstrumentes ein einarmiger Hebel angeordnet ist, dessen Arm einerseits die Membran des Empfängers, anderseits den Resonanzboden berührt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetisch erregte Empfangs- membran (19) durch lose Kopplung (z. B. mittels Feder 20) mit dem Resonanzboden des Musikinstrumentes verbunden ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Resonanzboden ganz oder teilweise unmittelbar als Membran des Empfängers (z. B. durch galvanischen Belag mit einer Eisenschicht) ausgebildet ist, so dass der vom Mikrophon erregte Magnet unmittelbar auf den Resonanzboden wirkt.
AT113492D 1928-02-13 1928-02-13 Vorrichtung zur Verstärkung der Lautwirkung von mit Resonanzboden versehenen Musikinstrumenten mittels als Tonverstärker dienenden Mikrophons. AT113492B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT113492T 1928-02-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT113492B true AT113492B (de) 1929-06-10

Family

ID=3628215

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT113492D AT113492B (de) 1928-02-13 1928-02-13 Vorrichtung zur Verstärkung der Lautwirkung von mit Resonanzboden versehenen Musikinstrumenten mittels als Tonverstärker dienenden Mikrophons.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT113492B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3038939C2 (de)
DE102007034806B4 (de) Play-Along-System für Musikintrumente
DE102007003165A1 (de) Flächenlautsprecher sowie Verfahren zur Einstellung des Schwingverhaltens eines Schwingsystems
AT113492B (de) Vorrichtung zur Verstärkung der Lautwirkung von mit Resonanzboden versehenen Musikinstrumenten mittels als Tonverstärker dienenden Mikrophons.
DE458000C (de) Vorrichtung zur Verstaerkung der Lautwirkung von mit Resonanzboden versehenen Musikinstrumenten mittels als Tonverstaerker dienenden Mikrophons
US4112809A (en) Stringed instrument for play training
US2958249A (en) String mounted key for electronic musical instrument
DE102015002381B4 (de) Vorrichtung zur erzielung von harmonischen rückkopplungen bei elektrisch verstärkten saiteninstrumenten
DE2906987C2 (de) Anordnung für die elektrische Wiedergabe des Klanges eines Saiteninstrumentes
US2038995A (en) Audio frequency regenerator in a musical instrument
DE743284C (de) Verfahren und Einrichtungen zur Verbesserung der Klangwirkung von Musikinstrumenten
AT388071B (de) Tonabnehmer zur anbringung an musikinstrumenten
AT119894B (de) Vorrichtung zur Verstärkung von Sprechströmen.
AT134123B (de) Vorrichtung zur Übertragung oder verstärkten Wiedergabe der Töne von Saiteninstrumenten.
DE1275342B (de) Mikrophon fuer Musikinstrumente
US2261345A (en) Electrical musical instrument for producing bell tones
AT134049B (de) Elektrisches Musikinstrument mit mechanischen Klangerzeugern.
GB414352A (en) Electrical musical instrument
AT123216B (de) Einrichtung zur Erzeugung von Musik mittels Saiten.
US1665402A (en) Horn-resonator violin
WO2004079715A1 (de) Tonabnehmer mit minestens einem piezo-sensor für musikinstrumente und verwendung
AT131243B (de) Anordnung zur Erzeugung von Tönen.
DE102024003624A1 (de) Tonabnehmersystem zur elektrischen Verstärkung von akustischen Gitarren bei Vermeidung von Klangverfälschungen und Rückkopplungen
DE949406C (de) Tonschrank mit mehreren Lautsprechern, durch die Resonatoren angeregt werden
DE329858C (de) Schrankartig gebauter Sprechapparat